24. Februar 2010
Um die Haut im Anal- und Genitalbereich aufzuhellen, wird Anal Bleaching durchgeführt. Dabei kommen spezielle medizinische Cremes zur Anwendung.
Für die Durchführung von Anal Bleaching verwendet man zumeist spezielle medizinische Cremes oder Lotionen, die eigentlich zur Behandlung von Sommersprossen oder ähnlichen Pigmentstörungen der Haut dienen. Diese ketalytischen oder säurehaltigen Mittel enthalten z.B. Ascorbinsäure, Vitamin A, Azelainsäure, Tretionin, AHA-Säure, Rucinol oder Kojisäure. In den USA verwendet man in einigen Fällen auch Hydrochinonhaltige Stoffe. Da diese Chemikalie jedoch eine gesundheitsschädigende Wirkung hat, ist ihr Einsatz umstritten.
Aufgrund der Verschreibungspflicht dieser speziellen Hautcremes, sollte die Prozedur mit einem Arzt abgesprochen werden, der auch die richtigen Anwendungshinweise geben kann. Ein gesundheitliches Risiko besteht beim Anal Bleaching nicht und die Behandlung läuft in der Regel ohne Komplikationen ab. Es können jedoch unangenehme Nebenwirkungen wie Juckreiz, Hautirritationen oder Rötungen auftreten. Auch allergische Reaktionen sind nicht immer auszuschließen. In diesem Fall sollte die Behandlung besser abgebrochen werden. Zudem wird empfohlen während der Behandlung auf einen Besuch von Solarien zu verzichten.
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