15. Februar 2010
Die neue ICE-Trasse bei Erfurt-Halle/Leipzig hat Funde aus der Bronzezeit ermöglicht. Bei den Bauarbeiten an der Strecke stießen Bauarbeiter auf seltsame Dinge im Boden. Ein Team aus Archäologen machte sich daran, die Ausgrabungsstätte zu untersuchen. Das Ergebnis: 110 wertvolle Funde aus der Bronzezeit.
Über 4.500 Jahre alt waren die Spangen, Beile, Schmuckstücke und Gewandnadeln, die die Altertumsforscher aus den Gräbern an der ICE-Strecke bergen konnten. Sie fanden außerdem Keramikscherben, gut erhaltene Gefäße und Schmuck aus Flussmuscheln. Die Leiterin der Ausgrabungen, Madeleine Fröhlich, wird am Freitag, 18. Februar 2010, ausgewählten Journalisten in Halle die Kleinode aus prähistorischer Zeit präsentieren.
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