Entspannung und Hautpflege: Badebomben einfach selber herstellen

Rosane Blüten in heller Holzschale

Hier erfahren Sie alles, über die richtige Anwendung, die pflegenden Eigenschaften und die Herstellung von Badebomben

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  • von Paradisi-Redaktion

Badebomben, Badetrüffel oder Badepralinen - pflegende und/oder sprudelnde Badezusätze gibt es in vielerlei Formen. Gerade deshalb sind Badezusätze besonders beliebt bei Jung und Alt. Badebomben sind in den Läden meist recht teuer - man kann sie aber auch selber machen. Aber wie steht es eigentlich um ihre hautpflegenden Eigenschaften und die richtige Dosierung?

Badebomben - was ist das?!

Die klassischen Badebomben haben meist einen Durchmesser von mehreren Zentimetern. Erhältlich sind sie in

Es gibt sie in sehr vielen verschiedenen Farb- und Duftkombinationen. Sehr beliebt sind Badebomben mit getrockneten Blütenblättern und Früchten. Es können aber auch

in der Badebombe versteckt sein. Bei gekauften Badebomben stimmt wirklich alles: Der Duft ist auf die jeweiligen Blüten abgestimmt und sogar die Farbe wird angeglichen. Die exklusiven Varianten färben sogar das Wasser.

Sehr beliebt sind auch Badebomben, die winzige Glitzerpartikel enthalten, die auch nach dem Baden noch als leichter Schimmer auf der Haut sichtbar sind. Diese Badebomben kann man prima vor dem Weggehen verwenden, so strahlt die Haut wunderschön.

Richtige Aufbewahrung von Badebomben

Badebomben sollten am besten in luftdicht verschlossenen Dosen oder Gefäßen aufbewahrt werden

Seife in Seifenschale, weißes Handtuch, Duschgel, Körperöl, Badeperlen auf grünem Hintergrund
Körperpflege © Blue Sign - www.fotolia.de

Badebomben sind ein absolutes Muss für optimalen Badespaß. Es gibt sie heute in den unterschiedlichsten Variationen, doch wo bewahrt man sie am besten auf?

Verwechslungsgefahr mit Süßigkeiten bei Kindern

Die meisten Badebomben sind in der Regel farbig und sehen optisch sehr ansprechend aus. Dies ist natürlich ganz besonders verlockend für kleine Kinder. Sie werden dann häufig für Süßigkeiten gehalten. Da das Essen von Badebomben jedoch lebensgefährlich sein kann, muss man sie außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Eine gute Ausbewahrungsmöglichkeit kann hier die Ablage auf einem Schrank sein.

Luftdicht verschließen

Badebomben sind durch ihre Beschaffenheit sehr sensibel, was Feuchtigkeit anbetrifft, deshalb sind sie am sichersten in einer Dose oder Holzschachtel aufgehoben. Wichtig ist, dass das Gefäß luftdicht verschlossen werden kann. Luftdichte Gefäße sind besonders geeignet, da die Badebomben hier nichts von ihrem wunderbaren Duft verlieren. Wer dann ein schönes Bad nehmen möchte, nimmt die Badebombe einfach aus der Schachtel und legt sie unverzüglich in die Wanne.

Aufbewahrung in Schachteln

Wer kein passendes Gefäß für die Aufbewahrung von Badebomben hat, kann sich einfach eine geeignete Schachtel bestellen oder kaufen. In dieser kann man dann immer wieder Badebomben aufbewahren. Besonders vorsichtig bei der Aufbewahrung von Badebomben sollte man sein, wenn man diese selbst hergestellt hat. So hat man garantiert einen ganz fantastischen Badespaß.

Badetrüffel und Badepralinen

Badetrüffel und -pralinen sind im Prinzip nichts anderes als Badebomben in einer anderen Form. Trüffel und Pralinen sind meist etwas kleiner, oval oder in einer ganz anderen Form.

  • Zu Weihnachten sind Sterne und Tannenbäume sehr beliebt,

  • während es zu Ostern hübsche Ostereier als Badezusatz gibt.

  • Für Romantische gibt es auch Badebomben in Herzform, die durch die eingeschlossenen Rosenblätter und den verführerischen Rosenduft bestechen.

  • Beliebt sind aber auch fruchtige und exotische Formen und Düfte bei Badebomben.

Badebomben machen das Baden zu einem sprudelnden Erlebnis und sind eine herrliche Abwechslung zum gewöhnlichen Schaumbad. Wer keinen Schaum mag, kann mit Badebomben in verschiedenen Formen nichts falsch machen. Sie geben ihre Inhaltsstoffe völlig ohne Schaumbildung ab und sorgen für kurzzeitiges Sprudel-Vergnügen.

Badebomben nur zur Entspannung oder auch zur Hautpflege?

Es gibt kaum entspannendere Momente als ein Vollbad, dem eine Badebombe zugesetzt wurde. Wirft man diese ins Wasser, so löst sie sich langsam auf. Dabei entstehen viele kleine Luftblasen, die an der Haut entlang Richtung Oberfläche steigen. Das entspannt den Körper und tut der Seele gut. Oft sind den Badebomben auch noch Blütenblätter und ätherische Öle zugesetzt, welche den entspannenden Effekt vertiefen.

Weniger ist nicht immer mehr

Ob und welche hautpflegenden Eigenschaften eine Badebombe hängt vor allem davon ab welche Zutaten für ihre Herstellung verwendet wurden. Sehr preiswerte Badebomben, die sogar schon für weniger als einen Euro, im Handel erhältlich sind, haben kaum hautpflegende Eigenschaften.

Für diese günstigen Produkte wird meist einfaches Badesalz zusammengepresst und mit künstlichen Farb- und Duftstoffen zu einem prickelnden Badeerlebnis aufgepeppt. Solche Badebomben pflegen die Haut meist überhaupt nicht. Im ungünstigsten Fall, nämlich dann, wenn minderwertiges Badesalz zur Herstellung verwendet wurde, können sie die Haut stark austrocknen.

Die richtige Dosierung von Badebomben ist wichtig
Die richtige Dosierung von Badebomben ist wichtig

Hautpflege beim Baden

In Seifengeschäften, Drogerien und Biomärkten sind aber auch andere Badebomben erhältlich. Diese werden aus hochwertigen Zutaten wie etwa

  • Sahne,
  • Honig,
  • Meersalz und
  • echten ätherischen Ölen

hergestellt. Erhältlich sind auch Badebomben, die mit der Kennzeichnung "für trockene Haut", versehen sind. Bei ihrer Herstellung werden hochwertige pflanzliche Öle, wie Jojoba oder auch Sheabutter verwendet. Solche Varianten haben dann sehr starke hautpflegende Eigenschaften.

Oft wird die Haut während eines Bades mit diesen kostbaren Badezusätzen so gepflegt, dass es nach dem Bad unnötig ist, die Haut noch zusätzlich mit einer Creme oder Lotion gepflegt werden muss. Aber wie immer im Leben hat das Besondere seinen Preis. Zwischen fünf und zehn Euro kosten solche, hochwertigen Ausführungen.

Badebomben sollten gut dosiert werden

Wie viele Badebomben sollten in ein Vollbad? Das ist ganz einfach zu beantworten, in der Regel eine, wenn es sich um normal große Badebomben handelt. Bei sogenannten mini Badebomben dürfen zwischen drei und vier Stück in ein Vollbad gegeben werden.

Grund hierfür ist, das Varianten aus Salz hergestellt werden. Wirft man sie ins Badewasser, binden die Wassermoleküle die Salzmoleküle an sich. Dieser Prozess wird in der Physik auch als Osmose bezeichnet. Allerdings kann das Wasser nicht unbegrenzt Salzmoleküle aufnehmen. Eine Badebombe enthält nur genau so viel Salz, wie das Wasser aus einer Badewanne an sich binden, also lösen, kann. Würden nun mehr Badebomben hinzugegeben werden, würden diese sich nicht mehr auflösen.

Die Lösung, die sich aus Wasser und Salz ergibt, wird auch gesättigt genannt. Dadurch, dass sich das Wasser mit Salz anreichertgesättigte Lösung, ändern sich auch die Eigenschaften der Flüssigkeit. So wird beispielsweise der Auftrieb in einer Salzlösung stark erhöht. Dadurch fühlt sich ein Körper in dieser Salzlösung ganz schwerelos und geborgen.

Besonders vertieft wird dieser Prozess, wenn man basische Badebomben verwendet. Denn auch das Fruchtwasser, welches das Baby während seines Wachstums im Mutterleib umgibt, ist basisch und salzig.

Zustand der absoluten Geborgenheit

Diesen Umstand macht sich das Floating zunutze. Beim Floating badet der Mensch in einer schalldichten Kabine, sodass er Geräusche aus der Umwelt nur gedämpft wahrnimmt. Das Wasser ist basisch, salzig, sodass der Körper den gleichen Auftrieb wie im Mutterleib erfährt. Dadurch wird das Unterbewusstsein des Menschen an diesen Zustand der absoluten Geborgenheit erinnert und er erfährt ein unnachahmliches Gefühl der tiefen Entspannung.

Badebomben für die Heimanwendung bieten ihren Verwendern diesen Vorzug nicht. Allerdings haben auch sie eine nicht zu unterschätzende entspannende Wirkung, vor allem, wenn sie mit ätherischen Ölen oder Blütenblättern angereichert sind.

Dunkelt man dann noch das Bad ab und zündet eine Kerze an, ist der entspannte Moment in der Badewanne nahezu perfekt. Zudem entsteht durch die Badebombe ein sanfter massierender Effekt, welcher vor allem verspannten Muskeln gut tut. Denn die meisten Ausführungen lösen sich sprudelnd auf, deswegen kann es sich lohnen, die Badebombe im Bereich des Rückens zu platzieren.

Badebomben selber herstellen

Wer sich selbst oder einen lieben Menschen verwöhnen möchte und dafür nicht viel Geld ausgeben möchte, der stellt sich sprudelnde Badebomben einfach selbst her. Man kann die unterschiedlichsten Duftrichtungen und "Zutaten" verwenden, sodass man immer Abwechslung und neues Badevergnügen hat.

Zutaten und Zubereitung

Alles was man für die Herstellung von Badebomben benötigt ist folgendes:

  1. Zitronensäure,
  2. die doppelte Menge Natriumhydrogencarbonat (im Volksmund schlicht und einfach Backsoda),
  3. etwas Speisestärke und
  4. Kakaobutter oder Traubenkernöl.

Diese Masse wird gut verknetet und mit ätherischen Ölen nach Wahl aromatisiert. Die Masse sollte von der Konsistenz ähnlich wie ein Mürbteig sein. Anschließend formt man kleinere oder größere Kugeln - je nach Belieben.

Besondere Formen herstellen

Mit dieser Grundmasse kann man nicht nur runde Badebomben herstellen, sondern auch andere Formen. Wer eine Gießform besitzt, kann die Masse in diese Form pressen und dort austrocknen lassen. Nach drei bis vier Tagen ist die Badebombe fertig und kann verwendet werden.

Wer gleich mehrere sprudelnde Badebomben hergestellt hat, kann die fertigen Produkte in Frischhaltefolie wickeln, sodass sie keine Feuchtigkeit anziehen.

Badebomben aufpeppen

Außerdem kann man noch Meeressalz in die Masse geben oder die Badebombe mit verschiedenen Einschlüssen aufpeppen. Besonders beliebt sind getrocknete Rosenblätter und natürliches Rosenöl. Die Badebombe duftet so herrlich nach frischen Rosen und im Badewasser schwimmen anschließend die Blüten, was für ein romantisches Gefühl sorgt.

Wer besonderen Wert auf farbiges Badewasser legt, kann auch Seifenfarbmittel in die Masse geben.

Abwechslung durch verschiedene Duftnoten

Rosenblätter, Lavendelblüten und die geriebene Schale von diversen Zitrusfrüchten geben den Badebomben einen Hauch von Luxus. Auch getrocknete Heidelbeeren und andere Früchte, Streudeko und Kaffeebohnen sind für das Herstellen von luxuriösen Badebomben geeignet.

Badebomben auf die Jahreszeit abstimmen

Für den Frühling und Sommer empfiehlt es sich, auf frisch duftende oder exotische Badebomben zurückzugreifen. Wer beispielsweise getrocknete (ungiftige) Wiesenkräuter in die Badebombenmasse einknetet, kann sich anschließend in der Badewanne herrlich entspannen und von fernen Wiesen und Wäldern träumen.

Die beliebten Badezusätze zu Weihnachten duften gerne einmal nach Zimt, Anis und Orangenschale.

Auch einzelne Tannen- oder Fichtennadeln lassen sich wunderbar für die Herstellung von Badebomben verwenden. Dazu noch etwas Latschenkiefer-, Fichtennadel- oder Tannenöl und schon hat man ein stimmiges Produkt für die Winterzeit.

Selbstgemachte Badebomben

Badebomben lassen sich ganz einfach aus üblichen Zutaten aus dem eigenen Haushalt herstellen

Badesalze, Öle und Cremes vor Kräutern und aufgerollten, weißen Handtüchern im Korb
aromaterapia © Cristina Bedia - www.fotolia.de

Badebomben sind so köstliche Badezimmerutensilien, dass man am liebsten hineinbeißen würde - doch sind sie natürlich eher zum hineinlegen gedacht, nachdem sie die Badewanne in einen Duftteich verwandelt haben.

Herstellung aus parfümiertem Öl und einfachen Zutaten

Teuer müssen die duftenden Kugeln, Perlen und Stangen nicht sein, denn man kann sie ganz einfach selbst machen. Und das geht beispielsweise so: Man braucht ein paar einfache Zutaten, die sich in fast jedem Haushalt finden lassen, etwa vier Teile Natron, zwei Teile Zitronensäure bzw. Vitamin-C-Pulver, ein Teil Speisestärke (aus Mais oder Reis), 5 Esslöffel des Lieblingsöls (Speiseöl).

Dazu kommen 20 Tropfen eines parfümierten Öls, beispielsweise Moschus, Vanille, Zedernöl, Rosen- oder Veilchenöl. Außerdem braucht man eine Handvoll getrockneter Blätter und Blüten (Rose oder was immer man mag) und einen Teelöffel Puderzucker für geschmeidige Haut. Die ganze Masse kann man farblos lassen oder einfärben - dazu stellt man sich Speisefarbe oder Pulver vom Rote-Bete-Saft bereit.

An der Luft trocknen

Nun kann es losgehen: Man mischt zuerst die festen und flüssigen Zutaten separat und mischt dann beide Mischungen zusammen. Alles muss gründlich verknetet werden und sollte danach eine Woche an der Luft trocknen. Fertig ist die Badebombe!

Badebomben für Kinder selber machen

Wer seine Kinder überraschen möchte, macht Badebomben ganz einfach selbst. Man braucht dafür

  1. Natron,
  2. Zitronensäure,
  3. Mais- oder Speisestärke sowie
  4. pflegende Öle.

Jojoba-, Mandel- oder Olivenöl eignen sich wunderbar für zarte Kinderhaut. Außerdem kann man noch Sheabutter oder Kakaobutter verwenden, um die Masse geschmeidig zu machen.

Nun mischt man noch ätherische Öle nach Wahl dazu und versteckt eine Kleinigkeit für die Kinder - kleine Spielfiguren oder Ähnliches eignen sich toll als kleine Überraschung beim Baden.

Grundinformationen und Tipps zu Badebomben

  • Entspannung und Hautpflege: Badebomben einfach selber herstellen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: pastels © quayside - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: beauty treatment © Paulus Rusyanto - www.fotolia.de

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