Flippig oder dezent-natürlich, Strähnchen verleihen dem Haar ein größeres Facettenreichtum. Je nach dem welche Haarfarbe den Ausgangspunkt für das Färben oder Tönen von Strähnchen bildet, ist die Wahl des Farbtons/der Farbtöne und das richtige Mittel für ein optimales Ergebnis von entscheidender Bedeutung.
Natürliches, nicht coloriertes Haar ist am einfachsten zu Färben/Tönen. Beim Friseur (oder auch "coiffeur") werden meist Foliensträhnchen angeboten, bei denen sich der Preis an der Anzahl der Strähnchen orientiert. Vor dem Färben sollte man darauf achten, dass der Scheitel so gezogen wird, wie man ihn normalerweise trägt. Wird beispielsweise ein Mittelscheitel gezogen und dann die Strähnchen gefärbt, bleibt von dem Ergebnis nicht viel sichtbar, wenn man im Alltag eher einen Seitenscheitel trägt.
Bei bereits coloriertem Haar ist es vor allem bei einem dunklen Ausgangston schwierig, die Strähnen so hinzubekommen, dass sie exakt dem ausgewählten Ton entsprechen. Dunkles Haar mit helleren Strähnchen zu versetzen ist schwierig, oft muss das Haar zunächst gebleicht werden oder ein besonderes Färbemittel verwendet werden. Beide Möglichkeiten strapazieren die Haare.
Blondtöne sollten besser beim Friseur vom Profi gefärbt werden, da Produkte mit bleichender Wirkung auf bereits coloriertem Haar zu Grüntönen führen kann. Ist dieser Fall im heimischen Badezimmer doch einmal eingetreten: Aspirin im Wasser auflösen und die Haare längere Zeit darin einweichen, das kann den Grünton entfernen. Bei dunklen Haarfarben wie braun und schwarz ist es besonders schwer Rottöne zu färben. Das liegt zum Einen daran, dass die Töne oft weniger strahlend werden, als das Muster, und zum Anderen daran, dass sich rote Töne schnell raus waschen. Daher ein spezielles Shampoo dazu kaufen, welches rote Farbpartikel enthält, um die Haare zu erhalten.
Neben dem Ton spielt auch die Breite der Strähnchen eine Rolle. Blocksträhnchen (breitere Strähnchen) können leicht etwas rustikal aussehen. Viele dünne Strähnchen sind dezenter, sorgen aber auch dafür, dass das Haar weniger einheitlich und langweilig aussieht. Im Supermarkt werden so genannte "Highlight-Sets" zum selber färben angeboten. Dabei sollte unbedingt auf die Einwirkzeit geachtet werden, sie ist entscheidend für die Farbe. Außerdem wichtig: Es sollte kein ungefärbter Ansatz im Ausgangszustand zu sehen sein, ansonsten wirkt die Farbe dort besonders stark, auf dem restlichen Haar deutlich weniger. Das wirkt ungleichmäßig und unprofessionell. Um gleichmäßige Strähnchen selbst zu färben, gibt es Plastikhauben mit gleichmäßig verteilten Löchern. Plastikhaube umbinden und einzelne Haarsträhnen durch die Löcher ziehen. Das erleichtert den Farbauftrag.
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21.05.13 | |
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09.05.13 | |
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06.05.13 | |
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05.05.13 | |
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