5. April 2011
Badebomben gehören zu ungetrübtem Badespaß einfach dazu. Meist handelt es sich dabei um Kugeln aus Backsoda oder Meeressalz, die sich beim Kontakt mit warmem Wasser sprudelnd auflösen. Der Effekt fasziniert vor allem Kinder, ist aber auch bei Erwachsenen sehr beliebt. Badebomben sind in den Läden meist recht teuer - man kann sie aber auch selber machen.
Wer sich selbst verwöhnen möchte und dafür nicht viel Geld ausgeben möchte, der stellt sich sprudelnde Badebomben einfach selbst her. Man kann die unterschiedlichsten Duftrichtungen und "Zutaten" verwenden, sodass man immer Abwechslung und neues Badevergnügen hat.
Alles was man für die Herstellung von Badebomben benötigt ist folgendes: Zitronensäure, die doppelte Menge Natriumhydrogencarbonat (im Volksmund schlicht und einfach Backsoda), etwas Speisestärke und Kakaobutter oder Traubenkernöl. Diese Masse wird gut verknetet und mit ätherischen Ölen nach Wahl aromatisiert. Die Masse sollte von der Konsistenz ähnlich wie ein Mürbteig sein.
Außerdem kann man noch Meeressalz in die Masse geben oder die Badebombe mit verschiedenen getrockneten Blüten aufpeppen. Besonders beliebt sind getrocknete Rosenblätter und natürliches Rosenöl. Die Badebombe duftet so herrlich nach frischen Rosen und im Badewasser schwimmen anschließend die Blüten, was für ein romantisches Gefühl sorgt.
Wer besonderen Wert auf farbiges Badewasser legt, kann auch Seifenfarbmittel in die Masse geben. Mit dieser Grundmasse kann man nicht nur runde Badebomben herstellen, sondern auch andere Formen. Wer eine Gießform besitzt, kann die Masse in diese Form pressen und dort austrocknen lassen. Nach drei bis vier Tagen ist die Badebombe fertig und kann verwendet werden. Wer gleich mehrere sprudelnde Badebomben hergestellt hat, kann die fertigen Produkte in Frischhaltefolie wickeln, sodass sie keine Feuchtigkeit anziehen.
Selbstgemachte Badebomben sind auch ein wunderbares Geschenk oder ein kleines Dankeschön. Wer etwas Geduld und viel Phantasie besitzt, kann den selbstgemachten Badebomben auch Glitzerpartikel hinzufügen oder ausgefallene Duftkombinationen ausprobieren. Wer beispielsweise getrocknete (ungiftige) Wiesenkräuter in die Badebombenmasse einknetet, kann sich anschließend in der Badewanne herrlich entspannen und von fernen Wiesen und Wäldern träumen. Auch einzelne Tannen- oder Fichtennadeln lassen sich wunderbar für die Herstellung von Badebomben verwenden. Dazu noch etwas Latschenkiefer-, Fichtennadel- oder Tannenöl und schon hat man ein stimmiges Produkt.
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