5. März 2010
Um dem Hals wieder zu einem glatteren und jugendlicheren Aussehen zu verhelfen, wird eine Halsstraffung durchgeführt. Dazu nimmt einen operativen Eingriff vor.
Eine Halsstraffung kann sowohl ambulant als auch stationär erfolgen. Bei einer stationären Durchführung ist normalerweise mit einem Tag Klinikaufenthalt zu rechnen. Vor dem Eingriff wird der Hals örtlich betäubt. In manchen Fällen kann auch eine Vollnarkose erforderlich sein. Für die Durchführung der Halsstraffung kommen verschiedene Verfahren in Frage. Bei Patienten, die noch über eine gute Elastizität der Haut verfügen, wird zumeist eine reine Fettabsaugung durchgeführt. Dazu werden kleine Schnitte hinter den Ohrläppchen oder unter dem Kinn gemacht, durch die das überschüssige Fett dann abgesaugt wird. Wenn die Haut noch elastisch genug ist, passt sie sich nach der Halsstraffung den natürlichen Gesichtskonturen an. Ist die Haut jedoch schon zu erschlafft, muss zusätzlich zur Fettabsaugung, die überschüssige Haut chirurgisch entfernt werden. Wird die Halsstraffung fachgerecht durchgeführt, bleiben nach dem Eingriff nur geringe Narben zurück, die kaum sichtbar sind.
Sowohl vor als auch nach der Operation sollte auf den Genuss von Zigaretten verzichtet werden, um eine optimale Wundheilung zu gewährleisten. Im Anschluss an die Halsstraffung muss der Patient für einige Tage eine elastische Bandage tragen. Danach sollte die Bandage für weitere zwei Wochen in der Nacht angelegt werden.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff, besteht auch bei einer Halsstraffung das Risiko von Komplikationen. Dies können Wundheilungsstörungen, Nachblutungen, Blutergüsse, Infektionen, Narbenbildung, vorübergehende Missempfindungen und Asymmetrien sein.
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