7. August 2009
Um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen, gibt es viele Möglichkeiten. Die Bekannteste ist wohl die Sonnencreme, aber auch durch die richtige Kleidung und sonnenbaden im Schatten kann man dem schmerzhaften Sonnenbrand vorbeugen.
Vor allem Allergiker wissen um die Belastung, welche Sonnenschutzmittel für die Haut haben. Denn neben dem gewollten Sonnenschutzfilter sind viele Zutaten enthalten, welche vor allem für Allergiker und empfindliche Personen gefährlich werden können. Neben Emulgatoren und Parfüm enthalten Sonnenschutzmittel auch Konservierungsstoffe. Diese stehen seit Längerem im Verdacht, den gefürchteten Krebs auslösen zu können. Trotzdem sollte eine guter Sonnenschutz in keinem Haushalt fehlen.
Fast genauso wichtig ist es im Sommer auf die richtige Kleidung zu achten. Denn auch "normale" Kleidung filtert die UV-Strahlen. Als Faustregel kann man sich merken: je dichter ein Gewebe ist, desto weniger Strahlen gehen durch. So hält ein herkömmliches T-Shirt schon einen Großteil der gefährlichen UVA und UVB Strahlen ab. Im Handel ist auch spezielle Sonnenschutzkleidung erhältlich. Diese wird aus Stoffen hergestellt, die auf eine spezielle Art gewebt wurden. Mit dieser speziellen Webetechnik ist es möglich Stoffe zu fertigen, die so dicht sind, dass sie den Lichtschutzfaktor 50 haben. Vor allem im Sommer empfiehlt es sich, eine Mütze aus diesem speziellen Material zu tragen. Diese sollten neben einem T-Shirt auch Kinder tragen. Denn nur so wird der zweiten Krankheit vorgebeugt die zu viel Sonneneinstrahlung auslösen kann: dem Sonnenstich. Allerdings hat diese spezielle Sonnenbekleidung ihren Preis. Dafür verliert sie ihren Lichtschutzfaktor aber nicht durchs Waschen und kann so lange getragen werden.
Entgegen der landläufigen Meinung schützt ein Aufenthalt im Schatten nicht vor Sonnenbrand. Denn auch unter einem Sonnenschirm oder ähnlichem ist der Mensch den Strahlen der Sonne ausgesetzt. Zwar gibt es heute auch schon Sonnenschirme, die mit einem Lichtschutzfaktor ausgerüstet sind, jedoch halten auch diese die Strahlen nicht zu 100 % ab. Wer sich im Schatten aufhält, bekommt jedoch nicht so schnell einen Sonnenbrand wie bei einem Aufenthalt in der prallen Sonne. Deshalb ist es wichtig auch dann ein Sonnenschutzmittel aufzutragen, wenn man sich nur oder viel im Schatten aufhält. Im übrigen raten immer mehr Hautärzte dazu anstatt in der prallen Sonne, im Schatten sonnenzubaden. Dort wird man genauso Braun wie in der direkten Sonne, schont aber seine Haut.
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