Beliebte Zöpfe leicht gemacht - vom Französischen Zopf bzw. Bauernzopf bis zum Zopfkranz

Anleitungen und Tipps zum Kreieren von beliebten Zopfvariationen wie dem Bauernzopf und Gretchenzopf als auch von neuen Zopftrends wie dem Kordelzopf

Hat man schöne lange Haare, dann kann man mit diesen viele abwechslungsreiche Frisuren kreieren. Eine sehr schöne und zeitlose Variante seine Haare zu flechten ist der klassische Bauernzopf bzw. der französische Zopf. Auch ein traditioneller Zopfkranz bzw. Gretchenzopf sowie ein Kordelzopf bieten sich jedoch als Haarstyling-Variationen für eine lange Haarpracht an. Um diese perfekt zu flechten, muss man kein professioneller Friseur sein - mit ein wenig Übung und der richtigen Technik bekommt man es auch selbst ganz gut hin. Ist einem die Frisur alleine dann noch immer zu eintönig, kann man den jeweiligen Zopf mit verschiedenen Accessoires aufpeppen.

Rückansicht Ende eines blonden geflochtenen Zopfes mit Rosenblüte

Welche Voraussetzungen die Haare für einen Zopf mitbringen müssen

Gleichgültig, ob klassischer Pferdeschwanz oder geflochtene Variationen - Zöpfe zählen längst zu den Klassikern der Frisurmode und erfreuen sich sowohl bei jungen Mädchen als auch bei Frauen großer Beliebtheit. Kein Wunder, sind sie doch in der Regel unkompliziert zu stylen und stellen immer einen gelungenen Haarlook dar.

Zwar macht das Haar auch offen getragen viel her, aber von Zeit zu Zeit kommt häufig der Wunsch auf, in Form von unterschiedlichen Zöpfen etwas Abwechslung in das Haarstyling hineinzubringen. Für ein ansprechendes Zopf-Styling müssen die eigenen Haare jedoch auch einige Voraussetzungen mitbringen.

Ausreichende Haarlänge

Zum Kreieren von Zöpfen müssen die eigenen Haare zunächst einmal selbstverständlich eine ausreichende Länge mitbringen, denn nur wenn das Haar lang genug ist, kann es zu tatsächlich gelungenen Zopfvariationen zusammen gebunden werden. Zwar können kleine Zöpfe durchaus auch bei etwas kürzerem Haar gestylt werden, aber dies gestaltet sich oftmals schwierig. Insbesondere bei stufigen Haarschnitten fallen häufig zu viele Strähnen aus dem Zopf heraus, so dass sich ein ungleichmäßiger Look ergibt.

Eine Länge von mindestens 25 Zentimetern sollte daher Voraussetzung sein, wobei der Zopf meist umso besser gelingt, je länger die Haare sind.

Passende Haarstruktur

Ebenso müssen die Haare jedoch auch bestimmte Voraussetzungen hinsichtlich der Haarstruktur erfüllen. Damit das Zusammenbinden des Haares bestmöglich gelingen kann, ist es nämlich meist von Vorteil, wenn die Haare eine ausreichende Dicke mitbringen und nicht zu fein sind.

Ist das Haar hingegen sehr weich und dünn, so mangelt es häufig an der nötigen Griffigkeit und es fällt beim Binden in der Regel zu schnell aus den Händen.

Wie Sie einen klassischen Bauernzopf bzw. Französischen Zopf flechten

Bauernzopf flechten
Das ist der Bauernzopf bzw. der Französische Zopf

Bei mittellangen oder ganz langen Haaren ist es immer schön, diese als geflochtenen Zopf zu tragen. Dabei gibt es die verschiedensten Varianten, wie man die Haare effektvoll flechten kann. Eine davon ist der Bauernzopf, der auch "Französischer Zopf" heißt und von vielen Frauen gerne getragen wird. Er stellt eine sehr bekannte und noch dazu wahrlich zeitlose, klassische Flechtfrisur dar.

So geht's

  1. Haare sehr gut durchbürsten, mit den Daumen über den Ohren entlang streifen und damit eine Partie der Haare am oberen Hinterkopf zusammennehmen. Darauf achten, dass die Haare auf dem Kopf glatt gekämmt sind; es sollte kein Scheitel vorhanden sein.
  2. Dieses Haar in drei gleich große Strähnen einteilen.
  3. Mit dem Flechten beginnen, indem man ein Mal abwechselnd den jeweils linken und dann den rechten Strang über den mittleren Haarstrang legt und diese beiden auf diese Weise verkreuzt. Haare dabei gut festziehen.
  4. Nun mit dem linken Daumen eine kleine Haarsträhne von der Seite dazunehmen und diese samt der linken Strähne über die mittlere legen, darauf achten, dass keine Hubbel entstehen.
  5. In dem selben Verfahren von rechts eine Strähne von der Seite dazu nehmen und samt der rechten äußeren Strähne über die mittlere legen.
  6. Auf diese Weise bis solange weiterflechten, bis alle Haare im Zopf mit eingearbeitet wurden.
  7. Die Haarenden werden abschließend zu Ende geflochten, so dass sich, je nachdem, um welche Haarlänge es sich handelt, ein mehr oder weniger lang herunter hängender Zopf ergibt, der am Ende mit einem Haargummi zu befestigen ist.
Für guten Halt sorgen

Während des Flechtens sollte man immer darauf achten, die Haarstränge möglichst fest zu ziehen, damit der Zopf nicht zu locker und somit instabil wird. Abschließend sollte man möglichst mit etwas Haarspray für noch mehr Halt sorgen.

Der Zopf erfordert Übung

Möchte man sich einen Bauernzopf/ französischen Zopf selber flechten, dann kann dies besonders am Anfang etwas schwer sein, da meist etwas Übung dazu gehört. Ist man nach einigen Versuchen jedoch bereits etwas routinierter, sollte der französische Zopf relativ schnell und leicht gelingen. Möchte man aber sofort einen möglichst perfekt aussehenden Bauernzopf kreieren, dann ist die Hilfe einer zweiten Person zu empfehlen.

Traditioneller Zopfkranz bzw. Gretchenzopf für klassische Outfits

Der traditionelle Zopfkranz ist eine Abwandlung des klassischen Bauernzopfes. Er wird auch "Gretchenzopf" genannt und bietet sich bei allen klassischen Outfits an, da diese Frisur ebenso klassisch ist. Sie verkörpert eine zeitlose Eleganz, die optimal zu ebenso zeitloser Kleidung passt.

Dabei kann es sich sowohl um

die hinsichtlich des Stils nicht so sehr an den neuesten Modetrends orientiert, sondern schlichtweg zeitlos chic und elegant sind.

So flechtet man den Zopfkranz bzw. Gretchenzopf

Möchte man einen Zopfkranz flechten, bedarf es zunächst einmal sehr langer Haare. Diese werden in einem ersten Schritt durch einen Mittelscheitel, also von der vorderen Kopfpartie bis zum Hinterkopf, in zwei Partien getrennt.

Dann beginnt man die Haare an beiden Seiten möglichst gleichmäßig und in Form eines seitlichen Bauernzopfes zu flechten. Hierbei beginnt man am Vorderkopf und arbeitet sich langsam nach unten bis zu den Spitzen vor.

Statt also wie beim Bauernzopf gerade runter zu flechten, nimmt man jeweils eine der beiden Haarhälften als Grundlage, beginnend am Scheitel.

Man beginnt mit drei kleinen Haarsträhnen und nimmt bei jedem neuen Übereinanderkreuzen der Haarstränge weitere Haare mit hinzu, so dass im Endeffekt alle Haare in dem jeweiligen Zopf eingeflochten sind. Beim Flechten wendet man dabei dieselbe Technik wie beim Bauernzopf an, mit dem Unterschied, dass dieser seitlich am Kopf entlang läuft.

Auf diese Weise erstellt man zwei separate Zöpfe. Beide legt man abschließend wie einen Kranz um den unteren Hinterkopf, so dass die Frisur wie ein Zopfkranz aussieht.

Variation

Übrigens: Sind die Haare lang genug, besteht auch die Möglichkeit, die kompletten Haare im Nacken beginnend zu einem Zopf zu flechten und diesen anschließend von unten einmal wie einen Ring um den gesamten Kopf zu legen.

Kordelzopf

Kordelzopf flechten
So geht der Kordelzopf

Ein ganz neuer Zopftrend ist der Kordelzopf.

  1. Um diesen zu flechten, macht man erst einmal einen üblichen Pferdeschwanz, der dann in zwei gleichgroße Haarstränge geteilt wird.
  2. Diese beiden werden dann gezwirbelt, indem man den jeweiligen Haarstrang am Ende umfasst und ihn um sich selbst dreht.
  3. Danach beginnt man die beiden Stränge, von oben angefangen, miteinander zu verkreuzen, indem man den einen Strang immer wieder über den anderen legt.
  4. Ist man am Ende der Haarstränge angekommen, schließt man den Zopf noch mit einer Spange oder einem Haargummi.

Fertig ist der Kordelzopf!

Lesen Sie hier außerdem, wie Sie all die genannten und noch viele weitere Zöpfe mit tollen Haar-Accessoires aufpeppen können..

Zöpfe mit verschiedenen Accessoires aufpeppen

Zöpfe verfeinern
Zöpfe mit Haarschmuck aufpeppen

Soll zusätzlich noch mehr Pep in das geflochtene Haar gebracht werden, dann kann man jede Art von Zopf außerdem mit verschiedenem Haarschmuck aufwerten und zu einem extra-tollen Blickfang machen.

Verwendung von Haargummis

Um den Zopf mit schicken Haar-Accessoires aufzupeppen, bieten sich beispielsweise effektvolle Haargummis an. Nicht immer muss es schließlich ein klassischer, einfarbiger Haargummi zum Zusammenbinden des Haares sein. Verwendung finden können ebenso Gummis, die in mehreren Farbtönen erstrahlen oder mit

  • Blüten,
  • Glitzersteinchen,
  • kleinen Perlen und Co.

verziert sind.

Bindet man das Haar mit derartigen Accessoires zusammen, hat man das Haar auf diese Weise augenblicklich zu einem richtigen Hingucker gemacht.

Verwendung von Klammern und Spangen

Zusätzlicher Pep kann jedoch selbstverständlich auch in Zöpfe gebracht werden, indem man schicke Haarklammern und Spangen verwendet, mit denen man einzelne Haarsträhnen feststeckt. Auch hierbei sind neben den klassischen Klammern in gedeckten Farben längst auch auffälligere Varianten mit den unterschiedlichsten Verzierungen erhältlich.

Ob

  • romantisch oder verspielt,
  • besonders elegant oder frech,

mit solchen Accessoires lassen sich aus Zöpfen ganz neue Haarlooks kreieren.

Haarreifen und -bänder

Daneben ist es jedoch auch denkbar, Haarreifen oder Haarbänder als Accessoires bei Zöpfen einzusetzen. Ein klassischer Zopf kann mit derartigem Haarschmuck immer um einen zusätzlichen Blickfang bereichert werden.

Grundinformationen und Tipps zu Zöpfen

  • Beliebte Zöpfe leicht gemacht - vom Französischen Zopf bzw. Bauernzopf bis zum Zopfkranz

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Hair in a plate © karpix - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: White Paper Notes © Giraphics - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: 4 Colored Stick Notes Colored Pins Mix © Jan Engel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: 4 Colored Stick Notes Colored Pins Mix © Jan Engel - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema