Wichtige Hinweise rund um das Thema Sonnenschutz für Kinder und Babys

Sonne ist wichtig für den Menschen und doch kann zu viel Sonneneinstrahlung ungeschützte Haut dauerhaft schädigen. Angemessene Kleidung und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, schützen die empfindliche Baby- und Kinderhaut. Daher sollte man schon den kleinen Kindern die Gefahren der Sonne erklären und ihr Bewusstsein für geeigneten Sonnenschutz fördern.

Der Eigenschutz der Haut ist bei Babys und Kindern noch nicht vollständig entwickelt und bedarf optimalen Sonnenschutz

Sonnenlicht ist wichtig für den Körper

Wer liebt es nicht, sich die warmen Sonnenstrahlen auf den Körper scheinen zu lassen. Schon die kleinen Kinder spielen gerne in der Sonne und genießen die Wärme. Sonnenlicht ist auch wichtig für die Entwicklung eines Kindes:

  1. Es wirkt kreislauffördernd und stoffwechselanregend.
  2. Außerdem kann der menschliche Körper nur mithilfe des Sonnenlichtes Vitamin D produzieren, welches wichtig für den Knochenaufbau und die Zähne ist.

Heimische Sonnenkraft nicht unterschätzen

Im Urlaub und am Strand ist es für viele selbstverständlich eine Sonnencreme aufzutragen, dabei wird die heimische Sonnenkraft häufig unterschätzt.

können ausreichen, um einen Sonnenbrand zu bekommen. Die zarte, extrem dünne Babyhaut darf möglichst nie der Sonne ausgesetzt werden. Die Haut von Babys verbrennt schon nach 10 bis 15 Minuten direkter Sonneneinstrahlung. Dagegen hilft nur regelmäßiges Eincremen mit einer Sonnencreme.

Schon im Frühjahr mit dem Sonnenschutz beginnen

Eltern sollten schon im Frühjahr beginnen, ihre Kinder mit einem guten Sonnenschutzmittel einzucremen. Kinderhaut reagiert sehr viel empfindlicher, bei zu hohen Dosen von ultravioletter Strahlung der Sonne, denn der natürliche Schutzmechanismus der Haut ist erst mit der Pubertät vollständig ausgebildet.

Auch bei bewölken Himmel sollten Eltern auf die Haut ihrer Kinder Acht geben, denn die UV Strahlen können auch durch die Wolken einen Sonnenbrand verursachen.

Sonnenbrand bei Kindern besonders gefährlich

Da die Haut von Kindern dünner als die von Erwachsenen ist, bekommen sie schneller einen Sonnenbrand. Dieser zeigt sich zwar oftmals erst Stunden nach dem Spielen in der Sonne, ist aber äußerst gefährlich.

Die Haut vergisst nichts. Nachweislich führen viele Sonnenbrände in der Kindheit zu einem höheren Risiko, im Erwachsenenalter an Hautkrebs zu erkranken. Außerdem kann ungeschütztes Sonnenlicht auch zu Augenschäden bei den Kindern führen. Besonders Kinder mit heller Haut und/oder hellen Haaren müssen sich vor der Sonneneinstrahlung schützen.

Sollte doch ein Sonnenbrand entstehen, müssen die Kleinen viel trinken. Feuchte Umschläge und Emulsionen aus der Apotheke unterstützen die Heilung. Kommt es zu Blasenbildung oder starker Hautrötung, wirken die Kinder verwirrt oder zeigen sich Anzeichen von Schwäche, muss ein Arzt den Sonnenbrand versorgen.

Warum ist Baby- und Kinderhaut so sonnenempfindlich?

Baby- und Kinderhaut verfügt noch nicht über eine natürliche Schutzfunktion gegen schädliche Einflüsse aus der Umgebung. Sonne ist besonders gefährlich, denn UV-Strahlen greifen die Hautzellen an und können diese dauerhaft schädigen. Säuglinge und Kleinkinder sind im Gegensatz zu Erwachsenen nicht in der Lage, die erforderliche Menge des Schutzpigments Melanin zu produzieren, das Sonnenstrahlen wie ein Schutzschild abhält. Allerdings bietet auch Melanin keinen umfassenden Schutz vor Sonnenschäden.

Bei extremer Sonneneinstrahlung erhöht sich das Hautkrebsrisiko. Die Hautschutzbarriere von Kindern baut sich erst nach einigen Jahren auf, daher sollten Babys bis zum 1. Lebensjahr grundsätzlich gar nicht in die Sonne. An einem schönen Schattenplatz und eingecremt mit Sonnencreme speziell für Babyhaut, können auch die ganz Kleinen den Sommer genießen. So erhalten Babys das wichtige Vitamin-D3, für ihre gesunde Entwicklung.

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Das Bewusstsein des Kindes für den nötigen Sonnenschutz fördern

Damit die Kinder auch wissen, warum man sie eincremt oder ihnen einen Sonnenhut aufsetzt, sollte man dieses Thema immer wieder ansprechen und sie dafür sensibilisieren. Man sollte den Kindern erklären, dass die warme Sonne zwar sehr angenehm ist, dass sie aber auch zu Hautschäden führen kann.

Auch wenn die Werbung braun gebrannte Haut als besonders attraktiv darstellt, sollte man den Kindern erklären, dass gebräunte Haut bereits eine geschädigte Haut ist. Früher hatten nur Arbeiter braun gebrannte Haut, während vornehme Leute auffallend blass waren. Auch diesen Punkt sollte man den Kindern erklären.

Gerade im Sommerurlaub im sonnigen Süden kann man mit den Kindern auch einmal beobachten, wie sich hier die Touristen verhalten. Cremen sie sich gründlich ein oder legen sie sich in die pralle Sonne, nur um möglichst braun zu werden?

Auch der Vergleich Einheimische-Touristen ist für die Kinder sehr interessant. Die meisten Einheimischen meiden nämlich die heiße Mittagssonne, während die Touristen sich gerade zu dieser Zeit nach dem Baden ohne abzutrocknen in die Sonne legen.>

Für Sonnenschutz sensibilisierte Kinder behalten den Sonnenhut eher auf beim Spielen
Für Sonnenschutz sensibilisierte Kinder behalten den Sonnenhut eher auf beim Spielen
Stand der Sonne beobachten

Zu Hause kann man die Kinder selbst beobachten lassen, wie sich der Stand der Sonne verändert. War vielleicht am Vormittag der Sandkasten noch im Schatten, so liegt er nachmittags in der Sonne. Wenn das Kind aber den ganzen Tag im Sandkasten spielen möchte, so kann man gemeinsam beschließen, ein schützendes Sonnensegel aufzuhängen.

Trotzdem ist aber natürlich gründliches Eincremen notwendig. Dazu sollte man den Kindern von klein auf erklären, welche unterschiedlichen Sonnenschutzmittel es gibt und was es mit dem Lichtschutzfaktor auf sic

h hat.

Sonnenhut aussuchen lassen

Damit Kinder ihren Sonnenhut gerne und regelmäßig aufsetzen, sollten sie diesen natürlich selbst aussuchen dürfen. Dabei sollte man aber darauf achten, dass man Qualität kauft. Nur qualitativ hochwertige Produkte haben einen integrierten UV-Schutz.

Bezüglich der Sonnencreme ist Untersuchungen zufolge nicht zwangsläufig das teuerste Produkt auch das Beste. Sehr häufig sind nämlich die No-Name-Produkte der Supermärkte und Drogerien die qualitativ besseren Sonnenschutzmittel.

Das richtige Sonnenschutzmittel für Kinder

Die Haut von Kleinkindern ist in Sachen Sonne extrem empfindlich. Ein Sonnenschutzmittel sollte mit

  1. hohem Sonnenschutzfaktor (ab 30) und
  2. Wasserfestigkeit

ausgewählt werden. Die Sonnenstrahlen können auch durch ein T-Shirt dringen, besonders wenn es nass geworden ist, darum ist das Cremen am ganzen Körper wichtig.

Ein gutes Sonnenschutzmittel hält sowohl UV-A-Strahlen als auch UV-B-Strahlen ab. Auf den Packungen ist ein Lichtschutzfaktor (LSF) angegeben, der auf die UV-B-Strahlung bezogen ist. Kinderhaut benötigt mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30, im UV-A-Bereich ist der Faktor 10 ausreichend. Leider ist auf den Verpackungen nicht klar definiert, wie stark der Sonnenschutz beider UV-Strahlen-Typen ist. Apotheker können in dieser Hinsicht Auskunft geben.

Es ist nicht entscheidend, ob es sich um Sonnenmilch, Sonnengel, Lotion oder Spray handelt. Die Schutzwirkung ist nicht von der Konsistenz des Mittels abhängig, jedoch trocknen Gels sensible Kinderhaut schneller aus als Cremes oder Lotionen. Besonders für Kinder eignen sich W/O-Emulsionen, sie sind sehr viel fettiger oder öliger in der Konsistenz. Sie bieten der Haut viel Fett zur Rückfettung, dafür aber weniger Feuchtigkeit.

  • W/O-Emulsionen lassen sich auf der Haut nicht so gut verteilen, ziehen nur langsam ein und hinterlassen einen Fettfilm.
  • Dafür weisen sie eine hohe Wasserfestigkeit auf und waschen sich beim Baden nicht so schnell ab.

Mit einem guten Sonnenschutz, durch hochwertige Sonnencremes für Kinder, kann der Sommer kommen. Die Kinder werden es genießen, im Sandkasten zu buddeln oder im Planschbecken zu baden, ohne sich dabei einen schmerzhaften Sonnenbrand zu holen.

Tipps zum Eincremen mit Sonnenschutzmitteln

Die Creme sollte immer 15 bis 30 Minuten vor dem Verlassen des Hauses aufgetragen werden. Die Schutzwirkung benötigt diese Zeit um sich voll entfalten zu können. Ständiges Nachcremen, besonders nach dem Baden, ist äußerst wichtig.

Kinder sollten wissen, dass sie auch mit Sonnencreme nur eine begrenzte Zeit in die Sonne gehen dürfen. Natürlich muss man als Eltern auch Vorbild sein. All das, was man von seinen Kindern erwartet, sollte man auch selbst tun. Geht man also selbst ohne sich einzucremen in die Sonne, so wird es schwierig den Kindern zu vermitteln, weshalb sie sich eincremen sollen.

Außerdem sollte man den Kindern auch erklären, dass sie einen Sonnenbrand bekommen können, selbst wenn sie nur ein paar Minuten draußen spielen. Sonnenschutz ist also immer notwendig. Das Eincremen sollte zum Tagesablauf gehören genau wie Duschen, Anziehen oder Essen.

Kinder sollten etwa 30 Minuten vor einem Aufenthalt im Freien eingecremt werden, da sich der Schutz erst nach dieser Zeit aufgebaut hat. Je nachdem, ob die Kleinen baden, im Schatten spielen oder toben, ist entsprechendes Nachcremen erforderlich. Doch auch bei hohem Lichtschutzfaktor dürfen Kinder nicht allzu lange in der prallen Sonne bleiben. Wichtig ist zudem, unbedeckte Körperbereiche wie Nacken, Hände, Füße und Ohren einzuschmieren.

Spielen Kinder im Wasser, steigt die Gefahr eines Sonnenbrands. Verschiedene Substanzen in Sonnenschutzmitteln sind wasserlöslich. Während des Badens werden diese Stoffe schnell abgewaschen, wodurch die Schutzfunktion deutlich herabgesetzt ist. In diesem Fall sind wasserfeste Sonnenschutzmittel die optimale Wahl. Die richtige Verwendung von Kinder-Sonnenschutzmittel in Kurzversion:

  • Nur speziellen Sonnenschutz für Kinder kaufen

  • Sonnenschutzmittel mit LFS 30 gegen UVA- und UV-B-Strahlung verwenden

  • Alle unbedeckten Körperzonen mindestens 30 Minuten vor dem Rausgehen eincremen

  • Immer genügend Sonnenschutzmittel auftragen, um die Wirksamkeit des LSF zu gewährleisten

  • Gesicht, Ohren, Handrücken und Füße, die sich schwer bedecken lassen, müssen besonders sorgfältig eingecremt werden.

  • Regelmäßig nachcremen, da der Schutz durch Schwitzen, Wasser oder Reibung beeinträchtigt wird. Die Schutzdauer erhöht sich durch mehrmaliges Auftragen allerdings nicht.

Luftige Kleidung bietet Zusatzschutz

Um Kinder effektiv vor Sonnenbrand zu schützen, ist Sonnenschutzmittel allein nicht ausreichend. Die Sonnenintensität ist zwischen 11 und 15 Uhr besonders hoch, deshalb sollten sich Kleinkinder während dieser Zeit besser nur im Schatten aufhalten. Trotz Hitze dürfen Kinder nicht ohne luftige Bekleidung in die Sonne.

Innovative Textilien mit integriertem Lichtschutzfaktor, auch als UV-Protection-Factor bezeichnet, eignen sich besonders gut. Diese Art Bekleidung ist sehr dicht gewebt und besteht aus synthetischen Hightech-Materialien. Aus diesen Stoffen werden auch Sonnenhüte für Kinder gefertigt. Die Augen müssen ebenfalls vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Eine Kindersonnenbrille mit UV-Schutz verhindert Augenschäden.

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Der erste Sommer des Babys - so kommt es mit der Hitze klar

Der erste Sommer mit Baby ist etwas Wunderbares. Trotzdem muss man in der heißen Jahreszeit einige Dinge, vor allem den Sonnenschutz beachten, damit die Sonne dem Baby nicht zu viel wird.

Inzwischen weiß man, dass jeder Sonnenbrand im Kindesalter das Risiko für Hautkrebs erhöht. Daher ist es im ersten Sommer mit Baby, aber auch in jedem weiteren Sommer, ganz wichtig, dass die Eltern auf den richtigen Sonnenschutz achten. Dazu gehört auf jeden Fall eine Kopfbedeckung, die einen möglichst hohen UV-Filter, einen Nackenschutz sowie vorne ein Schutzschild haben s

ollte.

Richtig eincremen

Zusätzlich muss das Baby aber auch noch eingecremt werden - die Sonnencreme sollte einen hohen Lichtschutzfaktor haben und speziell auf die empfindliche Babyhaut abgestimmt sein. Im Handel ist dafür Baby-Sonnencreme erhältlich.

Wenn man mit dem Baby ins Wasser geht oder das Baby in ein Planschbecken setzen möchte, so muss man bei der zuvor aufgetragenen Sonnencreme darauf achten, dass sie wasserfest ist. Und trotzdem muss das Baby anschließend wieder eingecremt werden, da man durch das Abtrocknen viel Sonnencreme von der Haut entfernt.

Auch wenn das Baby eingecremt ist, darf es in seinem ersten Sommer nicht in die Sonne. Dies heißt natürlich nicht, dass es den ganzen Tag im Haus verbringen muss. Natürlich darf das Baby nach draußen, aber in den Schatten. Und auch im Schatten braucht es Sonnenschutz.

Sehr gut geeignet ist auch spezielle UV-Kleidung. Diese beansprucht auch die empfindliche Babyhaut nicht.<

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Auch im Schatten braucht das Baby sonnenschutz
Auch im Schatten braucht das Baby sonnenschutz
Sonnenschutz beim Spazierengehen oder Spielen

Möchten die Eltern einen Spaziergang mit ihrem Baby machen, so müssen sie auch beim Kinderwagen darauf achten, dass das Baby hier ausreichend vor der Sonne geschützt ist. Dazu gibt es im Handel Sonnensegel, die das Baby gut vor der Sonneneinstrahlung schützen.

Weder Spaziergänge noch das Spielen auf einer Decke sollten jedoch in der Mittagszeit gemacht werden. Hier ist die Sonneneinstrahlung besonders intensiv. Lieber geht man am Vormittag oder am späteren Nachmittag nach draußen.

Wenn man diese Dinge beachtet, steht einem schönen warmen Sommertag nichts mehr im Wege. Eltern sollten im Sommer aber noch unbedingt darauf achten, dass ihr Baby ausreichend trinkt. Und auch Mama und Papa selbst sollten das Trinken nicht vergessen!

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Quellenangaben
  • spielen am strand © Ramona Heim - www.fotolia.de
  • boy playing on the beach © Trutta - www.fotolia.de
  • Mother's love. Cute baby 6 month with mother. © NiDerLander - www.fotolia.de

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