23. Januar 2005
Wenn im Bekannten- oder Kollegenkreis mangelnde Hygiene das Miteinander beeinträchtigt, ist ein offenes Wort angebracht. Aber es gehört zu den schwierigsten Problemen des Umgangs miteinander, dies stilvoll und für den Betroffenen annehmbar zu tun. Besonders kompliziert wird es, wenn wir den anderen im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr riechen können.
Ein Gespräch darüber soll unbedingt unter vier Augen stattfinden, rät die Managementberaterin Ursula Wawrzinek in der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau. Seien Sie in der Aussage klar und deutlich, in der Art und Weise aber verbindlich und einfühlsam. Und ganz wichtig: Vermeiden Sie verletzende Kritik. „Nehmen Sie der Aussage den Schrecken“, sagt Wawrzinek und rät darauf hinzuweisen, dass man selbst Geruchsprobleme oft gar nicht wahrnimmt.
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