Inhaltsstoffe und Anwendung: worin sich Babycremes von Produkten für Erwachsene unterscheiden

Jede Creme, Lotion oder Bodymilk ist speziell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Hauttyps abgestimmt. Für Babys sind gewöhnliche Bodylotions jedoch nicht geeignet. Babys haben eine äußerst empfindliche Haut. Sie ist um einiges dünner als Erwachsenenhaut und reagiert auf bestimmte Stoffe mit Reizungen und Rötungen. Auch die eigenen Ausscheidungen können zu gereizter und wunder Haut führen. Um dies zu verhindern oder zu behandeln gibt es spezielle Babycreme.

Wie oft, wann und wo man Babycreme anwendet und worauf man bei den Inhaltsstoffen von Babycremes achten sollte

Was Unterscheidet Babycreme von herkömmlichen Produkten?

Was man über zarte Babyhaut wissen muss: Sie ist im Gegensatz zu Erwachsenenhaut sehr dünn und reagiert schnell mit Reizungen. Deshalb beinhalten Babycremes besonders pflegende Inhaltsstoffe, die den Säureschutzmantel der empfindlichen Babyhaut erhalten und ihm nicht schaden.

Enthaltene Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe

Bodylotions für Erwachsene unterschieden sich von Babypflege dadurch, dass in den meisten Produkten Parfümstoffe eingesetzt werden. Schließlich soll die Bodylotion gut duften. Sehr beliebt sind exotische Duftstoffe wie

Viele Hersteller wollen auch auf gewisse Farbstoffe nicht verzichten. Daher sind einige Bodylotions für Erwachsene nicht einfach weiß sondern zart gefärbt. Einige Produkte enthalten sogar spezielle Pigmente, die auf der Haut glitzern. Dies ist besonders bei Damen sehr beliebt und zaubert einen verführerischen Glanz auf die Haut.

Hinweis: Der Verzicht auf die Konservierungsstoffe schlägt sich auf die Haltbarkeit nieder. Ist eine herkömmliche Gesichtscreme nach dem Öffnen gut 12 Monate haltbar, ist die Haltbarkeit einer natürlichen Babycreme deutlich reduziert. Sie ist nach dem Öffnen nur rund drei Monate haltbar und muss kühl und dunkel gelagert werden, um die Haltbarkeit zu garantieren.

Da die meisten Babycremes auch ohne Stabilisatoren hergestellt werden, kann sich im Laufe der Nutzung das Öl von der Creme absetzen. Die Babycreme kann dann immer noch verwendet werden, sie sieht nur einfach nicht mehr schön aus.

Besondere Eigenschaften

Ein weiterer Unterschied zu Babycremes sind die Eigenschaften von Bodylotions. Wie bereits erwähnt sind die Produkte auf verschiedene Hauttypen abgestimmt. Außerdem sind straffende Produkte derzeit sehr gefragt.

Sie sollen gegen die äußeren Anzeichen von Cellulite wirken und fehlen in fast keinem Badezimmer. Damen erhoffen sich meist große Erfolge von solchen Produkten.

Bodylotions für Erwachsene werden mit immer ungewöhnlicheren Inhaltsstoffen (zum Beispiel Probiotika) angereichert, um das Produkt interessanter zu machen. Ob die Produkte für einen geeignet sind, muss jede Dame und jeder Herr selbst herausfinden.

Babycremes setzen also im Gegensatz zu gewöhnlichen Bodylotions eher auf natürliche und vor allem hochwertige Inhaltsstoffe. Meist wird auch auf Konservierungsmittel verzichtet und Duft- oder Farbstoffe findet man ganz selten in Babycremes.

Natürlich gibt es auch bei Babypflegeprodukten verschiedene Cremes und Lotions für

Hauttypen. Für den Windelbereich gibt es spezielle Cremes mit entzündungshemmender Wirkung, die beispielsweise bei Windeldermatitis helfen. Man sollte jedoch darauf achten, wie die Babyhaut auf die jeweiligen Produkte reagiert und die Creme absetzen, falls sich Hautirritationen zeigen.

Worauf man beim Kauf einer Babycreme achten sollte

Babycremes gibt es viele, doch welche ist die richtige für die Haut meines Kindes? Was muss ich beim Kauf einer Babycreme beachten und welche Inhaltsstoffe sollten auf keinen Fall enthalten sein? Wer sich nicht sicher ist, welche Pflege die richtige für Babys ist, sollte sich bereits vor dem Kauf informieren und sich gegebenenfalls beraten lassen.

Auf Babyhaut abgestimmt

Wichtig ist, dass man Creme verwendet, die speziell auf die zarte Kinderhaut abgestimmt ist. Auf keinen Fall sollte man Produkte verwenden die für Erwachsene produziert wurden.

Viele Kosmetikhersteller haben sich auf die Produktion von Babycremes und anderen Produkten für Kleinkinder spezialisiert. Sie verarbeiten hochwertige und natürliche Inhaltsstoffe, die keine Allergien auslösen können und deshalb für Babyhaut besonders empfehlenswert sind.

Nicht jedes Baby reagiert sofort mit Hautreizungen, wenn es einmal mit der falschen Creme in Berührung kommt, doch für die Haut und ihren Säureschutzmantel sind Produkte ohne Konservierungs-, Farb- und Duftstoffe trotzdem besser.

Typische Inhaltsstoffe von Babycreme

Hochwertige pflanzliche Squalane sind fast in allen Babycremes enthalten. Es handelt sich dabei um beruhigende Stoffe, die für das Kind absolut unbedenklich sind. Außerdem werden häufig Sonnenblumen- oder Mandelöl sowie Lavendelhydrolat für Babypflegeprodukte verwendet.

sind ebenfalls in vielen Babycremes zu finden. Die besten Babycremes gegen wunde Babyhaut finden Sie in

Auf Naturkosmetik setzen

Besonders empfehlenswert ist Naturkosmetik, da sie weder Mineralöl, Parfüm oder Farbstoffe enthält, sondern stattdessen auf pflanzliche Inhaltsstoffe setzt. So wird empfindliche Haut ideal gepflegt und Allergien können erst gar nicht entstehen. Besonders wohltuend bei wunder Haut sind Babycremes mit kaltgepressten Pflanzenölen, die die Haut beruhigen.

  • Auszüge aus Kamille und Calendula haben diesen selben Effekt.
  • Sheabutter sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig wird.
  • Auch Vitamin E ist ein wichtiger Stoff und in allen hochwertigen Babycremes enthalten.
  • Sehr gut vertragen werden auch Bienen- und Wollwachs, da sie eine Schutzbarriere aufbauen und die Haut zusätzlich pflegen.

Alle diese Stoffe haben positive Auswirkungen auf die zarte Babyhaut. Hochwertige Wundschutzcreme:

  1. verhindert das Austrocknen der Haut,
  2. wirkt adstringierend und
  3. ist auch bei geröteter und gereizter Haut empfehlenswert.

Bio-Babycremes werden von den meisten Babys mit wunder Haut sehr gut vertragen, da keinerlei Konservierungsstoffe enthalten sind. Naturkosmetik zählt allgemein zu den empfehlenswertesten Produkten, da die Haut nicht gereizt wird.

Auch bei Kindern auf die Inhaltsstoffe achten!

Auch bereits größere Kinder profitieren davon, wenn man sie mit Babycreme pflegt. Denn Kinderhaut ist weiterhin besonders durchlässig für Zusatzstoffe. So kann schon früh der Grundstein für Allergien gelegt werden.

Tückisch ist speziell bei Kinderprodukten, dass die Hersteller die Produkte mit einem besonders tollen Duft oder einer ganz schrillen Farbe ausstatten. Natürlich lässt sich ein Kind lieber mit einem Produkt pflegen, das intensiv nach Himbeere oder Cola riecht. Eltern sollten sich jedoch darüber bewusst sein, dass für solche Kinderpflegemittel besonders viel bedenkliche Stoffe eingesetzt werden.

Wie oft, wann und wo Babycreme anwenden?

Die eigentliche Zielgruppe der Babycreme - Babys und Kleinkinder - sollten nur ab und zu mit der Creme behandelt werden. Ärzte und Hebammen empfehlen sogar, im ersten halben Lebensjahr ganz auf Pflegeprodukte wie Creme und Seife zu verzichten.

Nachdem die Haut während der Entwicklung im Mutterleib ganz vom Fruchtwasser umgeben war, müssen sich nach der Geburt zunächst alle Funktionen einspielen. So ist es für die Haut schwierig etwa das Gleichgewicht in der Talgproduktion zu finden, wenn ständig von außen gecremt wird. Babys und Kleinkinder ab einem halben Jahr sollten nicht täglich, sondern nur nach Bedarf mit Babycreme gepflegt werden.

Gesichtspflege

Das Gesicht des Babys benötigt in den ersten Monaten kaum Babycreme. Kurz nach der Geburt schält sich die Haut des Babys häufig im Gesicht, dann kann es gut sein, etwas Muttermilch, oder ein mildes Pflanzenöl auf die Haut aufzutragen.

Hautschutz im Winter

Im Winter ist die Pflege der Haut von kleinen und großen Babys besonders wichtig. Denn die Haut muss vor Kälte geschützt werden. Würde man die feine, zarte Kinderhaut ohne Schutz kalter Witterung aussetzen würde dies zu ernsthaften Folgen führen. Deshalb sollte bei kalten Temperaturen immer eine spezielle Wind-und-Wetter-Creme aufgetragen werden.

Diese Babycreme enthält besonders viel Fett und schafft so eine Barriere zwischen Kälte und Babyhaut. Aufgetragen wird diese spezielle Babycreme auf allen Hautarealen, die ungeschützt der Witterung ausgesetzt sind. Unter Umständen also auch auf Hals und Hände.

Abhilfe bei trockener Haut

Babys, welche zu trockener Haut neigen, sollten hingegen regelmäßig eingecremt werden. Dies erkennt man relativ gut am Hautbild. Bei Babys mit trockener Haut bilden sich oft, sogenannte Trockenheitsfältchen um die Augen. Zudem kann die Haut leicht geschuppt erscheinen. In diesem Fall sollte regelmäßig eine Babycreme angewandt werden, die reich an Feuchtigkeit ist und so die Bedürfnisse der Haut ideal befriedigt.

Cremes für den Windelbereich

Unter dem Begriff Windeldermatitis versteht man Hautirritationen im Windelbereich. Sie äußern sich durch

  • Nässen,
  • Rötung oder sogar
  • Abschuppung der Haut.
Baby-Creme bei wundem Po
Baby-Creme bei wundem Po

Entstehen können die Hautreizungen deshalb, weil die Haut unter der Windel wärmer und feuchter ist. Außerdem kann es passieren, dass die Windelränder an den Beinen scheuern. Ein weiterer Grund ist, dass die Haut durch den Kontakt mit den Ausscheidungen des Kindes gereizt wird. Auch Seifenreste oder die falsche Creme können Windeldermatitis auslösen.

  • Babys, die gerade Durchfall haben oder an trockener Haut leiden, sind besonders gefährdet.

  • Windeln sollten außerdem sofort gewechselt werden, wenn sie "voll" sind, so kann eine Windeldermatitis in den meisten Fällen verhindert werden.

  • Natürlich kann man auch mit speziellen Cremes gegen Ausschlag und wunde Haut vorgehen.

Im Windelbereich sollte nur Babycreme aufgetragen werden, wenn das Kind Rötungen zeigt. Oft kann man durch das Auftragen einer Babycreme verhindern, dass wunde, offene Stellen entstehen. Damit diese Babycreme ihre Wirkung optimal entfalten kann, ist es nötig, dass sie gut einmassiert wird. Trägt man die Paste dick auf, kann diese Babys Haut wundscheuern. In speziellen Cremes für den Windelbereich werden

Zinkoxid erneuert verletzte Haut und hat eine entzündungshemmende Wirkung. Seine Wirkung setzt rasch ein und die Haut bald von Ausschlag, wunden Stellen und anderen Beschwerden geheilt ist.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
So arbeiten wir
Autor:

Mehr über uns
Warum kein namentlicher Autor?
Quellenangaben
  • Young woman pouring lotion in hand © studiovespa - www.fotolia.de
  • mother diaper baby © Marin Conic - www.fotolia.de

Weitere Artikel zum Thema