Brauttasche und Schmuck: diese Accessoires komplettieren das Bild der Braut

Verliebtes Paar liebkost sich unter weißen Blüten

Zu einer perfekten Hochzeit gehören neben dem Brautkleid auch die passenden Accessoires

Für jede Frau gehört der Hochzeitstag zu den schönsten Tagen im Leben. An diesem Tag möchten wir uns natürlich besonders herausputzen und von innen heraus strahlen. Zu einer perfekten Hochzeit gehört neben dem Brautkleid auch der passende Brautschmuck und eine Brauttasche. Wir zeigen Ihnen, welche Accessoires bei Hochzeiten besonders angesagt und unverzichtbar sind.

Praktisch und adrett: die Brauttasche

Die Brauttasche ist ein unverzichtbares Accessoire für die Braut, denn auch wenn Brautmutter und erste Brautjungfer mit einem SOS-Kit für den großen Tag ausgestattet sind, gibt es doch einige persönliche Kleinigkeiten, die man selbst diesen nicht anvertrauen möchte. Da ein Brautkleid nun einmal keine Taschen hat, ist die Brauttasche hier die beste Lösung.

Was gehört hinein?

der Inhalt der Brauttasche sollte die Braut in die Lage versetzen, kleinere Make-up-Schäden schnell auszubessern, sich medizinisch zu versorgen und notfalls mit dem Taxi nach Hause zu kommen:

  1. Lippenbalsam,
  2. Puder,
  3. Tampons,
  4. Personalausweis,
  5. Bargeld oder Kreditkarte,
  6. Haustür- oder Zimmerschlüssel,
  7. Kopfschmerztabletten,
  8. Handcreme,
  9. Taschentücher,
  10. Blasenpflaster und
  11. Haarnadeln

gehören also ins feste Repertoire. Dinge wie Ersatzstrümpfe und Nähzeug hingegen kann man ruhig der Brautjungfer bzw. der Brautmutter anvertrauen, denn Brauttaschen sind in erster Linie klein. Das müssen sie auch sein, um harmonisch zum Brautkleid zu passen.

Beliebte Taschenformen

Meist sind sie inspiriert von den Vorgängern der Handtaschenmittelalterlichen Beuteln. Oft aus Samt oder einem ähnlich edlen Material gearbeitet und reich bestickt, bieten sie gerade Platz für das Nötigste.

Mittlerweile setzt sich auch die Clutch für Bräute vermehrt durch, doch ist dieses trendy Accessoire recht unpraktisch: Während der Brautbeutel am Kleid befestigt werden kann oder einfach mit einer Schlaufe am Arm eingehängt bzw. um das Handgelenk gewickelt wird, muss die Clutch immer festgehalten werden und bietet keine Handfreiheit.

Henkeltaschen für Bräute wiederum empfehlen sich lediglich für die standesamtliche Hochzeit, sie passen zum Kostüm. Bei einer weißen Hochzeit mit großem Brautkleid sind sie jedoch fehl am Platz.

Die Auswahl passend zum Kleid

Um ein harmonisches Gesamtbild zu gewährleiste, sollte die Brauttasche bzw. der Brautbeutel der Farbe des Brautkleides entsprechen – also keinen weißen Beutel zum Creme-farbenen Kleid und umgekehrt! Gerade bei romantischen Brautkleidern mit Reifröcken und Schleiern ist ein Brautbeutel mit Bändern am wirkungsvollsten.

Zu einem schlichten Kleid in A-Linie kann eine Clutch eine tolle optische Ergänzung sein – allerdings mit den genannten praktischen Nachteilen. Brauttaschen zum Umhängen sind zwar praktisch, weil sie der Braut Handfreiheit garantieren, ruinieren durch den Schulterträger aber den Gesamteindruck vor allem schulterfreier Kleider.

Brauttaschen, die als Henkeltaschen über dem Unterarm getragen werden, bieten zwar viel Stauraum, vertragen sich aber oftmals nicht mit dem Brautkleid. Diesem soll schließlich nicht die Show gestohlen werden, weshalb bei der Brauttasche immer gilt: Weniger ist mehr – und kleiner ist besser. Große, schwere, womöglich pelzbesetzte Ungetüme gelten dagegen zumindest in unseren Breiten als wenig stilvoll.

Schmuck im Allgemeinen

Der Schmuck der Braut - seien es Ohrringe, Kette, Armband oder Ähnliches - sollte unbedingt gut aufeinander abgestimmt sein, sodass ein stimmiges Bild entsteht.

Prinzipiell gilt: Ist das Hochzeitskleid extravagant und üppig bestickt, benötigt man nicht mehr allzu viel Schmuck - dieser würde eher vom Kleid ablenken. Das Gegenteil gilt, wenn das Brautkleid schlicht ist - dann darf der Schmuck ruhig üppiger ausfallen.

Angebotene Brautschmuck-Sets und deren Vor- und Nachteile

Auf einen Ring aus dem Brautschmuck-Set kann die Braut in jedem Falle verzichten, denn an ihrem Hochzeitstag sollte lediglich ein Ring an ihrem Finger glänzen: ihr neuer Ehering.

Die Planungen und Vorbereitungen für eine Hochzeit verschlingen ein gutes Jahr. An jedes Detail muss gedacht werden. Klar, dass sich jede zukünftige Braut freut, wenn man ihr etwas Arbeit abnimmt und sie sich beispielsweise ihren Brautschmuck nicht selbst zusammenstellen muss, sondern auf ein aufeinander abgestimmtes Set zurückgreifen kann.

Nicht alle Teile müssen getragen werden

Der große Vorteil von fertigen Sets ist, dass die einzelnen Schmuckstücke definitiv zueinander passen. Der Nachteil, dass sie wenig individuell sind – und oftmals mit

zu viel des Guten sind. Wer allerdings hat gesagt, dass man auch alle Teile eines Brautschmuck-Sets anlegen muss? Wenn einem das Collier und die Ohrringe gefallen, kann der Rest am großen Tag auch zu Hause bleiben. Vielleicht findet die eine Haarnadel ja im Haarknoten der Brautjungfer einen Platz und das Armband am Handgelenk der Nichte.

Tipps zur richtigen Kombination

Wichtig: Je schlichter das Kleid, desto üppiger darf der Schmuck sein, und je aufwändiger das Kleid, desto zurückhaltender der Schmuck. Aber auch die Persönlichkeit und das Alter der Braut ist zu berücksichtigen.

Sind die Schmuckstücke insgesamt eher zart und unaufdringlich gehalten, kann auch mehr von ihnen angelegt werden. Je massiver der Schmuck, desto sparsamer sollte er eingesetzt werden. Ein üppiges Collier, gepaart mit einem Paar dezenter Ohrstecker, ist meist ausreichend, um die Braut ins rechte Licht zu rücken.

Wer gern lange Ohrringe im Chandellier-Stil tragen möchte, kombiniert dazu besser ein funkelndes Armband. Zwei präsente Stücke empfehlen Stilratgeber hier.

Die am häufigsten angebotene Form des Brautschmuck-Sets umfasst ein Collier und ein Paar Ohrringe, seltener auch ein passendes Diadem. Der Schmuck sollte passend zum Brautkleid ausgewählt werden.

Bei jungen Mädchen kann ein Meer aus zartem Blütenschmuck, das sich vom Scheitel über das Haar zu Ohren und Hals bis zu den Handgelenken zieht, bezaubernd wirken, während es an einer gestandenen Braut deplatziert wäre.

Ob echt oder unecht, spielt eine untergeordnete Rolle, denn ein Strassstein- oder Zuchtperlen-Set kann ebenso schön an der einen Braut aussehen wie der ererbte Familienschmuck an der anderen.

Ganz individuell ist ein speziell für die Braut gefertigtes Set, welches aus derselben Spitze besteht, die auch ihr Kleid ziert. Diese wird für ein Choker mit Perlen bestickt – und auch ein dazu passender Haarschmuck wird kreiert. Hier wirkt alles wie aus einem Guss, und dennoch ist dieses Set einzigartig.

Das Collier

Viele Hochzeitskleider legen es geradezu darauf an, das Dekolleté der strahlend schönen Braut in Szene zu setzen: Ob im Carmen-Stil oder mit Korsage – "obenherum" zeigt die moderne Braut viel Haut. Was liegt da näher, als diese mit funkelnden Steinen zu veredeln?

In manchen Familien ist es Tradition, dass das Collier, welches die Braut zur Hochzeit trägt, von Generation zu Generation weitergegeben wird. Das kann eine wunderschöne Perlenkette sein – oder ein diamantbesetzter Choker.

Manchmal möchte die Braut aber auch etwas tragen, was nur ihr gehört. Vielleicht hat ihr ja der Bräutigam ein Collier zur Verlobung geschenkt, welches sie jetzt stolz präsentieren kann? Schließlich gibt es viel zu selten die Gelegenheit, den "großen Schmuck" anzulegen – und welcher Anlass wäre wohl passender als die eigene Hochzeit?

Die Auswahl ist groß

  • Am schönsten zu Weiß sind funkelnde, farblose Steine, also Diamanten, Brillanten – aber natürlich auch Swarovski- und andere Strass-Steine, wenn das Budget keinen echten Schmuck erlaubt.

  • Zu Brautkleidern in Creme, Elfenbein oder Champagner passen Perlen am besten. Süßwasserzuchtperlen sind heutzutage auch für kleines Geld erhältlich - hier ist es nicht nötig, auf Plastik auszuweichen.

  • Besonders edel sind auch Perlen in Rauch- oder Grautönen, die beispielsweise zum Cappuccino-farbenen Brautkleid umwerfend wirken.

Nicht jede Braut ist allerdings der Typ für Perlen, die eher zur klassisch-romantischen Braut passen. Wunderschön, besonders für junge Bräute, sind auch filigrane Blütencolliers, die sich um den Hals winden wie zarter Blumenschmuck.

Direkt am Hals getragene, Choker-artige, elfenbeinfarbene Colliers, bei denen mehrere Reihen von Glasperlen zu stilvollen Ornamenten verknüpft sind, sind ebenfalls eine beliebte Variante. Modern sind auch Brautcolliers in Y-Form.

Das Gesamtbild muss stimmen

Wer sich für einen üppigen Dekolletéschmuck entscheidet, sollte mit dem übrigen Kopfschmuck vorsichtig sein. Ein Collier kann sich im Armband selben Stils spiegeln - bei Ohrringen wird es schon schwieriger, da sich Collier und Ohrringe gegenseitig die Show stehlen. Besser sind hier dezente Perlen- oder Diamantenohrstecker.

Auch, wer auf einen üppigen Kopfputz setzt oder wessen Kleid am Ausschnitt viele Volants oder sonstige Applikationen aufweist, sollte sich in Sachen Collier in Zurückhaltung üben. Ein Collier wirkt immer noch am schönsten zu einem klaren Kleid ohne ablenkende Verzierungen.

Während hauchzarte Blütencolliers auch zu offen getragenen Haaren bezaubernd aussehen, verlangt das massive Edelmetallcollier nach einer Hochsteckfrisur.

Ausgefallen sind Colliers aus Filz – beispielsweise eine sich um den Hals rankende Filzrosenkette. Diese passen am besten zu unkonventionellen Hochzeitskleidern.

Grundinformationen zum Brautschmuck

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Kissing couple © Alena Ozerova - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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