18. November 2009
Dem Mann, der sein Barthaar stutzen möchte, bieten sich dazu zwei Möglichkeiten. Er kann entweder zur altbewährten Nassrasur greifen oder sein Gesicht trocken mit einem elektrischen Rasierapparat enthaaren. Welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Methoden bilden und für wen sie geeignet sind, erfahren Sie hier.
Was die Nass- und die Trockenrasur grundsätzlich voneinander unterscheidet, ist der Rasierschaum. Dieser bildet bei der Nassrasur einen Film auf der Haut, der zwei wesentliche Eigenschaften hat. Zum einen richtet er die Härchen auf, die so besser vom Rasierapparat erfasst werden können. Desweiteren lässt er aber auch die Klingen besonders schonend und sanft über die Haut gleiten. Allerdings ist der zeitliche Aufwand für eine Nassrasur sehr groß. Schließlich muss der Rasierschaum zubereitet und aufgetragen werden. Bevor die Rasur überhaupt beginnen kann, muss er auch noch einen gewisse Zeit einwirken, um die Haare aufzurichten.
Dagegen ist der zeitliche Aufwand für eine Trockenrasur wesentlich geringer. Anstatt lange und umständlich die Rasur vorzubereiten, kann es gleich losgehen, nachdem man den Rasierapparat an die Steckdose angeschlossen hat. Das ist natürlich auch der größte Nachteil der Trockenrasur, sie lässt sich nur dort durchführen, wo ein Netzanschluss vorhanden ist. Zwar gibt es auch Trockenrasierer, die mit Batterien laufen, allerdings nimmt bei diesen mit dem Füllstand der Batterien auch die Leistungsfähigkeit des Rasierers ab. Zudem wird die Haut bei der Trockenrasur, weitaus mehr strapaziert als bei der Nassrasur. Das liegt vor allem daran, dass die Scherklingen direkt über die Haut gleiten und kein Rasierschaum die Haut schützt.
Das Ergebnis der Rasur ist bei beiden Methoden gut. Allerdings behaupten viele Skeptiker, bei der Trockenrasur wäre das Ergebnis nicht ganz optimal und die Haare würden viel schneller nachwachsen. Dieser Nachteil wird jedoch aufgehoben, weil eine Trockenrasur aufgrund der kurzen Dauer öfter durchgeführt werden kann.
Generell ist zu sagen, dass es stark vom persönlichen Geschmack des Mannes abhängt, welche Rasurmethode er bevorzugt. Allerdings auch vom jeweiligen Hauttyp. Denn Männer die sensible Haut haben, sollten eher zur Nassrasur greifen. Denn gerade sensible Haut neigt dazu, nach der Rasur, Rasierbrand und Hautirritationen auszubilden. Dieses Risiko wird durch die Verwendung von Rasierschaum minimiert. Alle anderen können jedoch unbesorgt zum Rasierapparat greifen.
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