7. August 2009
Damit Sonnenschutzmittel ihre Wirkung optimal entfalten können, sollten sie gewissenhaft aufgetragen werden. Genauso wichtig ist aber auch, wann die Sonnenmilch aufgetragen wird. Denn nicht jede Sonnenmilch entfaltet ihre Wirkung direkt beim Auftragen auf die Haut. Wie und wann Sie ihre Sonnenmilch am besten auftragen, erfahren Sie hier.
Wie eine Sonnencreme wirkt, hängt vor allem von den verwendeten Filtern ab. Es gibt mineralische Filter, diese lagern sich auf der Haut ab und wirken wie kleine Spiegel, reflektieren also die Strahlen von der Haut weg. Sonnencremes, in welchen solche Filter verwendet wurden, wirken unmittelbar nach dem Auftragen. Die Alternative zu diesen natürlichen Filtern sind chemische Filter. Die Wirkungsweise dieser Filter unterscheidet sich grundlegend von den natürlichen Filtern. Denn bei einem chemischen Filter dringen Substanzen in die Lederhaut ein und bilden dort den Sonnenschutz. Dadurch wirkt eine Sonnencreme mit chemischen Filtermitteln erst ungefähr eine halbe Stunde nach dem Auftragen. Möchte man sich vor einem Aufenthalt im Freien mit solch einem Sonnenschutzmittel schützen, sollte man daran denken, die Creme frühzeitig aufzutragen. Vor allem Kinder und Personen mit sehr empfindlicher Haut können nämlich in dieser halben Stunde bereits einen Sonnenbrand ausbilden.
Beim Eincremen sollte man darauf achten, dass man alle Körperregionen gleichmäßig mit der Sonnencreme behandelt. Das funktioniert besonders gut, wenn man die Sonnencreme vor dem Auftragen in den Handflächen verreibt. Bestimmte Körperstellen werden aber beim Auftragen häufig vergessen, fanden Hautärzte bei der Befragung ihrer Patienten heraus. Dazugehören: die Ohren, der Fußrücken, der Haaransatz und der Hals. Tückisch ist, dass diese Stellen äußerst schmerzhaft sind, wenn man einen Sonnenbrand hat. Eine Sonnenmilch mit mineralischem Filter lässt sich übrigens besonders leicht auftragen.
Unverträglichkeit muss man in der Regel nicht erwarten, wenn man Sonnencreme verwendet. Es kann zwar bei der Verwendung von Kosmetika und nachfolgender Sonneneinstrahlung zu Hautausschlägen kommen, der sogenannten Mallorca-Akne. Diese wird durch eine fototoxische Reaktion bestimmter Substanzen hervorgerufen. Bei der Verwendung von Sonnenmilch sind solche Unverträglichkeiten jedoch nicht zu befürchten. Schließlich ist die Rezeptur von Sonnenschutzmitteln exakt für eine Anwendung unter Sonneneinstrahlung konzipiert. Jedoch sollten Personen, die unter einer Parfümunverträglichkeit leiden auf Nummer sicher gehen und eine Sonnenmilch erwerben, die für sensitive Haut geeignet ist.
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