5. März 2010
Zur Beseitigung von bestimmten Problemzonen des Körpers kann eine Fettabsaugung durchgeführt werden. Vor dem Eingriff sollte man jedoch auf einige Dinge achten.
Wer eine Fettabsaugung an sich vornehmen lassen möchte, sollte sich für die Durchführung des Eingriffs an einen Facharzt für Plastische Chirurgie wenden, da der Begriff des Schönheitschirurgen nicht geschützt ist und auch von Ärzten benutzt werden kann, die nicht über eine spezielle Ausbildung verfügen. Vor der Liposuktion erfolgt eine ausführliche Untersuchung der zu behandelnden Körperstellen durch den Arzt sowie ein eingehendes Beratungsgespräch, in dem der Patient über die individuellen Behandlungsmöglichkeiten sowie über die Risiken des Eingriffs informiert wird. Im Vorfeld der Liposuktion sollte auf den Konsum von Zigaretten oder Alkohol möglichst verzichtet werden, um die Wundheilung nach der Operation nicht zu beeinträchtigen. Auch bestimmte Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen können, müssen möglicherweise abgesetzt werden, was mit dem Arzt besprochen werden sollte. Grundsätzlich muss der Patient vor dem Eingriff in einer guten gesundheitlichen Verfassung sein. Im Falle von Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes mellitus sollte daher besser auf eine Fettabsaugung verzichtet werden.
Durchgeführt wird eine Fettabsaugung normalerweise ambulant. Nach dem Eingriff kann der Patient die Klinik sogleich wieder verlassen. Nur wenn ein großes Volumen entfernt werden soll und dazu eine Vollnarkose verabreicht werden muss, ist ein stationärer Klinikaufenthalt erforderlich. Im Regelfall erfolgt jedoch lediglich eine lokale Betäubung der zu behandelnden Körperstellen. Während der Durchführung der Fettabsaugung kommen feine Kanülen zum Einsatz. Diese werden an eine Absaugpumpe angeschlossen und vom Chirurgen unter die Haut des Patienten eingeführt. Anschließend werden die Kanülen hin und her bewegt. Auf diese Weise wird das Fettgewebe gelöst und aus dem Körperbereich entfernt. Nach Abschluss der Prozedur erhält der Patient einen straffen Verband oder ein Mieder, was von der behandelten Körperpartie abhängt. Dieser Verband muss wenigstens acht Tage lang ständig am Körper verbleiben. Darüber hinaus sollte er für weitere vier Wochen in der Nacht angelegt werden. Der Verband ist sehr wichtig, da er Flüssigkeitsansammlungen und Schwellungen verhindert. Mit Schmerzen und Blutergüssen muss nach der Operation dennoch gerechnet werden. Da es durch den Eingriff zu einem großen Flüssigkeitsverlust kommt, sollte der Patient viel trinken. Außerdem wird empfohlen, rund vier bis sechs Wochen keine sportlichen Aktivitäten zu betreiben. Gegen leichte Bewegung wie z.B. einen Spaziergang ist jedoch nichts einzuwenden, da der Heilungsprozess dadurch gefördert wird. In der Zeit nach dem Eingriff, sind zudem regelmäßige Nachuntersuchungen beim Arzt erforderlich.
Wie jede Operation, ist auch die Fettabsaugung nicht ganz frei von Risiken. So kann es zu Wundheilungsstörungen, Infektionen, Blutungen, Schwellungen, starker Narbenbildung oder zum Absterben von Gewebe kommen. Auch vorübergehende Taubheitsgefühle oder Missempfindungen sind möglich. In seltenen Fällen können auch Thrombosen oder Embolien auftreten.
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03.02.12 | |
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14.11.11 | |
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