27. Juli 2010
Es gibt Frauen, die tragen Schmuck nur sporadisch - und es gibt Frauen, die tragen ihren Lieblingsschmuck fast durchgehend Tag und Nacht. Schön, wenn man eine ausgesprochene Vorliebe für schöne Ohrläppchen hat: Auf eine gründliche Reinigung ab und an sollte trotzdem nicht verzichtet werden.
Natürlich ist es auch bei der Ohrsteckerpflege so wie mit allen kleinen Tätigkeiten im Haushalt: Jede(r) hat so seine ganz eigenen Geheimtipps, um den Schmuck hygienisch und das Ohrloch gesund zu halten. In unserer Zusammenstellung möchten wir deshalb einen allgemeinen Überblick geben mit Richtlinien, die eigentlich immer zutreffen - ganz gleich, ob es sich bei Ihren Lieblingssteckern um Gold oder günstigen Modeschmuck handelt. Selbstverständlich gibt es einige günstige Exemplare, die empfindlich reagieren auf Alkohol oder andere Reinigungsmittel. In diesem Fall sind Juwelier und Apotheker des Vertrauens immer ein guter Ansprechpartner bei der Wahl der richtigen Steckerpflege.
Ganz grundsätzlich gilt: Ohrstecker sind, im Gegensatz zu extravaganten Ohrhängern oder besonderen -ringen, oftmals im Dauereinsatz. Hierbei können sich Talg, Fett und Schmutz absetzen - der, wenn er nicht entfernt wird, schnell auch zu Infektionen am Ohrloch führen kann. Eine regelmäßige Reinigung mindestens alle paar Wochen sollte deshalb selbstverständlich sein. Hierzu werden die Ohrstecker idealer Weise über Nacht in ein Gefäß mit einer speziellen Reinigungslösung gelegt. Aus dem eigenen Haushalt sind beispielsweise Tabs für die Gebissreinigung, aber auch ein sanftes Desinfektionsmittel oder medizinischer Alkohol aus der Apotheke geeignet. Diese Reinigungsmittel lösen etwaige Reste ab und sorgen gleichzeitig für eine Desinfektion des Materials, bei der Bakterien und Keime am Schmuck abgetötet werden. Wenn die Schmutz- und Talgreste aber auch sehr fest sitzen, sollten sie vor dem Bad zusätzlich mit einem spitzen Gegenstand entfernt werden. Neben dieser Grundreinigung ist eine weitere Pflege fast unnötig geworden - gerade typische Ohrschmuckmaterialien wie Edelmetalle sind sehr robust. Nach der Reinigung noch kurz abtupfen (am Besten mit medizinischen Wattestäbchen) und fertig! Darüber hinaus gibt es auch spezielle Präparate, die beispielsweise auch in der Heilphase nach dem Stechen bzw. Schießen des Ohrlochs angewandt werden können. Diese eignen sich ebenfalls hervorragend für die Reinigung und Desinfektion von Schmuck - und können auch Abhilfe bei entzündeten Ohrlöchern schaffen.
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