14. November 2011
Sie wirken ungepflegt, obwohl Betroffene selten etwas dafür können: Schuppen. Die weißen Pünktchen auf dunkler Kleidung sind ein Übel hinter dem oft mehr steckt, als nur ein unangenehmes optisches Dilemma. Die Gründe für das Abschuppen der Hautzellen sind vielschichtig. Deshalb sind auch die Therapieansätze unterschiedlich. Wichtig ist, dass man herausbekommt, weshalb man Schuppen hat. Und da ist zu seltenes Haarewaschen so gut wie nie die Ursache.
Oftmals liegt das unerwünschte Rieseln an einer zu trockenen Kopfhaut. Diese kann beispielsweise durch heißes Föhnen oder zu häufiges Haarewaschen entstehen. Besonders wenn man mit dem Shampoo verschwenderisch umgeht, kann die Haut mit der Zeit trocken werden.
Häufiger ist ein Hautpilz für die Schuppen verantwortlich. Er nährt sich vom Talg auf der Kopfhaut. Durch Hormonstörungen, Probleme mit der Verdauung oder auch Stress steigert sich die Produktion in den Talgdrüsen. Damit werden dem Pilz ideale Lebensbedingungen gegeben.
Die Behandlung von Schuppen kann man in der Regel selbst vornehmen. Milde Shampoos, am besten für Säuglinge, helfen der Kopfhaut zu regenerieren. Nach dem Waschen müssen alle Reste des Haarwaschmittels gut ausgewaschen werden. Beim Styling sind moderate Temperaturen wichtig. Schuppenshampoos nutzt man nur solange man wirklich unter Schuppen leidet. Für den Dauergebrauch sind sie eher weniger empfehlenswert. Bei entzündeter Kopfhaut allerdings, sollte man unbedingt einen Hautarzt aufsuchen.
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