24. Juni 2009
Ein Körperöl zu verwenden ist purer Luxus. Denn die wertvollen pflanzlichen Öle pflegen die Haut samtig zart. Je nachdem, welches Öl man verwendet, kann man noch von anderen Effekten bei der Nutzung profitieren. Welches Öl wie wirkt, finden Sie hier.
Eine besonders reichhaltige Pflege für die reife Haut steckt in Wildrosen- und Habebuttenöl. Beide Öle sind sehr reich an Vitamin A und E und beugen so der Entstehung von Fältchen vor. Zudem harmonisieren sie die Haut und regulieren ihre Funktion.
Für trockene Haut sind sehr reichhaltige Öle wie etwa Jojoba- oder Avocadoöl besonders geeignet. Diese Öle sind von Natur aus sehr fett und somit sehr pflegend. Zudem enthalten sie viele wertvolle essenzielle Fettsäuren, welche die Regeneration der Haut unterstützen. Bei trockener Haut sollte ein Öl direkt nach dem Duschen oder Baden auf die noch feuchte Haut aufgetragen werden. Denn das Öl kann diese Feuchtigkeit aufnehmen und nimmt sie mit in die tieferen Hautschichten.
Zur Pflege von sensibler Haut, die schnell reißt oder wund scheuert, eignet sich vor allem Johanniskrautöl. Dieses Öl ist goldgelb und wird sparsam auf die zu pflegenden Hautareale aufgetragen. Jedoch sollte man die behandelte Haut dann auf keinem Fall Sonnenlicht aussetzen, da es zu einer fototoxischen Reaktion kommen kann. Diese führt zu Rötungen, Hautausschlägen oder aber zur Bildung von großflächigen Verfärbungen.
Körperteile die unter Cellulitis leiden behandelt man am besten mit Birkenextrakt-, Zitronen- oder Rosmarinöl. Die Wirkstoffe dieser Öle glätten die Haut und bringen schon nach vier Wochen sichtbare Ergebnisse. Dazu müssen sie aber regelmäßig morgens und abends in die Haut eingerieben werden. Da die Öle alle eine stark durchblutungsfördernde Wirkung haben, sollten sie nicht direkt vor dem Zubettgehen aufgetragen werden.
Arnikaöl sollte in keinem Haushalt fehlen. Denn es wirkt nicht nur bei Sportlern gegen Muskelkater, sondern unterstützt auch den Heilungsprozess bei allen stumpfen Verletzungen wie etwa Stauchungen oder Prellungen. Nach dem Sport wird das Arnikaöl einfach auf die belasteten Körperteile aufgetragen und gut einmassiert. Bei stumpfen Verletzungen kann man einen Umschlag mit dem Öl machen, der dauerhaft auf der verletzten Stelle bleibt.
Wer unter Einschlafstörungen leidet, oder Kinder hat die schwer ins Bett kommen sollte es einmal mit Lavendelöl probieren. Kurz vor dem Schlafengehen die Füße mit dem Öl massieren und man findet schnell in gesunden und tiefen Schlaf.
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