31. Juli 2009
Für eine strahlende, gesunde Haut ist die richtige Hautreinigung von großer Bedeutung. So können Fehler bei der Reinigung schnell zu Unreinheiten, Rötungen und Mitessern führen.
Wurde früher empfohlen für die Reinigung der Haut einen Waschhandschuh zu benutzten, so wird heute dringend davon abgeraten. Denn auf dem Waschlappen können sich Bakterien und Keime ansiedeln, welche sich in der feuchtwarmen Umgebung des Badezimmers unkontrolliert vermehren können. Geraten sie durch erneutes Waschen mit dem Waschlappen auf die Haut, können sie zu Rötungen, Reizungen und zu Ausschlägen führen. Besser ist es, für die Hautreinigung Einmalwaschlappen zu benutzen. Diese sind aus Zellulose hergestellt und werden nach einmaligem Gebrauch in den Müll gegeben. Wer auf den Peelingeffekt des Waschhandschuhs nicht verzichten möchte, der sollte auf Waschhandschuhe zurückgreifen, die aus Kunststoff hergestellt wurden. Denn auf dem Kunststoff können sich Bakterien nur schlecht ansiedeln. Zugleich bietet der Waschhandschuh durch seine Struktur noch den Vorteil, dass er sehr schnell trocknet.
Beim Einseifen von Gesicht und Körper sollte man darauf achten, dass man den Schaum von Seife, Duschgel oder Waschlotion rückstandsfrei entfernt. Reste dieser Kosmetika, welche auf dem Körper bleiben, können ebenfalls zu unangenehmen Hautreizungen und sogar allergischen Reaktionen führen. Deshalb sollte die Haut immer gründlich mit viel klarem Wasser abgespült werden, solange bis der Schaum restlos verschwunden ist. Dass gleiche gilt für Shampoo, welches zu Reizungen der Kopfhaut und zur Bildung von Schuppen führt, wenn es nicht richtig ausgespült wird. Gleichzeitig erscheint das Haar stumpf, glanzlos und ist durch die Shampooreste beschwert. Dadurch lässt es sich dann schwer frisieren. Es gibt jedoch Produkte wie etwa bestimmte Conditioner und Haarpflegemittel, die nicht ausgespült werden müssen. Wie genau das jeweilige Produkt angewendet wird, ist meist auf der Packungsrückseite zu lesen.
Bei der Temperatur des Wassers sollte man darauf achten, dass dies sowohl beim Duschen wie auch beim Waschen der Haare nur lauwarm ist. Denn wird die Kopfhaut häufig mit zu heißem Wasser gewaschen, bilden sich vermehrt Schuppen. Auf die Haut wirkt sich sowohl das Waschen mit zu warmem wie auch mit zu kaltem Wasser aus. Denn beides regt die Produktion der Poren an, die vermehrt Talg produzieren, damit die Haut eine Schutzschicht erhält.
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