Wichtige Hinweise rund um das Thema Sonnenschutz für Kinder und Babys

Kleinkind mit Windel und Hut hockt mit Schaufel neben Eimer am Strand

Der Eigenschutz der Haut ist bei Babys und Kindern noch nicht vollständig entwickelt und bedarf optimalen Sonnenschutz

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  • von Paradisi-Redaktion

Sonne ist wichtig für den Menschen und doch kann zu viel Sonneneinstrahlung ungeschützte Haut dauerhaft schädigen. Angemessene Kleidung und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, schützen die empfindliche Baby- und Kinderhaut. Daher sollte man schon den kleinen Kindern die Gefahren der Sonne erklären und ihr Bewusstsein für geeigneten Sonnenschutz fördern.

Sonnenlicht ist wichtig für den Körper

Im Kindesalter bekommt man die meisten UV-Strahlen im Leben

Zwei blonde Mädchen stehen lächelnd in einem Sonnenblumenfeld
Sunflower happiness © pressmaster - www.fotolia.de

Im Kindes-, Jungendalter bekommt man von den schädlichen UV-Strahlen fast 80 Prozent der Dosis, die man im ganzen Leben aufnimmt, ab.

Für einen Sonnenbrand sind die UV-Strahlen verantwortlich und momentan ist die Belastung in den Sonnengebieten besonders hoch, so dass der internationale UV-Index ein Wert von neun hat und man Sonnencreme mit dem Schutzfaktor 18 benutzen sollte.

Wer liebt es nicht, sich die warmen Sonnenstrahlen auf den Körper scheinen zu lassen. Schon die kleinen Kinder spielen gerne in der Sonne und genießen die Wärme. Sonnenlicht ist auch wichtig für die Entwicklung eines Kindes:

  1. Es wirkt kreislauffördernd und stoffwechselanregend.
  2. Außerdem kann der menschliche Körper nur mithilfe des Sonnenlichtes Vitamin D produzieren, welches wichtig für den Knochenaufbau und die Zähne ist.

Heimische Sonnenkraft nicht unterschätzen

Im Urlaub und am Strand ist es für viele selbstverständlich eine Sonnencreme aufzutragen, dabei wird die heimische Sonnenkraft häufig unterschätzt.

können ausreichen, um einen Sonnenbrand zu bekommen. Die zarte, extrem dünne Babyhaut darf möglichst nie der Sonne ausgesetzt werden. Die Haut von Babys verbrennt schon nach 10 bis 15 Minuten direkter Sonneneinstrahlung. Dagegen hilft nur regelmäßiges Eincremen mit einer Sonnencreme.

Schon im Frühjahr mit dem Sonnenschutz beginnen

Eltern sollten schon im Frühjahr beginnen, ihre Kinder mit einem guten Sonnenschutzmittel einzucremen. Kinderhaut reagiert sehr viel empfindlicher, bei zu hohen Dosen von ultravioletter Strahlung der Sonne, denn der natürliche Schutzmechanismus der Haut ist erst mit der Pubertät vollständig ausgebildet.

Auch bei bewölken Himmel sollten Eltern auf die Haut ihrer Kinder Acht geben, denn die UV Strahlen können auch durch die Wolken einen Sonnenbrand verursachen.

Auch im Frühling: Sonnenschutz für Kinder

Junge Familie spaziert am Strand
family on beach © Dmitry Ersler - www.fotolia.de

Nicht nur im Sommer, sondern auch schon in den Frühlingsmonaten müssen Kinder vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Dies gab der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Thüringen bekannt.

So sei die Haut von Kindern noch dünner und empfindsamer als die von Erwachsenen. Besonders der Nasenrücken, die Ohrmuscheln, die Wangen sowie die Unterarme erhalten im Frühling zuviel Sonnenbestrahlung, so Monika Niehaus vom BVKJ. Aus diesem Grund rät sie Eltern, ihre Kinder durch Kopfbedeckungen sowie Sonnenschutzcreme zu schützen.

Sonnenbrand bei Kindern besonders gefährlich

Da die Haut von Kindern dünner als die von Erwachsenen ist, bekommen sie schneller einen Sonnenbrand. Dieser zeigt sich zwar oftmals erst Stunden nach dem Spielen in der Sonne, ist aber äußerst gefährlich.

Die Haut vergisst nichts. Nachweislich führen viele Sonnenbrände in der Kindheit zu einem höheren Risiko, im Erwachsenenalter an Hautkrebs zu erkranken. Außerdem kann ungeschütztes Sonnenlicht auch zu Augenschäden bei den Kindern führen. Besonders Kinder mit heller Haut und/oder hellen Haaren müssen sich vor der Sonneneinstrahlung schützen.

Sollte doch ein Sonnenbrand entstehen, müssen die Kleinen viel trinken. Feuchte Umschläge und Emulsionen aus der Apotheke unterstützen die Heilung. Kommt es zu Blasenbildung oder starker Hautrötung, wirken die Kinder verwirrt oder zeigen sich Anzeichen von Schwäche, muss ein Arzt den Sonnenbrand versorgen.

Für Kinder den Sonnenschutz in der Reiseapotheke nicht vergessen

Was in der Reiseapotheke im Urlaub mit Kindern auf keinen Fall fehlen darf

Blaue Tasche mit Schrift "Reise-Apotheke" und Bildern von Auto, Flugzeug und Schiff
Reiseapotheke © Birgit Reitz-Hofmann - www.fotolia.de

Die Urlaubszeit ist da. Die Koffer werden gepackt und die Vorfreude auf die erholsamen und abwechslungsreichen Ferientage steigt. Damit der Urlaub auch wirklich im Bereich des Spaßes bleibt, sollte man es nicht versäumen, für kleinere körperliche Beschwerden eine Reiseapotheke mitzunehmen. Wichtig ist hierbei, dass man nicht nur für sich selbst die passenden Medikamente einpackt, sondern und auch gerade für die mitreisenden Kinder.

Mittel für die Reiseapotheke

Neben Husten- und Fiebermittel, Medizin gegen Durchfall und Erbrechen, sollte auch ein guter Sonnenschutz nicht in der Reiseapotheke fehlen. Besonders Kinder erleiden unter der Sonne des Südens oder in den Bergen sehr schnelle einen schmerzhaften Sonnenbrand, der durchaus in späteren Jahren zu Erkrankungen wie etwa Hautkrebs führen kann. Sonnenschutzmilch mit einem hohen Lichtschutzfaktor eignet sich zumeist am besten, da diese auch für Kinder mit Allergien sehr gut zum Anwenden ist.

Gel dagegen kann zu einer Austrocknung der Haut und somit auch zu weiteren allergischen Hautreaktionen führen. Nach dem Spielen und Schwimmen im Freien und dem anschließenden Abduschen hilft auch eine hochwertige Körpermilch zum Erhalt einer gesunden Kinderhaut dazu.

Beachtet man dann noch einige Sonnenregeln und frischt Impfungen auf, dann hat man zumindest in diesem Bereich das bestmögliche für einen gesunden und angenehmen Urlaub unternommen.

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    Warum ist Baby- und Kinderhaut so sonnenempfindlich?

    Baby- und Kinderhaut verfügt noch nicht über eine natürliche Schutzfunktion gegen schädliche Einflüsse aus der Umgebung. Sonne ist besonders gefährlich, denn UV-Strahlen greifen die Hautzellen an und können diese dauerhaft schädigen. Säuglinge und Kleinkinder sind im Gegensatz zu Erwachsenen nicht in der Lage, die erforderliche Menge des Schutzpigments Melanin zu produzieren, das Sonnenstrahlen wie ein Schutzschild abhält. Allerdings bietet auch Melanin keinen umfassenden Schutz vor Sonnenschäden.

    Bei extremer Sonneneinstrahlung erhöht sich das Hautkrebsrisiko. Die Hautschutzbarriere von Kindern baut sich erst nach einigen Jahren auf, daher sollten Babys bis zum 1. Lebensjahr grundsätzlich gar nicht in die Sonne. An einem schönen Schattenplatz und eingecremt mit Sonnencreme speziell für Babyhaut, können auch die ganz Kleinen den Sommer genießen. So erhalten Babys das wichtige Vitamin-D3, für ihre gesunde Entwicklung.

    Tipps zur Vermeidung von Hitzeschäden bei Kindern

    Kleines Mädchen und kleiner Junge, beide mit Sonnenhut, küssen sich am Strand
    Babygirl and babyboy kissing on the beach © candy1812 - www.fotolia.de

    Sommer, Sonne und heiße Temperaturen genießen vor allem gerne die Kinder beim Spielen in der freien Natur oder im Schwimmbad. Große Hitze bringt aber auch Gefahren mit sich, gerade für die Kinder. So ist es absolut wichtig, immer auf den richtigen Sonnenschutz der empfindlichen Kinderhaut zu achten.

    Diese ist wesentlich dünner als die von Erwachsenen und hat einen geringen Eigenschutz, so dass es leicht zu einem Sonnenbrand kommen kann. Wichtig ist hier das Eincremen mit einem hohen Lichtschutzfaktor und einer wasserfesten Sonnencreme. Babys sollten auf jeden Fall nur im Schatten liegen und durch leichte Kleidung und einen Sonnenhut geschützt werden.

    Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal ein Sonnenbrand entstehen, so helfen der Haut kühlende Umschläge und entzündungshemmende Gels. Achten Sie bei Ihrem Kind auf leichte Kost und dass es bei großer Hitze viel trinkt und lassen sie es - auch wenn es nur für kurze Zeit ist - niemals im Auto.

    Das Bewusstsein des Kindes für den nötigen Sonnenschutz fördern

    Damit die Kinder auch wissen, warum man sie eincremt oder ihnen einen Sonnenhut aufsetzt, sollte man dieses Thema immer wieder ansprechen und sie dafür sensibilisieren. Man sollte den Kindern erklären, dass die warme Sonne zwar sehr angenehm ist, dass sie aber auch zu Hautschäden führen kann.

    Auch wenn die Werbung braun gebrannte Haut als besonders attraktiv darstellt, sollte man den Kindern erklären, dass gebräunte Haut bereits eine geschädigte Haut ist. Früher hatten nur Arbeiter braun gebrannte Haut, während vornehme Leute auffallend blass waren. Auch diesen Punkt sollte man den Kindern erklären.

    Gerade im Sommerurlaub im sonnigen Süden kann man mit den Kindern auch einmal beobachten, wie sich hier die Touristen verhalten. Cremen sie sich gründlich ein oder legen sie sich in die pralle Sonne, nur um möglichst braun zu werden?

    Auch der Vergleich Einheimische-Touristen ist für die Kinder sehr interessant. Die meisten Einheimischen meiden nämlich die heiße Mittagssonne, während die Touristen sich gerade zu dieser Zeit nach dem Baden ohne abzutrocknen in die Sonne legen.

    Für Sonnenschutz sensibilisierte Kinder behalten den Sonnenhut eher auf beim Spielen
    Für Sonnenschutz sensibilisierte Kinder behalten den Sonnenhut eher auf beim Spielen

    Stand der Sonne beobachten

    Zu Hause kann man die Kinder selbst beobachten lassen, wie sich der Stand der Sonne verändert. War vielleicht am Vormittag der Sandkasten noch im Schatten, so liegt er nachmittags in der Sonne. Wenn das Kind aber den ganzen Tag im Sandkasten spielen möchte, so kann man gemeinsam beschließen, ein schützendes Sonnensegel aufzuhängen.

    Trotzdem ist aber natürlich gründliches Eincremen notwendig. Dazu sollte man den Kindern von klein auf erklären, welche unterschiedlichen Sonnenschutzmittel es gibt und was es mit dem Lichtschutzfaktor auf sich hat.

    Sonnenhut aussuchen lassen

    Damit Kinder ihren Sonnenhut gerne und regelmäßig aufsetzen, sollten sie diesen natürlich selbst aussuchen dürfen. Dabei sollte man aber darauf achten, dass man Qualität kauft. Nur qualitativ hochwertige Produkte haben einen integrierten UV-Schutz.

    Bezüglich der Sonnencreme ist Untersuchungen zufolge nicht zwangsläufig das teuerste Produkt auch das Beste. Sehr häufig sind nämlich die No-Name-Produkte der Supermärkte und Drogerien die qualitativ besseren Sonnenschutzmittel.

    Das richtige Sonnenschutzmittel für Kinder

    Die Haut von Kleinkindern ist in Sachen Sonne extrem empfindlich. Ein Sonnenschutzmittel sollte mit

    1. hohem Sonnenschutzfaktor (ab 30) und
    2. Wasserfestigkeit

    ausgewählt werden. Die Sonnenstrahlen können auch durch ein T-Shirt dringen, besonders wenn es nass geworden ist, darum ist das Cremen am ganzen Körper wichtig.

    Ein gutes Sonnenschutzmittel hält sowohl UV-A-Strahlen als auch UV-B-Strahlen ab. Auf den Packungen ist ein Lichtschutzfaktor (LSF) angegeben, der auf die UV-B-Strahlung bezogen ist. Kinderhaut benötigt mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30, im UV-A-Bereich ist der Faktor 10 ausreichend. Leider ist auf den Verpackungen nicht klar definiert, wie stark der Sonnenschutz beider UV-Strahlen-Typen ist. Apotheker können in dieser Hinsicht Auskunft geben.

    Es ist nicht entscheidend, ob es sich um Sonnenmilch, Sonnengel, Lotion oder Spray handelt. Die Schutzwirkung ist nicht von der Konsistenz des Mittels abhängig, jedoch trocknen Gels sensible Kinderhaut schneller aus als Cremes oder Lotionen. Besonders für Kinder eignen sich W/O-Emulsionen, sie sind sehr viel fettiger oder öliger in der Konsistenz. Sie bieten der Haut viel Fett zur Rückfettung, dafür aber weniger Feuchtigkeit.

    • W/O-Emulsionen lassen sich auf der Haut nicht so gut verteilen, ziehen nur langsam ein und hinterlassen einen Fettfilm.
    • Dafür weisen sie eine hohe Wasserfestigkeit auf und waschen sich beim Baden nicht so schnell ab.

    Mit einem guten Sonnenschutz, durch hochwertige Sonnencremes für Kinder, kann der Sommer kommen. Die Kinder werden es genießen, im Sandkasten zu buddeln oder im Planschbecken zu baden, ohne sich dabei einen schmerzhaften Sonnenbrand zu holen.

    Der richtige Sonnenschutz für Kinder

    Mädchen mit pinkem Sonnenhut im Pool, hält eine gelbe Sonnencremeflasche hoch
    Child holding sunscreen lotion © Sunny studio - www.fotolia.de

    Babys und Kleinkinder benötigen noch dringender Sonnenschutz als Erwachsene dies je nach Hauttyp tun. In den vergangenen Jahren stieg die Anzahl der Krebserkrankungen an Schwarzem Hautkrebs, aber auch der halbbösartige weiße Hautkrebs ist stark auf dem Vormarsch.

    Jedes Mal, wenn die Haut durch Sonne verbrannt wird, entsteht eine höhere Gefahr, in einigen Jahren oder Jahrzehnten an einer der beiden Krebsformen zu erkranken. Deshalb ist vor allem für Kleinkinder und Säuglinge, die sich selbst noch nicht einreiben können, ein Sonnenschutz notwendig, um die lieben Kleinen vor einem Sonnenbrand und zu hoher Sonnenbelastung zu schützen. In den vergangenen Jahren kamen deshalb auch immer mehr Sonnenschutzcremes speziell für Kinder auf den Markt, nach wie vor ist jedoch umstritten, ob diese auch eine tatsächlich bessere Wirkung haben und einen höheren Schutz bieten als herkömmlichen Sonnencremes.

    Dabei sollten Eltern zwei Dinge vor allem beachten: in der Mittagszeit, in der die höchste Sonneneinstrahlung besteht, sollte für Kleinkinder das draußen Spielen tabu sein, damit diese nicht der hohen Strahlung ausgesetzt werden, die nicht nur einen Sonnenbrand, sondern auch einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag zur Folge haben kann.

    Bei der Sonnencreme sollte darauf geachtet werden, dass diese einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor hat und keine Parfümstoffe enthält. Sobald die Kleinen jedoch eine leicht rötliche Haut zeigen, sollten die Eltern dringend mit ihnen aus der Sonne gehen, da dies schon die Anzeichen für einen Sonnenbrand sein können, der sich von Minute zu Minute verschlimmert, wenn das Kind in der Sonne bleibt.

    Und: die Kleidung sollte immer dem Wetter angemessen sein, Kinder sollten deshalb im Sommer immer einen Sonnenhut oder zumindest ein Sonnencap tragen und bei aller Hitze sollte trotzdem möglichst viel Stoff die Haut bedecken.

    Und auch beim Baden gehen ist darauf zu achten, das Kind vor dem Gang in die Sonne gründlich einzucremen, egal ob mit spezieller Sonnencreme für Kinder oder aber mit normaler Sonnencreme. Der Sonnenschutz geht, wenn es eine gute Creme ist, durch das Wasser nicht weg, Sonnencreme kann jedoch nicht aufgefrischt werden und sollte deshalb einmal am Tag gut und gründlich aufgetragen werden. Dies gilt natürlich auch für Erwachsene.

    Empfehlenswert ist es auch, die Tests von ÖKO-TEST und Stiftung Warentest zu Sonnenschutzcremes zu lesen, um sich ein Bild davon machen zu können, welche Cremes und Sprays wirklich etwas taugen und welche möglicherweise den teuren Preis von Markensonnencremes gar nicht wert sind.

    Kein 4-MBC in Sonnencremes für Kinder

    Mädchen mit pinkem Sonnenhut cremt ihrer Mutter am Strand das Gesicht ein
    Protecting Mom © DeeMPhotography - www.fotolia.de

    15 Männer und Frauen haben sich dänischen Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt, um Sonnenschutzcremes zu testen. Die Testpersonen wurden über einen Zeitraum von vier Tagen mit einer Sonnenschutzcreme eingerieben, die Benzophenon-3 (BP-3), Octylmethoxycinnamat (OMC) und 4-Methylbenzylidencampher (4-MBC) enthielten. Durch das Auftragen der Cremes in regelmäßigen Abständen konnte schon bereits ein bis drei Stunden nach dem Auftragen ein UV-Filter in Blut und Urin festgestellt werden.

    Die Wissenschaftler haben nun ausdrücklich darauf hingewiesen, dass besonders bei Kindern darauf geachtet werden sollte, welche Sonnenschutzcreme genutzt wird. Die Haut von Kindern ist besonders empfindlich und darum sollte man darauf achten, dass die Cremes kein 4-MBC enthalten.

    Lichtschutz-ABC: Kinder vor UV und Sonnenbrand bewahren

    Ansicht von oben: kleines Mädchen mit Hut am Strand vor Meer
    maldives islands © jeancliclac - www.fotolia.de

    Kinder haben eine deutlich dünnere und damit empfindlichere Haut als Erwachsene. Eltern sollten im Urlaub oder an sonnigen Tagen deswegen unbedingt auf entsprechenden Schutz achten.

    Dr. Iris Hinneburg empfiehlt das sogenannte Lichtschutz-ABC anzuwenden. Das A steht dabei für "Ausweichen". Babys sollten nämlich grundsätzlich im Schatten bleiben. Für Kleinkinder gilt, dass die Mittagssonne unbedingt gemieden werden sollte. Strandbesuche sollten deswegen besser am frühen Abend unternommen werden. Das B bedeutet "Bedecken": Sonnenbrillen und breitkrempige Hüte sind ein absolutes Muss. Eltern sollten aber auch darauf bestehen, dass ein T-Shirt getragen wird, das den Rücken und Nacken bedeckt. Empfehlenswert sind Kleidungsstücke mit integriertem UV-Schutz. Das C steht schließlich für "Cremen". Bevor ein Kind in die Sonne geht, sollte es am ganzen Körper mit einer Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 bedeckt werden. Eltern sollten dabei auf oft vernachlässigte Stellen wie die Ohren und Füße achten.

    Der optimale Sonnenschutz für Kinder

    Kinder sollten besonders sorgfältig vor der Sonne geschützt und eingecremt werden

    Kleinkind mit Windel und Hut hockt mit Schaufel neben Eimer am Strand
    spielen am strand © Ramona Heim - www.fotolia.de

    Kinderhaut ist empfindlicher als die der Erwachsenen und vor allem wenn es um den Aufenthalt in der Sonne geht, ist ein optimaler Sonnenschutz sehr wichtig. Denn vor allem wenn man sich in der Kindheit öfters einen Sonnenbrand einfängt, erhöht dies das Risiko von schwarzem Hautkrebs. Damit das Kind gut vor den Sonnenstrahlen geschützt ist, sollten die Eltern einige Regeln beachten.

    Mehrfaches Eincremen aller Körperstellen

    Wenn es um die Sonnencreme geht, so sollte man mit der Menge auf keinen Fall sparen und darauf achten, dass jede Körperstelle, die in Kontakt mit der Sonne kommt, eingecremt wird; die Ohren werden dabei beispielsweise häufig vergessen.

    Weiterhin wichtig: auch wenn das Kind bereits vorgebräunt ist, sollte man es weiter eincremen, denn im Kindesalter hat die Haut noch keinen Eigenschutz aufgebaut. Dies gilt auch bei Sonnenmilch, die wasserfest ist, denn dies bedeutet nur, dass sie das Kind auch schützt, während es im Wasser ist. Trocknet man es dann ab, ist der Sonnenschutz weg, also: mehrmals Eincremen nicht vergessen!

    Neben der Sonnencreme spielt auch die Kopfbedeckung eine wichtige Rolle in Sachen Sonnenschutz und weiterhin ist darauf zu achten, die Mittagssonne auf jeden Fall zu meiden.

    Spezieller UV-Schutz

    Immer beliebter wird bei den Eltern UV-Schutzkleidung für Kinder. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn nur wenn diese optimal sitzt und nicht nass wird, kann sie vor der Sonne schützen.

    Sommerssonne - Kinder benötigen stärkeren Schutz als Erwachsene

    Im Sommer muss die empfindliche Kinderhaut besonders geschützt werden

    Kleines Mädchen mit Sonnenhut steht lachend mit Armen ausgestreckt vor gelbem Blumenfeld
    maedchen-raps 2 © Ramona Heim - www.fotolia.de

    Der August 2011 meldet sich mit Sonnenstrahlen zurück, was hierzulande endlich wieder zu kurzen Hosen und T-Shirts einlädt. Eltern mit kleinen Kindern müssen aber wieder wachsam sein, mit welchem Sonnenschutz der oder die Kleine zum Spielen nach draußen geht.

    Schutz der empfindlichen Kinderhaut

    Die UV-Strahlen bergen immer ein Krebsrisiko für uns Menschen. Da Kinder noch nicht vollkommen entwickelt sind, ist auch ihre Haut noch nicht so stark, wie die eines Erwachsenen. Der Mediziner spricht von einer schwächer ausgeprägten Barrierefunktion. Das bewirkt, dass die Kinderhaut noch empfindlicher ist und deswegen auch einen stärkeren Schutz benötigt.

    Beim Kauf der Sonnenmilch sollte darauf unbedingt geachtet werden. Hautärzte raten zum Kauf von Sonnenschutz, der extra für Kinder ausgeschrieben ist. Zur Orientierung bei normalen Mitteln: der Schutzfaktor muss mindestens bei 30 liegen.

    Die Mittagssonne sollte das Kind aber in jedem Fall meiden und die meiste Zeit luftige Kleidung tragen, die zumindest die Schultern ausreichend bedeckt. Auch ein Sonnenhut ist wichtig, da Kopf und Schultern beim Gehen die meiste „Angriffsfläche“ für die Sonne bieten.

    Tipps zum Eincremen mit Sonnenschutzmitteln

    Die Creme sollte immer 15 bis 30 Minuten vor dem Verlassen des Hauses aufgetragen werden. Die Schutzwirkung benötigt diese Zeit um sich voll entfalten zu können. Ständiges Nachcremen, besonders nach dem Baden, ist äußerst wichtig.

    Kinder sollten wissen, dass sie auch mit Sonnencreme nur eine begrenzte Zeit in die Sonne gehen dürfen. Natürlich muss man als Eltern auch Vorbild sein. All das, was man von seinen Kindern erwartet, sollte man auch selbst tun. Geht man also selbst ohne sich einzucremen in die Sonne, so wird es schwierig den Kindern zu vermitteln, weshalb sie sich eincremen sollen.

    Außerdem sollte man den Kindern auch erklären, dass sie einen Sonnenbrand bekommen können, selbst wenn sie nur ein paar Minuten draußen spielen. Sonnenschutz ist also immer notwendig. Das Eincremen sollte zum Tagesablauf gehören genau wie Duschen, Anziehen oder Essen.

    Kinder sollten etwa 30 Minuten vor einem Aufenthalt im Freien eingecremt werden, da sich der Schutz erst nach dieser Zeit aufgebaut hat. Je nachdem, ob die Kleinen baden, im Schatten spielen oder toben, ist entsprechendes Nachcremen erforderlich. Doch auch bei hohem Lichtschutzfaktor dürfen Kinder nicht allzu lange in der prallen Sonne bleiben. Wichtig ist zudem, unbedeckte Körperbereiche wie Nacken, Hände, Füße und Ohren einzuschmieren.

    Spielen Kinder im Wasser, steigt die Gefahr eines Sonnenbrands. Verschiedene Substanzen in Sonnenschutzmitteln sind wasserlöslich. Während des Badens werden diese Stoffe schnell abgewaschen, wodurch die Schutzfunktion deutlich herabgesetzt ist. In diesem Fall sind wasserfeste Sonnenschutzmittel die optimale Wahl. Die richtige Verwendung von Kinder-Sonnenschutzmittel in Kurzversion:

    • Nur speziellen Sonnenschutz für Kinder kaufen

    • Sonnenschutzmittel mit LFS 30 gegen UVA- und UV-B-Strahlung verwenden

    • Alle unbedeckten Körperzonen mindestens 30 Minuten vor dem Rausgehen eincremen

    • Immer genügend Sonnenschutzmittel auftragen, um die Wirksamkeit des LSF zu gewährleisten

    • Gesicht, Ohren, Handrücken und Füße, die sich schwer bedecken lassen, müssen besonders sorgfältig eingecremt werden.

    • Regelmäßig nachcremen, da der Schutz durch Schwitzen, Wasser oder Reibung beeinträchtigt wird. Die Schutzdauer erhöht sich durch mehrmaliges Auftragen allerdings nicht.

    Luftige Kleidung bietet Zusatzschutz

    Um Kinder effektiv vor Sonnenbrand zu schützen, ist Sonnenschutzmittel allein nicht ausreichend. Die Sonnenintensität ist zwischen 11 und 15 Uhr besonders hoch, deshalb sollten sich Kleinkinder während dieser Zeit besser nur im Schatten aufhalten. Trotz Hitze dürfen Kinder nicht ohne luftige Bekleidung in die Sonne.

    Innovative Textilien mit integriertem Lichtschutzfaktor, auch als UV-Protection-Factor bezeichnet, eignen sich besonders gut. Diese Art Bekleidung ist sehr dicht gewebt und besteht aus synthetischen Hightech-Materialien. Aus diesen Stoffen werden auch Sonnenhüte für Kinder gefertigt. Die Augen müssen ebenfalls vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Eine Kindersonnenbrille mit UV-Schutz verhindert Augenschäden.

    Kinderaugen mit der richtigen Sonnenbrille schützen

    Kleinkind mit Sonnenbrille sitzt in Hängematte
    relaxing © Nicole Effinger - www.fotolia.de

    Wenn der Sommer sich von seiner schönsten Seite präsentiert, dann strahlt die Sonne herrlich warm vom Himmel. So schön das auch immer sein mag, für die Augen ist zu viel Sonnenlicht nicht gut.

    Was für Erwachsene wie selbstverständlich erscheint, ist für die meisten Kinder noch immer eher eine Ausnahme. Nämlich das Tragen von Sonnenbrillen. Dabei sollte auch der Nachwuchs bereits seine Augen vor zu viel UVA - und UVB - Strahlen schützen. So die Meinung von Professor James McDonnell, Augenexperte an der Universität von Chicago. Zu viel Sonnenlicht lässt die Linse schneller altern und kann die Netzhaut schädigen.

    Wer sich länger als 20 Minuten im Freien aufhält, sollte daher eine Sonnenbrille tragen. Darauf ist zu achten, wenn Eltern ihren Kindern einen Sonnenbrille kaufen wollen:

    1. Der Rahmen muss die Augen auch vor seitlich einfallendem Licht schützen können und muss bequem sitzen.

    2. Die Gläser sollten nicht zu dunkel sein. Das heißt, die Augen der Kinder sind noch zu erkennen.

    3. Phthalate oder auch Bisphenol A haben in den Gestellen nichts verloren und sind als Gestell für Kindersonnenbrillen nicht geeignet.

    4. Die Gläser müssen sowohl vor UVA - als auch vor UVB - Strahlen schützen.

    Der erste Sommer des Babys - so kommt es mit der Hitze klar

    Der erste Sommer mit Baby ist etwas Wunderbares. Trotzdem muss man in der heißen Jahreszeit einige Dinge, vor allem den Sonnenschutz beachten, damit die Sonne dem Baby nicht zu viel wird.

    Inzwischen weiß man, dass jeder Sonnenbrand im Kindesalter das Risiko für Hautkrebs erhöht. Daher ist es im ersten Sommer mit Baby, aber auch in jedem weiteren Sommer, ganz wichtig, dass die Eltern auf den richtigen Sonnenschutz achten. Dazu gehört auf jeden Fall eine Kopfbedeckung, die einen möglichst hohen UV-Filter, einen Nackenschutz sowie vorne ein Schutzschild haben sollte.

    Richtig eincremen

    Zusätzlich muss das Baby aber auch noch eingecremt werden - die Sonnencreme sollte einen hohen Lichtschutzfaktor haben und speziell auf die empfindliche Babyhaut abgestimmt sein. Im Handel ist dafür Baby-Sonnencreme erhältlich.

    Wenn man mit dem Baby ins Wasser geht oder das Baby in ein Planschbecken setzen möchte, so muss man bei der zuvor aufgetragenen Sonnencreme darauf achten, dass sie wasserfest ist. Und trotzdem muss das Baby anschließend wieder eingecremt werden, da man durch das Abtrocknen viel Sonnencreme von der Haut entfernt.

    Auch wenn das Baby eingecremt ist, darf es in seinem ersten Sommer nicht in die Sonne. Dies heißt natürlich nicht, dass es den ganzen Tag im Haus verbringen muss. Natürlich darf das Baby nach draußen, aber in den Schatten. Und auch im Schatten braucht es Sonnenschutz.

    Sehr gut geeignet ist auch spezielle UV-Kleidung. Diese beansprucht auch die empfindliche Babyhaut nicht.

    Auch im Schatten braucht das Baby sonnenschutz
    Auch im Schatten braucht das Baby sonnenschutz

    Sonnenschutz beim Spazierengehen oder Spielen

    Möchten die Eltern einen Spaziergang mit ihrem Baby machen, so müssen sie auch beim Kinderwagen darauf achten, dass das Baby hier ausreichend vor der Sonne geschützt ist. Dazu gibt es im Handel Sonnensegel, die das Baby gut vor der Sonneneinstrahlung schützen.

    Weder Spaziergänge noch das Spielen auf einer Decke sollten jedoch in der Mittagszeit gemacht werden. Hier ist die Sonneneinstrahlung besonders intensiv. Lieber geht man am Vormittag oder am späteren Nachmittag nach draußen.

    Wenn man diese Dinge beachtet, steht einem schönen warmen Sommertag nichts mehr im Wege. Eltern sollten im Sommer aber noch unbedingt darauf achten, dass ihr Baby ausreichend trinkt. Und auch Mama und Papa selbst sollten das Trinken nicht vergessen!

    Säuglinge sind der Sonne hilflos ausgeliefert - Deshalb gut vor Sonne schützen

    Junge Mutter mit Kinderwagen im Park
    Contented mother is taking care about her son © Petro Feketa - www.fotolia.de

    Wer ein Baby hat, weiß wie zart die Haut des kleinen Wesens ist. Natürlich braucht diese Haut ganz besonderen Schutz. Die Haut sollte auf keinen Fall mit der blanken Sonne in Berührung kommen, vor allem nicht so lange das Baby keine sechs Monate alt ist. Für Spaziergänge am besten die Zeit vor 10 Uhr und nach 16 Uhr wählen.

    Den Kinderwagen mit einem speziellen Sonnenschutz ausrüsten und beim Transport mit dem Auto an einen UV-Schutz denken, der an der Fensterscheibe angebracht werden kann. Die Glasscheibe hält keine UVA-Strahlen zurück.

    Auch wenn UVB-Strahlen gefährlicher sind, so sorgt auch diese Strahlung für Schäden an der Haut. Am besten sollte das Baby mit leichter Kleidung geschützt werden. Bei der Kleidung UV-undurchlässigen Stoff wählen. Also besser dunkle, dichte Stoffe. Ein Sonnenhut gibt ebenfalls Schutz.

    Bei Babys über sechs Monaten können zusätzlich Sonnenschutzmittel angewendet werden. Bewährt haben sich Sonnenschutzmittel die einen Lichtschutzfaktor aufweisen, der über 20 liegt. Auf parfüm- oder alkoholhaltige Cremes sollte besser verzichtet werden. Wenn das Baby im Planschbecken badet, oder stark schwitzt, muss regelmäßig nachgecremt werden.

    Infos und hilfreiche Tipps zum Sonnenschutz

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: spielen am strand © Ramona Heim - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: boy playing on the beach © Trutta - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Mother's love. Cute baby 6 month with mother. © NiDerLander - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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