15. September 2009
Heute ist es sowohl bei Frauen wie auch bei Männern gang und gäbe, sich die Achselhaare zu entfernen. Am häufigsten wird hierbei auf die Rasur zur Haarentfernung zurückgegriffen. Aber wie regelmäßig sollten die Achseln rasiert werden?
Für eine Entfernung der Achselbehaarung sprechen vor allem ästhetische Gesichtspunkte. Denn wer möchte in einem schönen Top schon seine Achselbehaarung präsentieren? Und auch aus hygienischer Sicht spricht einiges dafür, die lästigen Härchen unter den Achseln zu entfernen. Denn wo kein Haar ist, da können sich auch keine Bakterien ansiedeln. Denn diese sind für den unangenehmen Geruch unter der Achsel verantwortlich und nicht der Schweiß, der an sich ohne Geruch ist.
Die beliebteste Methode zur Haarentfernung unter den Achsel ist die Rasur. Das liegt vor allem daran, dass die Haut in der Achselhöhle sehr empfindlich ist. Auf die Strapaze einer Haarentfernung unter der Zuhilfenahme von Wachs reagiert diese empfindliche Zone des Körpers mit Ausschlag und Juckreiz. Dagegen ist die Rasur sehr gut verträglich und birgt kaum Komplikationen in Form von Hautreaktionen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass eine scharfe Rasierklinge und Rasierschaum verwendet werden.
Wie häufig die Rasur der Achseln nötig ist, hängt vor allem daran, wie stark und schnell das Haar nachwächst. Personen, die sehr starkes Haar in der Achselhöhle haben, werden mit Sicherheit deutlich häufiger rasieren müssen als Menschen, die nur einen zarten Flaum haben. Die Regelmäßigkeit der Rasur hängt aber auch davon ab, wie gut Stoppeln vertragen werden. Diese können nämlich in Verbindung mit Schweiß und Bewegung Juckreiz auslösen.
Im Prinzip spricht nichts dagegen, die Achselhöhle in etwa zwei bis dreimal pro Woche mithilfe eines Rasierapparates zu enthaaren. Jedoch ist von einer täglichen Rasur dringend abzuraten. Denn bei der Rasur werden nicht nur die Härchen entfernt, sondern auch immer die oberste Schicht der Haut mit abgeschabt. Somit strapaziert eine häufige Rasur die Haut über Gebühr. Die Folge können dann eingewachsene Haare sein, die sogar vereitern können, wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt werden.
Wichtig ist auch, die Haut nach der Rasur mit einer speziellen Pflegelotion zu behandeln. Diese enthält auch ein wenig Alkohol, sodass die Haut desinfiziert wird. Vor allem dem gefürchteten Rasurbrand wird so wirksam vorgebeugt.
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