28. September 2010
Stoffwindeln bestehen aus saugfähigen Materialien wie Mull- oder Moltontüchern und werden vorwiegend für Kleinkinder und Säuglinge eingesetzt. Die besonders körpernahen Windeln fangen Urin und Kot auf und werden nach Gebrauch einfach gewaschen - um danach einfach wieder verwendet zu werden. In Zeiten steigender Umweltverschmutzung ist dies eine tolle Möglichkeit, dieser Einhalt zu gebieten.
Heutzutage sieht man Stoffwindeln immer seltener, da sie weitgehend durch so genannte Einwegwindeln aus Zellstoff abgelöst wurden. Wer trotzdem Stoffwindeln verwenden möchte, sollte auf eine praktische Wickeltechnik Wert legen. Es gibt heutzutage mehrere verschiedene Modelle von Stoffwindeln, die Wickeltechnik unterscheidet sich von Modell zu Modell. Am besten lassen Sie sich die richtige Technik von der Hebamme oder einem Arzt zeigen. Wer fleißig übt, wird schon bald feststellen, dass der Umgang mit Stoffwindeln nicht besonders schwer ist.
Es ist sehr wichtig, dass die Haut des Säuglings oder des Kleinkindes bei jedem Windelwechsel gründlich gereinigt und anschließend gepflegt wird. Ist dies nicht der Fall, kann es zu schmerzhaften Hautreizungen und Windeldermatitis kommen. Für das Kleinkind ist dies äußerst unangenehm.
Gehen Sie beim Wickeln folgendermaßen vor: Entfernen Sie die schmutzige Stoffwindel und reinigen Sie den Po des Säuglings mit einem weichen, feuchten Tuch. Sie können dazu spezielle Feuchttücher für die Säuglingspflege verwenden. Diese sind besonders sanft zur zarten Babyhaut und mit speziellen Pflegestoffen angereichert.
Nach der gründlichen Reinigung der Haut, sollte diese auch gepflegt werden. In den meisten Fällen genügt herkömmliches Babypuder, der einfach auf den Windelbereich gestreut wird. Natürlich können Sie auch Wundschutzcreme verwenden, wenn sich bereits erste Rötungen der Haut zeigen oder Sie auf Nummer sicher gehen wollen.
Am besten sammeln Sie einige schmutzige Stoffwindeln in einem gut verschließbaren Behälter. Der Stuhl kann vorher unter fließendem Wasser entfernt werden - dies mindert auch die Geruchsbelästigung und erleichtert das anschließende Waschen.
Waschen Sie die Windeln bei 60 bis 90 Grad mit einem ökologischen Waschmittel ohne chemische Zusätze. So wird die Haut des Kleinkindes geschont und Sie tun gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes. Verwenden Sie auf keinen Fall Weichspüler, da dieser die Saugfähigkeit der Stoffwindeln erheblich einschränkt.
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