11. Mai 2011
Unter Problemhaut leidet fast jeder Mensch, im Laufe seines Lebens. Nur sehr wenige Frauen und Männer haben das Glück, davon verschont zu bleiben. Bei den meisten fangen die Hautprobleme in der Pubertät an und ziehen sich, mehr oder weniger Schlimm, durchs ganze Leben.
Ob zu trocken, zu fettig oder sehr empfindlich, Problemhaut hat viele Gesichter. Zur täglichen Hygiene gehört die Hautreinigung dazu und ist Voraussetzung für den Einsatz weiterer Pflegeprodukte. Das morgendliche Reinigen des Gesichts und das allabendliche Abschminken, muss ein festes Ritual sein. Die Haut soll regelmäßig von Umweltschmutz, Cremes und Make-up befreit werden um weitere Pflegestoffe, in Form von Masken und Cremes, aufzunehmen. Häufig ist die Art der Hautreinigung zu aggressiv, oder nicht auf den Hauttyp abgestimmt und es kann zu weiteren Problemen der Haut kommen.
Der Hauttyp hängt von inneren und äußeren Einflüssen ab. Die Veranlagung wird vererbt, das Alter verändert aber unseren Hauttyp und äußere Einflüsse kommen noch hinzu. Umwelteinflüsse, Klima, Sonne, Ernährung und der unterschiedliche Hormonspiegel verändert die Haut.
Das altbekannte Stück Seife ist nicht besonders hautverträglich und wird deshalb immer häufiger von Flüssigseifen ersetzt. Flüssigseifen enthalten synthetische Tenside, die einen geringeren pH- Wert aufweisen und dadurch sehr verträglich sind. In fast allen Creme- und Babyseifen, sind pflanzliche Öle, flüssige Wachse oder langkettige Säuren enthalten, sie wirken rückfettend und sind besonders verträglich. Flüssigseifen mit Polyethylenglykol-Derivaten (PEG-Verbindungen) sollten von empfindlichen Personen gemieden werden. Auch bei Seifen mit Duftstoffen kann es zu Hautreizungen kommen. In Reinigungsmitteln für sensible Haut sind nur geringe Mengen oder bestenfalls gar keine Duftstoffe enthalten.
Unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen haben sich gewandelt und das Sitzen in klimatisierten Räumen trocknet unsere Haut aus. Wer unter extrem trockener Haut leidet sollte tensidfreie Produkte verwenden. Auf dem Markt wird tensidfreie Reinigungsmilch angeboten. Membranbestandteile übernehmen die verbindende Funktion zwischen Wasser und Öl und wirken gleichzeitig hautpflegend. Die Reinigungsmilch hinterlässt Fettsoffe und ist mit speziellen Feuchtigkeitsmitteln wie Glycerin, Sorbitol oder Glykole angereichert.
Von fettiger Haut spricht man, wenn die Talgproduktion erhöht ist. Häufig kommt es dann auch zu Pickeln und Mitessern. Die regelmäßige Hautreinigung ist hier besonders wichtig. Alle Pflegeprodukte sollten frei von Öl sein. Regelmäßiges Gesichtspeeling und schälende Zusätze sind empfehlenswert.
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