Voraussetzungen, Behandlungsarten, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Bleachings

Untere Gesichtshälfte einer jungen Frau, lächelnd mit weißen Zähnen, rechte Hand an der Wange, vor weißem Hintergrund

Über die Ursachen für Zahnverfärbungen und Wirkungsweise und Methoden des Bleachings zur Aufhellung der Zähne

Zu den Schönheitsidealen zählen vor allem weiße Zähne. Häufig sind die Zähne jedoch eher gelblich, entweder von Natur aus oder durch den Genuss von Kaffee, Tee oder Nikotin. Um der Natur etwas nachzuhelfen und weiße Zähne zu erhalten, kann mit einem Bleaching nachgeholfen werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Hierbei müssen einige Voraussetzungen beachtet werden, welche ein Bleaching sinnvoll machen. Außerdem besteht durch das Bleaching auch die Gefahr von Nebenwirkungen.

Der Begriff "Bleaching" stammt aus dem Englischen und bedeutet "bleichen". Gemeint ist damit eine kosmetische Zahnaufhellung. Diese Verschönerung ist nicht medizinisch notwendig sondern trägt zu einem schöneren Aussehen der Zähne bei.

Das Bleaching kann entweder zu Hause durchgeführt werden oder professionell beim Zahnarzt.

Wie Zahnärzte verfärbte Zähne bleichen und wann man es selbst tun kann

Verschiedene Bleaching-Methoden beim Zahnarzt und zu Hause

Frauenmund, zur Hälfte gelblich, zur Hälfte weißere Zähne nach Zahnbehandlung
Frauen Mund vorher und nach der kosmetischen Zahnbehandlung © Nick Freund - www.fotolia.de

Strahlend weiße Zähne gelten als Zeichen für Schönheit. Doch manche äußeren Einflüsse, wie Kaffee, Tee, Rotwein und natürlich Tabak bringen unschöne Beläge hervor. Verfärbungen können jedoch auch von innen her in der Zahnsubstanz entstehen. Der Laie erkennt die Ursache kaum.

Wer mit dem Gedanken spielt, seinen Zähnen eine Aufhellung zu gönnen, sollte deshalb am besten vorher zum Zahnarzt gehen. Der wird feststellen, ob und mit welcher Methode ihm wieder zum Weiß verholfen werden kann. Zahnärzten stehen dazu differenzierte Methoden zur Verfügung. Der Betroffene kann aber auch zuhause die Zähne bleichen. Wofür er sich auch entscheidet – das „Bleaching“ gilt heute bei richtiger Anwendung als medizinisch unbedenklich.

Vorsicht bei Kronen, Füllungen und Brücken im sichtbaren Bereich

Wichtig ist zunächst, dass sich im sichtbaren Bereich keine Kronen, Füllungen oder Brücken befinden. „Diese werden durch das Bleichmittel nicht aufgehellt“, erklärt Privatdozent Dr. Thorsten Auschill, Oberarzt an der Universitäts-Zahnklinik Freiburg in der Apotheken Umschau. Das könne zur Folge haben, dass zwar die echte Zahnsubstanz heller wird, nicht aber der Zahnersatz. „Der muss dann unter Umständen aus ästhetischen Gründen ausgetauscht werden“, warnt Auschill.

Bleaching-Methoden beim Zahnarzt

Für Eilige bieten Zahnärzte das „In-Office-Bleaching“ an. Dabei werden die Zähne in einer Sitzung gebleicht. Zum „Power-Bleaching“ wird die Technik, wenn die Zähne dabei mit UV-Licht oder Laser bestrahlt werden. Als Nachteil gelten vermehrte Zahnfleischreizungen. Mit rund 500 Euro hat diese Methode aber auch einen hohen Preis. Vergleichbar teuer ist das „Home-Bleaching“. Dabei stellt der Zahnarzt eine maßgefertigte Schiene her, die zuhause getragen wird. Über sie gelangt das Bleichmittel auf die Zähne – auch eine schnelle Methode. Die Schiene wird aber oft als unangenehm empfunden.

Toten Zähnen kann nur der Zahnarzt das Weiß zurück geben. Bei der als „Walking bleach“ bezeichneten Technik wird der Zahn aufgebohrt und ein Bleichmittel eingefüllt. Der Zahn wird so von innen heraus gebleicht. Diese Methode eignet sich besonders, wenn einzelne Zähne verfärbt hervorstechen. Das kann etwa nach einer Wurzelbehandlung der Fall sein. Mit rund 400 Euro ist diese Zahnkosmetik ebenfalls nicht billig.

Bleaching zu Hause

Sprechen keine medizinischen Gründe dagegen, ist das Bleichen zuhause mit Hilfe eines der verschiedenen Zahnweiß-Produkte – Lösungen, Klebefolien oder Stifte – mit Abstand der preiswerteste Weg. Alle Methoden bewirken eine zufriedenstellende Aufhellung. Die Preise beginnen bei 15 Euro. Doch man braucht Geduld: Da die Bleichmittel sehr niedrig dosiert sind, zieht sich die Behandlung über Wochen hin.

Wer sich von einem Bleaching aber ein Hollywood-Lächeln á la Julia Roberts erwartet, wird in der Regel enttäuscht. Dahinter stecken nämlich meistens „Veneers“, aufwendig aufgeklebte Verblendungen. Die sind mit rund 400 Euro pro Zahn teuer erkauft und „nicht halb so gut wie der eigene Zahn“, erklärt Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer in der Apotheken Umschau. Auch aus einem anderen Grund hat das strahlende Lächeln einen hohen Preis: „Um eine Verblendschale aufzukleben, muss man die Substanz eines eigentlich gesunden Zahnes opfern“, so Oesterreich.

Ursachen für Zahnverfärbungen

Zähne können sich aus vielerlei Gründen im Laufe der Zeit verfärben. Zu den möglichen Ursachen für eine Verfärbung gehören zumeist äußere Einflüsse wie:

Aber auch innere Einflüsse können eine Verfärbung der Zähne bewirken, wie:

Äußere Verfärbungen können durch eine professionelle Zahnreinigung behoben werden. Zahnweiß-Zahncremes können ebenfalls einen sichtbaren Aufhellungseffekt erzielen. Ein Zahnbleaching ist in diesem Fall nicht notwendig.

Bleiben jedoch auch nach der gründlichen Reinigung der Zahnoberfläche Verfärbungen zurück, kann ein Bleaching helfen. Ein Bleaching ist sinnvoll, wenn innere Zahnverfärbungen beseitigt werden sollen.

Mundpflege - Zahnfarbe ist keine Frage der Hygiene, sondern Typsache

Strahlend weiße Zähne gelten als gepflegt und gesund. Wer sein Gebiss jedoch zu exzessiv bleicht, riskiert nicht nur gesundheitliche Schäden, sondern auch ein unnatürliches Lächeln. Denn Zahnfarbe ist ebenso Typsache wie die Augen- oder Haarfarbe, erklären die Experten der Kölner Initiative proDente.

Ob jemand hellweiße oder eher dunkle Zähne hat, hängt nicht unbedingt nur mit der Pflege, sondern vor allem auch mit der Zusammensetzung von Zahnschmelz und Zahnhartsubstanz zusammen. Doch natürlich gibt es auch äußere Einflüsse wie Kaffee, Tee, Nikotin und säurehaltige Nahrungsmittel die Zahnverfärbungen und Zahnbelag verursachen. Wichtig ist eine regelmäßige Zahnpflege, die jedoch nicht unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme stattfinden sollte. Denn dann besteht die Gefahr, dass der Zahnschmelz abgerieben wird. Weiterhin sollte man die Zähne nicht zu aggressiv putzen.

Übrigens: Das Protein Kasein sowie Phosphat und Kalzium können die Minerale im Mund ersetzen. Enthalten sind die Helferlein besonders zahlreich in Milchprodukten.

Voraussetzungen für ein Bleaching

Grundvoraussetzung, um die Zähne durch ein Bleaching aufzuhellen, ist eine gesunde Zahnsubstanz. Ist die Zahnsubstanz zu sehr geschädigt, ist ein Bleaching nicht empfehlenswert. Durch Löcher und Karies dringt das Mittel bis tief in den Zahn vor und könnte den empfindlichen Zahnnerv verletzen und im schlimmsten Fall abtöten.

Füllungen, Brücken oder Kronen können nicht mitgebleicht werden. Befinden sich diese im Bereich der Frontzähne würde man eine davon abweichende Zahnfarbe erhalten.

Möchte man die Zähne dennoch bleichen, müssen Zahnfüllungen und Zahnersatz der neuen Zahnfarbe angepasst werden. Dies bringt einen hohen Aufwand und noch höhere Kosten mit sich.

Sind alle Voraussetzungen für ein Bleaching der Zähne erfüllt, sollte im Vorfeld eine professionelle Zahnreinigung vorgenommen werden. Flecken und äußere Verfärbungen werden so entfernt. Das Bleachingmittel kann nun gleichmäßig wirken und ein gutes Ergebnis liefern.

Wasserstoffperoxidhaltige Präparate zur Zahnaufhellung

Wichtig ist, dass pH-neutrale Zahnaufhellungsmittel benutzt werden, damit es nicht zu einer Aufrauung und schließlich zu einer neuerlichen Verfärbung kommt.

Zum Aufhellen der Zähne kommen verschiedene Mittel und Methoden zur Anwendung. Als Wirkstoff wird in der Regel entweder Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid eingesetzt. Das Peroxid hat die Eigenschaft, in das Dentin des Zahns einzudringen und die dortigen Farbpigmente durch Oxidation zu zerstören.

Bei Peroxid-Konzentrationen von weniger als 10 Prozent lassen sich Bleaching-Mittel auch zu Hause anwenden, was man als Home Bleaching bezeichnet. Höhere Wirkstoffkonzentrationen kommen dagegen nur beim Zahnarzt zur Anwendung.

Die Aufhellung der Zähne kann mehrere Jahre lang anhalten, was jedoch auch von guter Mundhygiene und regelmäßiger Entfernung von Zahnbelägen abhängt. Kommt es zu Nachdunkelungen, kann eine Auffrischung des Bleaching erfolgen.

Wasserstoffperoxid zuhause verboten - Bleaching nur noch beim Zahnarzt

Wissenswertes für den möglichst schonenden Kampf gegen Ablagerungen und Verfärbungen

Frauenmund, zur Hälfte gelblich, zur Hälfte weißere Zähne nach Aufhellung
Teeth whitening , before and after comparison © nobeastsofierce - www.fotolia.de

Strahlend weiße Zähne sind das neue Must-Have: Immer mehr Menschen hellen mit Bleaching ihre Zähne auf. Besonders beliebt waren bislang günstige Bleaching-Sets aus der Drogerie, bei denen das Bleaching zuhause erfolgt.

Doch damit ist nun Schluss: Die EU erließ eine neue Verordnung wonach nur noch Zahnärzte Produkte benutzen dürfen, die mehr als 0,1% Wasserstoffperoxid enthalten - und das sind eigentlich alle Bleaching-Sets. Bislang waren Bleachingmittel mit bis zu 6% Wasserstoffperoxid auch in Drogerien und Apotheken erhältlich.

Bleaching vom Fachmann

Das Bleichen der Zähne sollte ohnehin besser einem Fachmann überlassen werden, der die richtige Dosierung bestimmt und vorher eine professionelle Zahnreinigung durchführt. Bleaching darf zudem nicht durchgeführt werden, wenn eine Karies- oder Zahnfleischerkrankung vorliegt. Gerade bei älteren Menschen raten Zahnärzte auch häufig von zu starkem Bleaching ab, da strahlend weiße Zähne mit zunehmendem Alter einfach unnatürlich wirken.

Der Kampf gegen Verfärbungen

Patienten sollten zudem wissen, dass nur natürliche Zähne aufgehellt werden können. In diesen haben sich im Laufe der Jahre Farbstoffe aus Lebensmitteln eingelagert, die mit Hilfe des Bleichmittels wieder entfernt werden können.

Bei Kronen und Füllungen ist dies jedoch nicht möglich. Bei letzteren kann es sogar vorkommen, dass sie durch einen stark aufgehellten Zahn dunkel durchschimmern. Eine gründliche Beratung ist daher vor dem Bleaching unverzichtbar.

Verschiedenen Methoden des Bleachings

Den Versuch, Zähne aus kosmetischen Gründen wieder aufzuhellen, hat es schon vor Jahrhunderten gegeben. Die meisten eingesetzten Mittel wie

  • Chemikalien,
  • Urin oder
  • Säuren

blieben jedoch wirkungslos oder schädigten sogar die Zähne. In der heutigen Zeit ist jedoch möglich, die Zähne wirkungsvoll aufzuhellen, ohne deren Substanz zu schädigen. Für das Aufhellen der Zähne, das vom Zahnarzt durchgeführt wird, gibt es drei verschiedene Methoden:

  1. das Home Bleaching
  2. das Power Bleaching (In-Office-Bleaching)
  3. die Walking-Bleach-Technik

Home Bleaching

Wenn man das Bleaching der Zähne nicht beim Zahnarzt sondern selbst zu Hause durchführen möchte, kann man auf verschiedene Produkte zurückgreifen, die in den Drogerien und Apotheken freiverkäuflich erhältlich sind. Hier bestehen große Preisunterschiede.

Der Gesundheit seiner Zähne zuliebe sollte man nicht das billigste Produkt kaufen. Auch wenn das Bleaching zu Hause durchgeführt wird, so sollte man die Zähne doch regelmäßig vom Zahnarzt kontrollieren lassen. Wer sich ein Bleachingset für zu Hause kauft, der findet in der Packung in der Regel:

  • eine Farbtafel,
  • eine Schiene und
  • das Bleichmittel für die Zähne.

Einige Produkte bestehen auch aus einer Folie, auf der das Bleichmittel aufgetragen ist und dann auf die Zähne geklebt wird. Bei den anderen Produkten wird das Bleichmittel direkt auf die Zähne gepinselt. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich genau an die Packungsbeilage hält. Wird das Präparat zu lange oder falsch verwendet, können Schleimhautirritationen und Zahnschädigungen auftreten.

Diese Mittel für den Hausgebrauch sind von höchst unterschiedlicher Qualität und können den Zähnen manchmal sogar schaden. So genannte Zahnweiß-Zahncremes sind beispielsweise mit Vorsicht zu verwenden. Sie enthalten Schleifmittel, die bei regelmäßigem Gebrauch den Zahnschmelz angreifen. Zudem können sich tief liegende Verfärbungen des Zahns nicht beseitigen.

Alternative zu Bleaching Strips: Home-Bleaching - so werden Zähne wieder weiß

Bleaching Strips sollen Zähne weiß machen. Denn strahlend weißes Lächeln ist charmant und jugendlich. Das enthaltene Carbamid- oder Wasserstoffperoxid bleicht ähnlich wie beim Haarefärben.

Wer diese Mittel allerdings zu häufig anwendet, riskiert Verätzungen am Zahnfleisch und dauerhaft fleckige Zähne. Zudem kann die Heiß-Kalt-Empfindlichkeit der Zähne beeinflusst werden.

Deshalb sollten Zähne nicht ohne zahnärztlichen Ratschlag gebleicht werden. Zudem ist für die Zähne vorher eine professionelle Zahnreinigung notwendig. Bei Kronen und Füllungen versagen diese Mittel, da sie ja auf die vorhandenen Zähne abgestimmt wurden.

Das Home-Bleaching ist eine Alternative. Der Zahnarzt fertigt dafür eine speziell angepasste Schiene an und der Patient kann das Bleichgel daheim selber anwenden. Das ist die sichere Alternative zu Bleaching Strips.

Die Tupe Bleichgel ist für rund 20 Euro erhältlich. Die Anfertigung der Schiene kostet extra. Allerdings ist sie immer wieder verwendbar. Ein Kostenvergleich lohnt sich jedoch, denn die Kosten betragen zwischen 100 und 350 Euro.

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    Power Bleaching in der In-Office-Methode

    Das Bleaching in der Zahnarztpraxis ist deutlich intensiver und professioneller als die Heimanwendung. Die Sitzung dauert etwa zwei Stunden. Das Bleichmittel wird auf die Zähne aufgetragen und mit UV-Licht bestrahlt. Nach den Sitzungen sind die Zähne erheblicher weißer als vorher.

    1. Der Zahnarztwird zunächst kontrollieren, ob es undichte Füllungen oder offene Karies gibt, diese müssten im Vorfeld behandelt werden.

    2. An diese Untersuchung schließt sich eine gründliche Reinigung und Zahnstein-Entfernung der Zähne an. Nur eine professionelle Zahnreinigung kann gewährleisten, dass das Bleichmittel richtig wirkt.

    3. Soll der ganze Zahnbogen aufgehellt werden, so wird das pH-neutrale Wasserstoffperoxid-Präparat in eine, vorher vom Zahnarzt angefertigte, passgenaue Schiene eingegeben, die dann unter dem Einsatz von UV-Licht getragen wird.

      Das Bleichmittel kann auch direkt auf die Zähne aufgetragen werden. Gerade wenn nur einzelne Zähne aufgehellt werden sollen, bietet sich diese Methode an. Die Einwirkzeit beträgt bei dieser Methode nur einige Minuten. Bevor der Zahnarzt das Bleichmittel aufträgt, deckt er das Zahnfleisch ab um Irritationen auszuschließen.

    Bleaching beim Zahnarzt

    Strahlend weiße Zähne - Professionelles Bleaching beim Zahnarzt

    Ein Bleaching der Zähne sollte beim Zahnarzt vorgenommen werden

    Zahnbehandlung: Zähne werden poliert
    Kosmetische Zahnreinigung mit Polier Paste, Schritt 13 © Nick Freund - www.fotolia.de

    Weiße Zähne gehören nach wie vor zu den beliebtesten Schönheitsidealen, schließlich kann man mit einem schönen Lächeln seinem Gegenüber nicht selten imponieren. Mittlerweile gibt es unzählige Möglichkeiten, gegen lästige Zahnverfärbungen anzugehen, wie zum Beispiel spezielle Zahnpflegekaugummis oder Zahncreme. Doch in den meisten Fällen versprechen diese Produkte in der Werbung mehr, als sie halten können.

    Bleaching bei schwerwiegenden Zahnverfärbungen

    Wer eine langanhaltende und wirksame Methode bevorzugt, sollte sich in Sachen Bleaching bei seinem Zahnarzt informieren. Oberflächliche Verfärbungen können mithilfe der professionellen Zahnreinigung bereits weitestgehend beseitigt werden. Handelt es sich um schwerwiegende Verfärbungen, so kommt das Bleaching zum Einsatz. Hier kann man entweder eine Sitzung beim Zahnarzt bekommen und diese bei Bedarf eventuell wiederholen, bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist.

    Desweiteren kann der Arzt seinem Patienten aber auch eine spezielle Schiene verschreiben, die dieser mehrere Stunden täglich trägt. Dabei handelt es sich um ein nicht ganz so intensives Bleichmittel. Welche Methode für einen am besten geeignet ist, sollte sich bei einem ausführlichen Patientengespräch klären lassen.

    Seriöse Zahnärzte sollten vor einem Bleaching das Allgemeinbefinden der Zähne prüfen

    Saubere und gesunde Zähne sind für ein gepflegtes Äußeres unerlässlich. Immer mehr Menschen unterziehen sich neben der regelmäßigen Untersuchung beim Zahnarzt daher auch oft einem Zahnbleaching, damit ihr Gebiss in einem neuen Glanz erstrahlt. Auch die Zahnärzte haben diesen Trend erkannt und bieten Bleachings teilweise zu Spottpreisen an. Doch dabei kommt die Zahngesundheit leider oft zu kurz, weiß Zahnarzt Lutz Laurisch aus Korschenbroich.

    Die Voruntersuchung der Zähne ist gerade bei einem Bleaching äußerst wichtig, doch darauf verzichten die meisten Ärzte bei ihren Aktionsangeboten leider meist. Sind die Zähne nämlich beispielsweise auf Grund eines durchscheinenden Zahnbeins "verfärbt", kann auch ein Bleaching nicht helfen. Das Gleiche gilt für verfärbte Brücken oder Kronen. Zudem sollte vorher geklärt werden, ob der Patient freiliegende Zahnhälse hat, da diese bei einem Bleaching zu Schmerzen führen.

    Bestimmte Formen der Zahnreinigung benötigen einen Arzt

    Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat nun entschieden, dass bestimmte Verfahren zur Aufhellung von Zähnen nur von einem ausgebildeten Zahnarzt ausgeführt werden dürfen. Darunter fällt ab sofort auch die so genannte Airflow-Methode, bei der mittels einem Wasserpulverstrahlergerät die Zähne gereinigt werden.

    Außerdem dürfen Bleachings nur dann von Zahnarzthelferinnen und Zahnarzthelfern ausgeführt werden, wenn das Bleichmittel nicht mehr als fünf Prozent aus Wasserstoffperoxid besteht.

    In dem Fall ging es um eine Zahnarzthelferin, die neben ihrer Arbeit in einer Zahnarztpraxis ein Zahnkosmetikstudio eröffnet hatte und dort auch Zahnaufhellungsmaßnahmen anbietet.

    Walking-Bleach-Technik

    Die dritte Möglichkeit ist die Walking-Bleach-Technik. Diese kommt vor allem bei einzelnen abgestorbenen Zähnen zur Anwendung. Dabei wird der Zahn durch eine spezielle Einlage aufgehellt.

    Hausmittel zum Bleaching

    Strahlendes Lächeln mit Backpulver, Zitrone und Salz

    Unsere alltäglichen Gewohnheiten können den Zähnen ganz schön zusetzen und unschöne Verfärbungen hinterlassen. Nicht nur durch das Rauchen, auch der Genuss von Kaffee und Tee hinterlässt sichtbare Spuren auf den Zähnen.

    Wer jedoch mit einem strahlend weißen Lächeln glänzen möchte, muss nicht unbedingt den Zahnarzt aufsuchen. Denn auch mit Hausmitteln können die gelben Beläge schonend entfernt und das Strahlen wieder hergestellt werden.

    Wirksame Hausmittel

    Statt mit einer Zahnpasta mit Schleifpartikeln kann man die Zähne auch mit Backpulver oder Salz putzen. Durch die körnige Beschaffenheit lösen diese Hausmittel die Zahnbeläge und machen die Zähne sichtbar weißer.

    Ebenso wirksam ist Zitronensaft, der durch die enthaltene Säure Verfärbungen löst. Allerdings sollte man auch die Hausmittel nicht zu häufig verwenden, denn die Säure des Zitronensaftes und die Schleifmittel im Backpulver und Salz, können den Zahnschmelz angreifen und die Zähne nachhaltig schädigen.

    Mögliche Nebenwirkungen eines Bleachings

    Durch eine Zahnaufhellung kann es gelegentlich auch zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Die meisten davon sind jedoch nur vorübergehender Natur.

    Schmerzempfindlichkeit

    Häufigste Begleiterscheinung einer Zahnaufhellung ist die Schmerzempfindlichkeit der Zähne gegen das Bleichmittel. So können frisch behandelte Zähne überaus empfindlich auf Saures, Süßes, Wärme oder Kälte reagieren, wodurch es zu unangenehmen Schmerzen kommt.

    In der Regel klingt diese Begleiterscheinung nach wenigen Tagen wieder ab.

    Zahnfleischreizung

    Weiterhin besteht die Gefahr, dass das Zahnfleisch durch das Bleaching gereizt wird. Besonders betroffen davon sind Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch, bei denen es häufig zu einer Entzündung kommt. Diese lässt sich durch eine entsprechende Zahnfleischpflege wieder in den Griff bekommen.

    Auf den ph-Wert achten

    Ein weiteres mögliches Risiko stellt der pH-Wert des jeweiligen Bleaching-Mittels dar. Ist dieser nämlich zu niedrig, werden die Substanzen des Zahns oberflächlich aufgeraut. Aus diesem Grund ist es wichtig, ausschließlich Bleaching-Mittel im pH-neutralen Bereich anzuwenden.

    Demineralisierung und Protein-Abbau

    Eine andere Folgeerscheinung der Zahnaufhellung kann der Verlust von Mineralien an den behandelten Zähnen sein, was wiederum eine Demineralisierung zur Folge hat. Ebenso ist ein zeitweiliger Abbau der Protein-Pellikel im Bereich des Möglichen. Bemerkbar macht sich dies mitunter durch weiße Flecken auf den Zähnen. Einige Tage nach der Behandlung kommt es jedoch in der Regel wieder zu einer Normalisierung. Mithilfe von speziellen Gels lässt sich die Remineralisation der Zähne unterstützen.

    Zahnfleischirritationen, Zahnbrüchigkeit und Co.

    Weitere mögliche Nebenwirkungen einer Bleaching-Behandlung können Schleimhautirritationen oder eine Schwächung der Zahnstruktur sein. Bei einem internen Bleaching besteht das Risiko von Zahnbrüchigkeit und Wurzelresorptionen. Langzeitfolgen wie erhöhte Kariesanfälligkeit sind Studien zufolge nicht zu befürchten, sofern die Zahnaufhellung fachgerecht durchgeführt wird.

    Um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren, ist es ratsam, für eine Zahnaufhellung eine Zahnarztpraxis aufzusuchen, in der eine professionelle Behandlung erfolgt.

    Risiken des Bleaching Zuhause

    Bleaching ohne Risiken - vor allem bei der Anwendung zu Hause ist Vorsicht gefragt

    Weiblicher, lächelnder Mund mit sehr weißen Zähnen
    woman teeth © Kurhan - www.fotolia.de

    Strahlend weiße Zähne sind für viele Menschen mit das wichtigste Schönheitsideal. Aufgrund von genetischen Gegebenheiten, aber auch durch den persönlichen Lebensstil, kommt es jedoch im Laufe der Zeit oft zu Verfärbungen.

    Zu den typischen Lebensmitteln und Stoffen mit färbender Wirkung zählen zum Beispiel Rotwein, Kaffee und Nikotin, aber auch bestimmte Arzneimittel können die Zähne auf Dauer verfärben.

    Um diese Veränderungen so gering wie möglich zu halten, sollte auf eine gründliche Zahnreinigung und Mundhygiene geachtet werden. Des Weiteren kann auch die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt dazu beitragen, dass die Zähne wieder heller werden.

    Bleaching - beim Zahnarzt durchführen lassen oder selbst machen?

    Mittlerweile gibt es eine Menge angebotener Produkte, welche weißere Zähne versprechen, sogar im Bereich von Zahncreme oder Kaugummis. Wer jedoch auf ein deutlicheres Ergebnis setzen möchte, entscheidet sich für ein spezielles Bleaching-Mittel.

    Am einfachsten ist es, solch eine Behandlung beim Zahnarzt durchführen zu lassen. Zu dieser Vorgehensweise wird auch geraten, denn hier läuft man am wenigsten Gefahr, dass etwas schiefgeht.

    Der Arzt untersucht dabei zunächst das Gebiss und bestimmt den Farbton der Zähne mithilfe einer Skala. Anschließend wird die maximale Aufhellung mit dem Patienten besprochen. Bestehen Erkrankungen oder Risse, wird ein seriöser Mediziner den Patienten darauf ansprechen und die Behandlung erst durchführen, wenn die Zähne wieder gesund sind.

    Die Gefahr des Bleachings ohne Fachmann

    Doch zahlreiche Menschen nehmen das Bleaching auch selbst in die Hand. In diesem Fall ist es ratsam, ein durch den Zahnarzt vergebenes Mittel zu wählen, um die richtige Anwendung zu gewährleisten.

    Doch auch frei verkäufliche Mittelchen tummeln sich auf dem Markt und werden aufgrund des oftmals niedrigen Preises und der beeindruckenden Werbeslogans gerne angenommen. Hier sollte man Vorsicht walten lassen, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

    Mögliche Nachteile und Risiken

    Als Nachteil von Bleachingmitteln für die Anwendung zu Hause ist die Tatsache, dass diese meistens sehr niedrig dosiert sind und somit der gewünschte Effekt ausbleibt. Es sind hoch dosierte Produkte zu kaufen, allerdings handelt es sich hierbei um unseriöse Angebote im Internet, von denen man unbedingt die Finger lassen sollte!

    Auch kommt es bei unsachgemäßer Nutzung nicht selten zu einem ungleichmäßigen Ergebnis. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt ein Bleaching stets von einem Zahnarzt durchführen oder lässt sich zumindest vorher untersuchen, um zu klären, ob dies bei seinen Zähnen überhaupt durchführbar ist.

    Aufhellen der Zähne kann gefährlich sein

    Die Universität Mainz hat eine Studie durchgeführt, bei der das Bleaching von Zähnen und daraus möglicherweise entstehende Schäden für das Gebiss untersucht wurden. Es stellte sich heraus, dass beim Bleaching von Zähnen Vorsicht geboten ist, da die Oberfläche der Zähne aufgeraut wird. Darüber hinaus werden Mineralien abgebaut, was wiederum den Zahnschmelz schädigen kann

    Besonders Zähne mit einem nicht mehr intakten Zahnschmelz können von diesen möglichen negativen Folgen des Bleachings betroffen sein.

    Bleaching ist beim Zahnarzt zwar teurer, aber sicherer

    Zahnaufhellungen liegen im Trend. Von den Bleaching-Methoden, die zur Eigenanwendung angeboten werden, rät der Freie Verband Deutscher Zahnärzte jedoch ab.

    Durch die niedrige Dosierung der Wirkstoffe müsse die Anwendung häufig wiederholt werden, was zu Zahnfleischreizungen führen könne. Außerdem würden Kronen oder Füllungen aller Art nicht mit aufgehellt, so dass das Gebiss im Anschluss fleckig erscheint.

    Auch die mangelnde Vor- und Nachbehandlung sei risikoreich: Im Voraus müsse in jedem Fall geprüft werden, ob der Zahnschmelz intakt sei und ob eventuelle kariöse Stellen entfernt werden müssten. Im Anschluss an das Bleaching sei eine Nachsorge mit remineralisierenden Gels empfehlenswert. All diese Faktoren seien laut des Verbands bei der Behandlung durch den Zahnarzt besser zu kontrollieren, so dass deutlich bessere Ergebnisse erreicht werden könnten.

    Der neue Trend sind Bleachingparties

    Vor allem die Damen mögen es, im Kreis ihrer Freundinnen Parties in den eigenen vier Wänden zu unternehmen. Können sie dabei noch etwas kaufen - umso besser! Tupper- oder Dessousparties erfreuen sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit und nun hat sich ein neuer Trend dazu gesellt: die Bleachingparty.

    Generell gilt: je mehr Gäste anwesend sind, desto günstiger wird der Spaß. Das Bleachen der Zähne binden heutzutage viele Menschen beim Gang zum Zahnarzt mit ein, denn strahlend weiße Zähne gehören nunmal zum Schönheitsideal dazu. Auf einer Bleachingparty kommt das Fachpersonal zu einem in die Wohnung und erfüllt den Gästen in drei Mal acht Minuten den Traum des Hollywood-Lächelns.

    Immer mehr Menschen wollen strahlend weiße Zähne: Bleaching auf dem Vormarsch

    Untere Gesichtshälfte einer jungen Frau, lächelnd mit weißen Zähnen, rechte Hand an der Wange, vor weißem Hintergrund
    Half face with arm. Isolated on white © Solovieva Ekaterina - www.fotolia.de

    Gelbe verfärbte Zähne sind heute ein Makel, den kaum noch jemand hinnehmen will. Bleaching ist das Zauberwort der Stunde. Immer mehr Menschen nutzen unterschiedliche Möglichkeiten um ihre Zähne regelmäßig aufzuhellen und wieder ein strahlend weißes Lächeln zu bekommen. Der Haken an der Sache: Viele Zähne sind von Natur aus eher beigefarben als strahlend weiß.

    Ist der Grundton der Zähne ein helles Weiß, genügt das regelmäßige Zahnputzen und ein bis zwei professionelle Zahnreinigungen pro Jahr, bei denen hartnäckige Belege von Kaffee, Wein oder Zigaretten entfernt werden können. Die Zähne strahlen dann wieder so weiß wie früher. Sind die Zähne jedoch von Natur aus eher beigefarben, müssen spezielle Bleaching-Methoden für die Aufhellung sorgen.

    Die populärste Methode ist heute das Home-Bleaching, bei dem der Zahnarzt eine spezielle Kunstschiene anfertigt, die zuhause mit Bleichmittel gefüllt und dann über einen kurzen Zeitraum nachts getragen wird. Bei hartnäckigen Verfärbungen ist jedoch die Behandlung beim Zahnarzt vorzuziehen, bei der ein hochkonzentrierteres Bleichmittel eingesetzt wird. Einfache, im Handel erhältliche Zahncremes, sind dagegen wenig ratsam: Sie erreichen eine Aufhellung der Zähne durch winzige Teilchen, die die Verfärbungen abschleifen und dabei auch den Zahnschmelz angreifen können.

    Kostenübernahme und Alternative zum Bleaching

    Da die Zahnaufhellung eine reine Schönheitsbehandlung ist und keine medizinische Notwendigkeit hat, werden die Kosten für das Bleaching nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

    Ist ein Bleaching der Zähne nicht sinnvoll kann man auch durch eine Alternative weiße Zähne erlangen. Durch Keramik-Veneers können die Zähne verblendet werden. Diese Verblendschalen werden auf die Vorderseite des Zahns geklebt.

    Im Gegensatz zu einer Zahnkrone werden die Zähne nicht komplett ummantelt, sondern lediglich der sichtbare Teil der Frontzähne verdeckt.

    Strahlend weiße Zähne dank Bleaching

    Professionelles Bleaching für strahlend weiße Zähne

    Frauenmund, zur Hälfte gelblich, zur Hälfte weißere Zähne nach Zahnbehandlung
    Frauen Mund vorher und nach der kosmetischen Zahnbehandlung © Nick Freund - www.fotolia.de

    Strahlend weiße Zähne sind nicht nur attraktiv, sondern suggerieren auch Gesundheit. Doch das Hollywood-Lächeln kommt selten von Natur aus – Koffein, Kohlensäure, Alkohol, Zigaretten sowie säure- und farbstoffhaltige Nahrungsmittel lassen die Zähne vergilben. Solche Verfärbungen sind selten nur oberflächlich – das reine Putzen hilft hier kaum. Mit Bleaching kann man hartnäckigem Gilb hingegen beseitigen. Hierbei werden die Zähne mit einer bleichenden Lösung behandelt, die die Verfärbungen von den einzelnen Zahnschichten löst.

    Wirkungsvolle Mittel haben einen hohen Anteil an Bleichmittel und sind daher nicht frei als Kosmetika erhältlich. Professionelle Bleachings können daher nur vom Zahnarzt durchgeführt oder zumindest initiiert werden.

    Bleaching beim Zahnarzt oder Zuhause?

    In der Praxis behandelt der Zahnarzt die Zähne mit einem Gel. Dieses wird unter Einwirkung von Licht aktiviert. Das Zahnfleisch muss bei dieser Behandlung vom Arzt durch spezielle Vorkehrungen vor der Bleiche geschützt werden. Etwa 20 Minuten dauert solch eine Behandlung. In der Regel sind drei Sitzungen nötig. Der Preis für die gesamte Behandlung liegt bei durchschnittlich 150 Euro.

    Alternativ können die Zähne auch Zuhause gebleicht werden. Hierfür muss zunächst vom Zahnarzt eine auf das eigene Gebiss angepasste Schiene angefertigt werden. Zuhause muss man diese dann jeden Abend mit dem Bleichmittel füllen und über Nacht tragen. Die Behandlung dauert insgesamt drei Wochen und hellt die Zähne um bis zu sechs Farbstufen auf. Rund 200 Euro kostet die Zahnschiene, das Bleichmittel weitere 50 Euro.

    Grundinformationen zum Bleaching

    • Voraussetzungen, Behandlungsarten, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Bleachings

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Half face with arm. Isolated on white © Solovieva Ekaterina - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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