3. November 2010
Von einem Bodylifting spricht man, wenn die Haut am gesamten Körper gestrafft wird. Diese umfangreiche Schönheitsoperation birgt natürlich auch Risiken.
Ein Bodylifting wird in der Regel dann durchgeführt, wenn viel Gewicht abgenommen wurde und die Haut nur noch schlaff herunterhängt. Diese enorme Gewichtsreduktion kann z.B. durch eine konsequente Nahrungsumstellung erreicht werden oder auch durch eine Operation, bei der ein Magenband um den Magen gelegt wird und der Patient nur noch wenig essen kann. Wird viel Gewicht abgenommen, so hängt die Haut besonders an den Oberarmen, am Bauch und an den Oberschenkeln wie eine schlaffe Hülle herunter. Bei Frauen leidet auch das Aussehen des Busens unter der starken Gewichtsabnahme. Eine Bodylifting kann hier helfen, das Aussehen wieder zu verschönern.
Bei einem Bodylifting werden überschüssige Haut und Fettzellen entfernt und der gesamte Körper dadurch gestrafft. Je nachdem, wie viel Haut gestrafft werden muss, dauert die Operation etwa drei Stunden. Ein umfassendes Bodylifting wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Der Patient muss nach der Operation weitere zwei oder drei Tage zur Beobachtung in der Klinik bleiben.
Je mehr Haut gestrafft wurde, desto mehr Beschwerden hat der Patient nach der Schönheitsoperation. Die operierten Hautstellen spannen und verursachen dadurch auch mehr oder weniger starke Schmerzen. Die Patienten erhalten daher Schmerzmittel.
Das Risiko einer solchen Operation ist unterschiedlich hoch und richtet sich nach dem Ausmaß des Eingriffes sowie der körperlichen Verfassung des Patienten vor der Operation. Jede Vollnarkose birgt Risiken, die natürlich auch bei einer Schönheitsoperation zum Tragen kommen. Während oder nach dem Bodylifting können Blutungen auftreten, die im schlimmsten Fall einen weiteren Eingriff notwendig machen. In seltenen Fällen kann sich die Wunde auch infizieren, so dass eine umfangreiche Behandlung mit Antibiotika notwendig sein kann. Natürlich entstehen durch die Operation auch Narben. Nach einiger Zeit werden diese jedoch immer heller. Auch wenn die Patienten nach der Operation Thrombosestrümpfe tragen müssen, so besteht trotzdem das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken.
Raucher, die vor und nach der Operation nicht auf ihre Zigarette verzichten können oder möchten, verzögern dadurch stark die Wundheilung und verursachen möglicherweise schwerwiegende Komplikationen.
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