31. Juli 2009
Einen passenden Sonnenschutz beim Bad in der Sonne zu verwenden ist für alle Hauttypen wichtig. Wie findet man jedoch heraus, welchen Sonnenschutzfaktor man benötigt?
Noch vor wenigen Jahrzehnten galt ein Sonnenbrand als eine relativ harmlose Erscheinung. In den letzten Jahren gelang es aber dem Berufsverband der Hautärzte und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Bewusstsein der Bevölkerung immer mehr für die Risiken des Sonnenbrandes zu sensibilisieren. Denn ein Sonnenbrand kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Diese treten jedoch nicht unmittelbar nach dem Sonnenbrand auf, sondern um Jahre verzögert. Denn mit jedem Sonnenbrand steigt das Risiko, im Laufe des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Dieser tritt in verschiedenen Formen auf, jedoch tritt der schwarze Hautkrebs infolge von intensiver Sonnenbestrahlung prozentual häufiger auf. Der schwarze Hautkrebs ist besonders tückisch, da er in den meisten Fällen erst sehr spät erkannt wird und meist tödlich verläuft.
Umso mehr steigerte sich in den letzten Jahren auch der Umsatz an Sonnenschutzprodukten. Doch trotz umfangreicher Aufklärung wissen die wenigsten Menschen, welchen Sonnenschutzfaktor sie benötigen. Dabei ist es ganz leicht zu erkennen, zu welchem Hauttyp man gehört. Dazu sieht man sich die Haut auf der Innenseite des Unterarmes an. Denn dort lässt sich der Hauttyp am besten erkennen, weil diese Stelle selten gebräunt ist.
Ist die Haut sehr weiß und durchscheinend, so hat man sehr sonnenempfindliche Haut und benötigt einen sehr hohen Lichtschutzfaktor. Ein weiteres Indiz hierfür wären sehr helle oder rote Haare und Sommersprossen. Robuster sind Dunkelhaarige, ihre Haut an der Innenseite des Unterarms erscheint zwar auch recht hell, jedoch weit weniger durchscheinend als beim sensiblen Typen. Dieser Hauttyp verträgt die Sonne gut und bräunt recht schnell. Deswegen benötigt er nur einen mittleren Schutz. Haut, die von Natur aus dunkler getönt ist, braucht den geringsten Sonnenschutz. Der sogenannte südländische Hauttyp bräunt sehr schnell und neigt nahezu gar nicht zu Sonnenbrand.
Bei Kindern wählt man immer den höchsten Sonnenschutzfaktor. Und selbst unter Verwendung eines Sonnenschutzmittels mit Lichtschutzfaktor 50 dürfen Kinder höchstens eine halbe Stunde in die Sonne. Denn Kinderhaut ist viel empfindlicher als die Haut von Erwachsenen, sodass es viel schneller zu Verbrennungen infolge von Sonnenbestrahlung kommt. Zusätzlich sollten die Kinder noch mit einem Sonnenhut und einem T-Shirt vor der Strahlung geschützt werden.
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