23. Juni 2009
Vor allem bei der Babypflege wollen junge Eltern alles richtig machen. Doch kaum ein Ratgeber für junge Eltern verrät, wann es notwendig ist, ein Baby zu cremen und wann eben nicht. Deshalb erfahren sie hier kurz, welche Babycreme wann und wo eingesetzt werden soll.
Das Gesicht des Babys benötigt in den ersten Monaten kaum Babycreme. Kurz nach der Geburt schält sich die Haut des Babys häufig im Gesicht, dann kann es gut sein, etwas Muttermilch, oder ein mildes Pflanzenöl auf die Haut aufzutragen. Im Winter ist die Pflege der Haut von kleinen und großen Babys besonders wichtig. Denn die Haut muss vor Kälte geschützt werden. Würde man die feine, zarte Kinderhaut ohne Schutz kalter Witterung aussetzen würde dies zu ernsthaften Folgen führen. Deshalb sollte bei kalten Temperaturen immer eine spezielle Wind-und-Wetter-Creme aufgetragen werden. Diese Babycreme enthält besonders viel Fett und schafft so eine Barriere zwischen Kälte und Babyhaut. Aufgetragen wird diese spezielle Babycreme auf allen Hautarealen, die ungeschützt der Witterung ausgesetzt sind. Unter Umständen also auch auf Hals und Hände.
Babys, welche zu trockener Haut neigen, sollten hingegen regelmäßig eingecremt werden. Dies erkennt man relativ gut am Hautbild. Bei Babys mit trockener Haut bilden sich oft, sogenannte Trockenheitsfältchen um die Augen. Zudem kann die Haut leicht geschuppt erscheinen. In diesem Fall sollte regelmäßig eine Babycreme angewandt werden, die reich an Feuchtigkeit ist und so die Bedürfnisse der Haut ideal befriedigt. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass die Babycreme möglichst nur natürliche Inhaltsstoffe enthält. Ideal ist die Creme, wenn sie neben ausreichend Feuchtigkeit, auch noch Kräuterauszüge enthält. Sehr gut für empfindliche Babyhaut geeignet sind Calendula- und Kamillenextrakt. Beide Wirkstoffe beruhigen gereizte Haut und mindern Rötungen.
Im Windelbereich sollte nur Babycreme aufgetragen werden, wenn das Kind Rötungen zeigt. Oft kann man durch das Auftragen einer Babycreme verhindern, dass wunde, offene Stellen entstehen. Deshalb sollte man eine Wundschutzcreme verwenden, die Zinkoxid enthält. Denn dieses bildet eine Barriere für die Nässe, die zwangsläufig im Windelbereich entsteht. Damit diese Babycreme ihre Wirkung optimal entfalten kann, ist es nötig, dass sie gut einmassiert wird. Trägt man die Paste dick auf, kann diese Babys Haut wundscheuern.
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