3. Juli 2008
Von Sarah Cramer
Seife, wie wir sie heute kennen, gibt es etwa seit dem 7. Jahrhundert. Die Araber waren es, die damals auf die Idee kamen Öl mit einer Lauge zu kochen.

Seifen werden für gewöhnlich aus pflanzlichen Ölen (z.B.: Kokosfett, Olivenöl, Palmöl) oder tierischen Fetten (z.B.: Talg, Schmalz, Knochenfett) hergestellt. Beim sogenannten Seifensieden werden diese Fette mit einer Lauge gekocht.
Es gibt sehr viele verschiedene Sorten von Seife. Da wären z.B. Leimseife, Kernseife, Schmierseife, Feinseife, Glycerinseife und Benzinseife. Feinseife, auch Toilettenseife genannt, ist die handelsübliche Seife, die in den Badezimmern der meisten Haushalte zu finden ist. Diese Seifen enthalten für gewöhnlich Parfüme, pflegende Zusätze und Farbstoffe. Man sollte übermäßigen Gebrauch vermeiden, da die Haut ansonsten rissig und rau werden kann. Dies kommt daher, dass Seife neben dem Schmutz auch teilweise die Fettschicht der Haut "wegwäscht". Für Allergiker gibt es Seifen ohne, für sie schädliche, Zusätze zu kaufen.
Seife kann in schlichter Form im Supermarkt oder der Drogerie gekauft werden, oder man gönnt sich Seifen in einer kreativ verzierten Variante. Seife lässt sich aber auch selber herstellen. Man kann auf diesem Wege ganz besondere und individuelle Seifen anfertigen. Selbstgemachte Seife bietet sich auch hervorragend als Ersatz für obligatorische Geschenke wie Rasierschaum, Duschgel, Parfum oder ähnliches an. Über selbstgemachte Geschenke freuen sich die Liebsten sowieso oft am meisten.
Im Internet gibt es einige Anbieter, die alle notwendigen Zubehöre zur Seifenherstellung anbieten. Eine Anleitung wird entweder mitgeschickt oder ist auf der Internetseite der Anbieter zu finden. Neben den Rohstoffen findet man verschiedene Zusätze sowie viele Seifenformen. Mit deren Hilfe gelingt es einem ganz einfach, die Seife in schön anzusehende Formen zu gestalten.
Bei durchsichtiger Seife kann man besonders kreativ werden und die verschiedensten Sachen im Inneren der Seife einarbeiten. Als Beispiel wären da z.B. Münzen, Blüten oder Kaffeebohnen. Der Kreativität sind theoretisch keine Grenzen gesetzt.
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