5. April 2011
Wer Akne, Pickel oder Mitesser hat, leidet unter Problemhaut. Diese Haut hat ganz besondere Bedürfnisse und benötigt die richtige Pflege, um Pickel auszuheilen und die Haut gleichzeitig zu pflegen. Bei der Hautpflege kommt es auch auf den Hauttyp an, denn an Problemhaut leiden nicht nur Menschen die zu fettiger Haut neigen.
Häufig ist Problemhaut auch eine Folge von jahrelanger Überpflegung der Haut. Wer ständig neue Cremes ausprobiert und der Haut nie eine Pause gönnt, muss damit rechnen, dass Pickel und Entzündungen auftreten, die auch nicht so schnell heilen. Wichtig ist auch: Schminken Sie sich täglich ab! Nur so kann die Haut sich über Nacht regenerieren und atmen.
Für Problemhaut ist die richtige Reinigung ungemein wichtig. Greifen Sie dabei aber nicht zu alkoholhaltigen Produkten, da diese die Haut austrocknen können. Besser ist ein Gesichtswasser auf natürlicher Basis, das pflanzliche Inhaltsstoffe enthält. Das Gesicht sollte jeden Abend vor dem Schlafengehen gründlich gereinigt werden. Danach kann eine leichte Pflege aufgetragen werden.
In Apotheken und Drogerien gibt es heutzutage bereits spezielle Hautpflegeprodukte für Problemhaut und Mischhaut. Unter Mischhaut versteht man trockene Haut an den Wangen und fettige Haut in der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn). Wird Mischhaut mit dem falschen Produkt behandelt, kann es passieren, dass die Haut an den Wangen extrem austrocknet oder die Haut in der T-Zone noch fettiger und pickeliger wird. Es ist daher wichtig, die Hautpflege immer auf den jeweiligen Hauttyp abzustimmen.
Für Make-up gilt: Die Haut muss unbedingt atmen können. Natürlich möchte man Pickel und Unreinheiten möglichst gut abdecken. Wer aber zu Produkten greift, die eine hohe Deckkraft haben und die Poren verschließen, kommt in einen Teufelskreis. Die Problemhaut reagiert darauf mit der Bildung neuer Pickel und Mitesser und man ist geneigt, am nächsten Tag noch mehr Make-up zu verwenden.
Optimal ist es, wenn Problemhaut in der Früh lediglich gereinigt und mit einer leichten, nicht fettenden Pflege versorgt wird. Am besten wäre es, ohne Make-up aus dem Haus zu gehen. Ein antibakterieller Puder kann auch gute Dienste leisten. Wichtig ist, dass die Haut Tag und Nacht atmen kann und nicht überpflegt wird.
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