1. Oktober 2009
Hautprobleme bekommt jeder Mensch ziemlich schnell, wenn die Haut nicht oder mit den falschen Produkten gepflegt wird. Die Symptome zwischen Hautproblemen und Hauterkrankungen sind jedoch oft fließend. Deshalb haben viele Menschen Probleme den Ernst ihres Hautproblems abzuschätzen. Wann man besser einen Arzt aufsucht, erfährst Du hier.
Rötungen, Irritationen und Reizungen kommen bei allen Hauttypen vor. Und auch vor Pickeln, trockenen Stellen und Ausschlag ist kein Mensch auf dieser Erde verschont. Zu erkennen, ob diese Symptome von einem eher harmlosen Hautproblem herrühren oder ob es sich um eine ernsthafte Hauterkrankung handelt, fällt vielen jedoch schwer. Dabei gibt es einfache Faustregeln, nach welchen man sich richten, kann, um abzuschätzen, ob man es mit einem Hautproblem oder einer Hautkrankheit zu tun hat.
Bei allen Hautproblemen die Auftreten nachdem man ein neues Pflege- oder Reinigungsprodukt benutzt hat, ist eine Hauterkranung relativ unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist, dass das neue Produkt nicht vertragen wird und die Haut auf einen oder mehrere Inhaltsstoffe reagiert. Dies kann man ganz einfach überprüfen, indem man das betreffende Produkt nicht mehr verwendet. Verschwinden die Hautprobleme nach etwa zwei bis drei Tagen, hatte man es tatsächlich mit einer Unverträglichkeit zu tun.
Aber auch die Verwendung von Pflege- und Kosmetikprodukten im Zusammenspiel mit der Sonnenstrahlung kann zu Hautproblemen wie Verfärbungen und Ausschlägen führen. Denn viele Wirkstoffe verändern ihre chemische Zusammensetzung unter dem Einfluss von Sonnenstrahlen. Tritt eine Hautreaktion also nach einem Sonnenbad auf, so sollte man überlegen, welche Produkte man vor dem Sonnenbad verwendet hat und diese einfach weglassen. Auch Hautreaktionen, die nach der Bestrahlung mit Sonnenlicht auftreten, verschwinden immer nach ein paar Tagen wieder.
Bei bestimmten Hautproblemen hingegen sollte man immer einen Hautarzt aufsuchen. So etwa bei starken Pickeln, die mit tiefen Entzündungsherden in der Haut einhergehen. Denn hierbei könnte es sich um Akne handeln, welche vom Hautarzt behandelt werden muss. Auch bei stark juckenden und/oder nässenden Hautausschlägen ist ein Besuch beim Hautarzt unumgänglich. Denn solche Ausschläge können zu starken Entzündungsreaktionen führen. Vor allem wenn der Betroffene kratzt und so durch die Fingernägel zusätzlich Bakterien in den Ausschlag einbringt. Dadurch kann der Hautausschlag verschlimmert werden, wodurch eine Behandlung mit einer cortinsonhaltigen Creme oft unumgänglich wird.
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