28. Mai 2008
Von Sarah Cramer
Mit zunehmendem Alter wird auch unsere Haut immer reifer, wie es so schön ausgedrückt wird. Neben äußeren Einflüssen wie Stress, Schadstoffen in der Luft, Rauchen und vor allem Sonneneinstrahlung, ist schlicht und einfach Mutter Natur für den Alterungsprozess unserer Haut verantwortlich.

Es ist von der Natur nun einfach vorgesehen, dass die Haut zusammen mit dem Rest unseres Körpers altert. Dagegen ist nicht viel auszurichten und sollte einfach akzeptiert werden. Um dem vorschnellen bzw. schnell fortschreitenden Alterungsprozess unserer Haut entgegenzuwirken können wir allerdings versuchen, die äußeren Einflüsse so gering wie möglich zu halten.
Ein wenig Pflege wird unsere Haut sicherlich auch dankbar annehmen. Allerdings sollte man es hierbei auch nicht übertreiben. Einige Leute meinen es einfach zu gut mit ihrer Haut und überpflegen sie regelrecht.
Von Produkten für reife Haut sollte man sich zudem nicht allzu viel versprechen. Den Prozess der Hautalterung kann man nun mal nicht mal eben ab dem 35. Lebensjahr anhalten. Im höheren Alter wird die Haut nicht mehr so stark durchblutet wie früher. Dadurch gelangt weniger Sauerstoff in die Hautzellen. Die Haut wird zudem dünner und somit anfälliger und trocknet leicht aus. Einige Menschen über 50 Jahren leiden sogar über permanent stark trockener Haut. Trockene Haut ist nicht nur eine Sache der Ästhetik sondern kann zu Juckreiz und Reizungen führen. Deshalb sollte stark trockene Haut nicht unbehandelt werden. Wer unter trockener Haut leidet sollte langes und vor allem heißes Duschen vermeiden, da es die Austrocknung der Haut begünstigt. Zudem sollten nur milde und im besten Fall auch seifenfreie Reinigungsprodukte verwendet werden, die eine rückfettende Fähigkeit haben. Regelmäßiges Eincremen der Haut ist selbstverständlich auch wichtig.
Außer der teils juckenden trockenen Haut sind alle anderen Anzeichen der Hautalterung, wie Falten und Pigmentflecken, rein kosmetische Angelegenheiten. Spezielle Cremes für reife Haut enthalten oft Antioxidantien, die freie Radikale abfangen sollen und sie unschädlich machen. Freien Radikalen, die wir durch Umwelteinflüsse aufnehmen, wird nachgesagt, die Zellen zu beschädigen.
Ein weiterer Favorit im Kampf gegen Falten und Co ist Vitamin A, das in der Kosmetikbranche auch gerne als Retinol bezeichnet wird. Dies hat die Fähigkeit die Produktion von Kollagen anzuregen. Kollagen ist ein Bestandteil des Bindegewebes und hilft zu dessen Stärkung. Aber wie der ein oder andere schon feststellen musste, sind diese Produkte allesamt keine Wundermittel. Wer seiner Haut etwas Gutes tun und den Alterungsprozess so langsam wie möglich verlaufen lassen möchte, sollte nur einige Dinge beachten.
Auf das Rauchen sollte komplett verzichtet werden, da so die Durchblutung der Zellen schon in jungen Jahren verschlechtert wird. Sonnenbäder sollten Sie besser nur in geringem Maße genießen und vor allem vorher immer mit Sonnenschutzmittel eincremen. Zudem sollte die Haut immer mit genügend Feuchtigkeit versorgt werden. Ab einem gewissen Alter kann man sicherlich auch mal hier und da zu einem Anti-Aging-Produkt greifen, denn auch wenn sie keine Wunder bewirken, schaden sie auch nicht. Und ein wenig helfen sie ja vielleicht wirklich.
Ansonsten sollte man sich einfach mit dem Alterungsprozess arrangieren. So spart man sich nicht nur Geld, sondern auch Stress und Sorgen, die ja bekanntlich auch für den Alterungsprozess der Haut verantwortlich sind.
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