31. August 2009
Baby-Puder hatte noch vor wenigen Jahrzehnten einen hohen Stellenwert in der täglichen Kosmetik der kleinen Erdenbürger. Heute wird Babypuder nicht mehr zur täglichen Körperpflege verwendet, sondern ganz gezielt eingesetzt.
Vor nicht allzu langer Zeit wurde empfohlen das Baby nach jedem Windelwechsel mit Wundschutzcreme einzureiben, über welche anschließend reichlich Babypuder gegeben wurde. Dieser Ratschlag gilt heute als überholt und ist nicht mehr gebräuchlich. Denn durch diese Behandlung wurde oft ein rasches Wundwerden des Babys verursacht. Denn sowohl Creme wie auch Baby-Puder reiben auf der Oberfläche der empfindlichen Babyhaut. Das heißt vor allem bei älteren, aktiven Babys das diese sich bei der Bewegung mit dem Puder Wundscheuern. Deswegen empfehlen Ärzte und Hebammen heute den Baby-Puder nur gezielt und in bestimmten Fällen einzusetzen.
Beispielsweise im Sommer bei hohen Temperaturen. Vor allem Babys, die gut genährt sind, haben an den Armen und Beinen häufig kleine Speckfalten. Diese sind nicht schlimm und gehören zu einem Baby, können aber auch richtig Probleme bereiten. Etwa wenn das Baby aufgrund hoher Temperaturen ordentlich schwitzt. Dann können diese empfindlichen Hautareale wund werden. Dem kann man jedoch mit dem gezielten Auftragen von Baby-Puder vorbeugen.
Dabei ist zu beachten, dass die Puderdose nicht so geschüttelt werden sollte, dass die ganze Luft staubt. Denn der eingeatmete Staub kann bei Baby und Mutter zu einer Staublunge führen. Denn der feine Puder legt sich auf die Lungenbläschen und behindert deren Arbeit. In Folge erkrankt man an einer schweren Lungenentzündung, mit welcher der Körper versucht die Verunreinigungen wieder los zu werden. Allerdings ist der Staub so fein, dass dieser sich nicht an Schleim bindet und so nicht ausgehustet werden kann.
Des Weiteren sollte man daran denken, den Puder nach dem Auftragen etwas in die Haut einzumassieren. Damit beugt man einem Wundreiben durch die Puderpartikel vor. Da diese durch das Reiben in die Haut aufgebracht werden und somit nicht mehr an der Hautoberfläche reiben können.
Bei einem wunden Po sollte man auf die Verwendung von Babypuder verzichten. Da dieser stark Feuchtigkeit bindet, kann es passieren, dass ein Baby mit einem eingepuderten Po nasser liegt als in einer feuchten Windel. Besser ist es hier eine spezielle Wundschutzcreme zu verwenden, die keine Nässe mehr an Babyshaut lässt.
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