5. Oktober 2009
Nach Angaben des Instituts für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), verwenden 35% der Anwender bei der Zubereitung von Zytostatika medizinische Handschuhe. Diese Angaben basieren hierbei auf der so genannten MEWIP-Studie.
Gemäß DIN EN 455 sind medizinische Handschuhe zur Zubereitung von Zytostatika, Anabolika oder auch Virusstatika ungeeignet, da zwar sowohl zur Hygiene als auch zur Vermeidung von Infektionen zwischen Patient und Arzt geeignet sind, aber in anderen Bereichen zur Gefahrenquelle für den Anwender werden können. Zytostatika-Schutzhandschuhe unterliegen dagegen Anforderungen, die die europäische Norm ebenso beinhalten als auch der Schutz vor mechanischen Reizen, unterschiedlichen Test der Chemikalienresistenz und auch Prüfungen der Penetration und Permeation. Diese unterliegen unter anderem den Nachweisen von Durchdringungszeiten von Substanzen oder auch die molekulare Ebene.
Generell sollten deshalb Anwender im Bereich der Zytostatika auch im Sinne der eigenen Sicherheit nur diese speziellen Schutzhandschuhe und nicht die unsicheren medizinischen Handschuhe verwenden.
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