21. April 2011
Nachhaltigkeit ist ein zunehmend wichtiges Thema für jeden Einzelnen, gerade im Haushalt. Neben dem Kauf des passenden Kühlschranks oder Geschirrspülers gibt es auch Waschmaschinen mit speziellen Schnellwaschprogrammen.
Sie nennen sich "Kurzwaschprogramme", "Schnellwaschprogramme" oder "Miniwäschen" und suggerieren eine Ersparnis von Zeit und Energie. Doch was ist dran an den verknappten Programmen der Waschmaschine?
Im Zweifelsfall nicht viel, denn verhältnismäßig wird in diesen Programmen sogar besonders viel Wasser und Energie aufgewendet, um überhaupt eine hinreichende Waschleistung zu erzielen. Das Waschmittel kann seine Wirkung in der verkürzten Zeit nicht richtig entfalten und es sind oft höhere Temperaturen nötig, damit die Wäsche wirklich sauber wird.
Viel schonender für Umwelt und Geldbeutel ist es, die Waschtemperatur auf höchstens 40 Grad herunter zu schalten und dafür ein länger andauerndes Waschprogramm zu wählen. Das kann man bei hartnäckig verschmutzter Wäsche durch das Drücken der "Flecken-" oder "Intensivtaste" erreichen. Der Grund ist, dass das Erhitzen des Wassers die Maschine ungleich mehr Energie kostet, als ein längeres Drehen der Waschtrommel.
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