Gold ist nicht gleich Gold - Die verschiedenen Gold-Nuancen von Gelbgold bis Weißgold

Denken wir an Schmuckstücke aus dem hochwertigen Edelmetall, sehen wir vor Allem solche aus Gelbgold vor uns. Doch die klassische Nuance ist noch längst nicht alles, was Gold zu bieten hat: Unterschiedliche Farbstiche und Legierungen sorgen für Abwechslung. Dank seiner verschiedenen Goldnuancen darf sich das Edelmetall als eines der vielseitigsten überhaupt bezeichnen lassen.

Viele aufgereihte Goldbarren mit kleinen Gravuren, 3 Reihen

Gold ist nicht gleich Gold - ein Grund dafür: Unter Experten gilt der Inbegriff für alles Schöne und Wertvolle streng genommen nicht als Farbe, sondern schlicht als Materialbeschreibung. Dementsprechend lässt sich auch erklären, wieso Gold in vielen weiteren Nuancen bezeichnet wird, die mit dem ursprünglichen Gelbgold so gar nicht viel gemeinsam haben müssen.

Zu den beliebtesten Nuancen zählen neben Gelbgold auch Weißgold und Roségold. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe weiterer Farbschattierungen, von grünlichem Gold über purpurfarbene Nuancen bis sogar zu bläulichen Goldtönen.

Entstehung der verschiedenen Nuancen

Die unterschiedlichen Goldnuancen erhält das Edelmetall aber nicht durch verschiedene Abbauregionen, wie man auf den ersten Blick vermuten dürfte. Für die jeweilige Farbe sind unterschiedliche Faktoren wie der reine Goldgehalt einerseits sowie die Beimischung von Materialien andererseits verantwortlich. Insofern kommen die allermeisten Goldnuancen nicht natürlich vor, sondern werden von Schmuckdesignern und Goldschmiedekünstlern ganz gezielt hergestellt und verwendet.

Dies trifft übrigens auch auf das klassische Gelbgold vor, welches dem reinen Goldton zwar sehr ähnlich sein soll, aber im Grunde genommen doch eine Mischung (mit möglichst höhem Goldgehalt) ist.

Gelb-, Weiß- und Roségold

Die beliebteste und weltweit bekannte Goldnuance ist oben genanntes Gelbgold. Auch hier gibt es wieder Unterschiede, denn je nach Goldgehalt können die jeweiligen Schmuckstücke eine blassere oder kräftigere Farbintensität aufweisen.

Eine ganz und gar andere Nuance ist das sogenannte Weißgold. Auf den ersten Blick wird dieses von Laien oftmals mit Silber verwechselt - kein Wunder, schließlich sind bei dieser Nuance die gelblichen Farbpartikel teilweise oder gänzlich entzogen worden. Im Gegenzug enthalten Legierungen aus Weißgold Anteile von hellen Edelmetallen wie beispielsweise Silber, was eine weitere Erklärung für das typisch hell-silbrige Aussehen ist.

Ebenso durch eine Beimischung anderer Edelmetalle entstanden ist die Nuance Roségold. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich hierbei um einen Goldton mit leichtem oder kräftigerem Rosa- bis Rotstich. Dieser Farbton wird durch Beimischung von Kupfer erzielt.

Weitere Nuancen

Sehr kräftiges Roségold kann je nach Beimischung auch als Rotgold bezeichnet werden. Darüber hinaus gibt es sogar Nuancen wie Blaugold und Grüngold - extravagante Varianten eines klassischen und hochwertigen Materials.

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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