Ob Pickel in der Pubertät oder Falten im Alter – unsere Haut hat ihr Eigenleben und entspricht nicht immer dem Ideal, nach welchem sie frisch, rosig und rein sein soll. Gerade in Zeiten von zunehmenden Umweltbelastungen, Hektik und Stress spielt empfindliche Haut richtiggehend verrückt.
Eines der am weitesten verbreiteten Hautprobleme ist die trockene Haut. Zu wenig an Schlaf, zu viel an Nikotin – solche Sünden verzeiht die sensible Gesichtshaut nicht. Auch mit zunehmendem Alter neigt die Haut dazu, auszutrocknen.
Hier hilft alles, was die Haut aufpolstert – von innen wie von außen. Es kommt nicht von ungefähr, dass eines der am häufigsten genannten Schönheitsrezepte das Trinken von viel Wasser ist – am besten zwei Liter pro Tag.
Von außen polstern Cremes und Masken, beispielsweise mit stützendem Kollagen oder nährendem Urea. Wer nicht nur unter Feuchtigkeits-, sondern auch unter Fettmangel leidet, darf tiefer in den Cremetopf greifen: Hier kommen reichhaltige Wasser-in-Öl-Emulsionen, sogenannte lipophile Cremes, zum Tragen.
Von diesen fettigen Cremes sollte man bei unreiner oder Mischhaut die Finger lassen, denn sie würden unweigerlich zu vermehrten Mitessern oder gar einem regelrechten "Aufblühen" der Akne führen.
Dennoch ist unreine Haut zumeist auch trocken, vor allem, wenn sie durch aggressive, alkoholhaltige Pflegeprodukte zusätzlich gereizt wird. Diese Haut braucht viel Feuchtigkeit – aber kein Fett. Feuchtigkeitscremes für unreine Haut sollten mit dem Etikett "anti-komedogen" versehen sein, das heißt, sie lassen keine Mitesser sprießen. Inhaltsstoffe wie Salbei, Salicylsäure oder Kieselerde saugen überschüssiges Fett auf und wirken entzündungshemmend.
Das A und O bei unreiner Haut ist aber die gründliche Reinigung der Gesichtshaut – sowohl am Morgen als auch am Abend. Für den schnellen Frischekick sorgen sogenannte Peel-Off-Masken, die abgestorbene Hautschüppchen und Porenfett im Handumdrehen entfernen.
Und bis die Pflegemaßnahmen greifen, helfen vor allem zwei Dinge: Finger aus dem Gesicht, da hier entzündungsfördernde Bakterien übertragen werden können – und ein dem Hautton angepasster, antibakterieller Abdeckstift, dessen Anwendung nicht nur das Hautbild verschönert, sondern auch das Selbstbewusstsein hebt.
Ein fahler, grauer Teint kann viele Ursachen haben. Neben einer ausgewogenen Ernährung mit viel frischem Gemüse und Ballaststoffen helfen regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft – sie regen die Durchblutung an.
Die Mikrozirkulation kann ebenfalls durch eine schnelle Gesichtsmassage angeregt werden, mit der man gestaute Lymphflüssigkeit und Schlacken abtransportiert.
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21.05.13 | |
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10.05.13 | |
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