Verfärbte Wäsche sollte möglichst sofort behandelt werden. Bei der Benutzung von Entfärbern oder Bleichmitteln muss auf die Warnhinweise des Herstellers und die Angaben zur Anwendung geachtet werden.
Verfärbungen auf Wäschestücken können die verschiedensten Ursachen haben. Es kann sich um Schmutzflecken handeln, die im normalen Maschinenwaschgang nicht zu beseitigen sind. Verfärbungen können aber auch auftreten, wenn die Wäsche vor dem Waschen nicht sortiert wurde. Helles sollte unbedingt getrennt von Buntem gewaschen werden. Wer weiße Wäsche mit schwarzen Kleidungsstücken zusammenfügt, erhält Textilien mit einem Grauschleier.
Doch auch bei größter Sorgfalt kann es passieren, dass Wäsche verfärbt. Beispielsweise sondern einige neue Kleidungsstücke vermehrt Farbe ab, die sich an anderen Textilien anlagert. Besonders häufig kommt dies bei roter Wäsche vor. Diese sollte die ersten Male möglichst separat gewaschen werden. Wird dem Spülgang ein Schuss Essig beigefügt, kann das spätere Abfärben zumindest eingedämmt werden.
Verfärbte Wäsche sollte immer so schnell wie möglich behandelt werden. Damit Waschmittel alle Farbreste beseitigen können, sollte das Wäschestück für einige Stunden in Wasser eingeweicht werden. Diesem kann eventuell ein handelsübliches Fleckensalz beigegeben werden.
Doch Vorsicht! Bunte Wäsche verträgt Fleckenmittel nur bedingt. Womöglich lassen diese die Verfärbung verschwinden und die Farbe des Kleidungsstücks gleich mit. Vorsichtshalber sollte immer die Packungsbeilage des Fleckenmittels beachtet werden. Dieser kann auch entnommen werden, gegen welche Fleckenart das Produkt hilft.
Die vorgeschriebene Dosis darf nicht überschritten werden, um die Gewebefasern nicht zu sehr zu strapazieren. Auch der Umwelt zuliebe sollten Fleckenmittel möglichst sparsam eingesetzt werden.
Ähnliches gilt für den Einsatz von Bleichmitteln und Entfärbern, die Schwefeldioxid oder Chlor enthalten. Sie eignen sich ausschließlich für weiße Textilien aus Naturmaterialien, wie Leinen oder Baumwolle. Für bunte Textilien bietet der Handel spezielle Entfärber an.
Kommen Knöpfe, Reißverschlüsse, Nieten oder Verzierungen mit Fleckentfernern in Berührung, finden häufig ungewollte chemische Reaktionen statt. Unter anderem können Metallteile rosten. Daher ist es besser, wenn auf diese kein Entfärber gelangt.
Die Warnhinweise der Hersteller müssen bei der Anwendung jeglicher Produkte ernst genommen werden, um gesundheitliche Risiken und Schäden für die Umwelt zu vermeiden. So sollte der direkte Kontakt mit der Haut, den Augen und Schleimhäuten unbedingt vermieden werden. Außerdem darf der Einsatz von Bleichmitteln nur in gut durchlüfteten Räumen erfolgen.
Damit synthetische Gardinen ihren Grauschleier verlieren und ihr ursprüngliches Weiß zurückerhalten, müssen keine chemischen Mittel angewendet werden. Omas Hausmittel können genauso gute Ergebnisse erzielen. Wird dem Waschwasser ein Päckchen Backpulver hinzugegeben, wirkt die Gardine wieder wie neu. Bei Baumwoll- oder Leinenvorhängen sollte Backpulver besser nicht angewendet werden. Hier wird ansonsten das genaue Gegenteil bewirkt. Die Gardine vergilbt.
Gardinen vertragen auch einige Spritzer Essig oder Zitronensaft, die dabei helfen, die Textilien aufhellen. Die Zugabe einiger Tropfen blauer Tinte zum Waschwasser von weißer Wäsche sorgt optisch für einen noch strahlerenden Effekt. Alternativ kann Wäscheblau verwendet werden.
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27.02.13 | |
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