14. September 2009
Von Viola Reinhardt
Bei den meisten Männern sind langsam kahl werdende Stellen auf dem Kopf ein recht natürlicher Vorgang, der sich besonders mit einem zunehmenden Alter schleichend, jedoch sehr deutlich zeigt. Dass auch ein Mann unter einer kommenden Glatze leidet, ist kein Wunder, allerdings trifft es eine Frau besonders tragisch, wenn sich immer mehr kahle Stellen auf dem Kopf zeigen. Vielfach lässt sich mit einigen Maßnahmen und der Zuhilfenahme von natürlichen Mittel wie etwa Pflanzenkapseln oder Mikronährstoffe Abhilfe schaffen, so dass man sich mit seinen Haaren wieder zufriedener fühlen kann.
Nur wenige Fälle von Haarausfall basieren auf einer schwerwiegenden Erkrankung oder der Einnahme bestimmter Medikamente bzw. einer Chemotherapie. Hier setzt dann auch die Hoffnung auf Besserung an, denn zumeist liegt eine Übersäuerung des Körpers, ein Nährstoffmangel, hormonelle Störungen oder auch eine falsche Pflege der Haare selbst einem Haarausfall zugrunde. Um erst einmal überhaupt zu wissen in welcher Richtung man nun zur Eingrenzung des Haarausfalls vorgehen kann, sollte man eine Ursachenforschung betreiben.
Als Ursachen können für einen Haarausfall oder ständig dünner werdende Haare genetische Gründe, wie etwa eine Empfindlichkeitsreaktion auf das auch in Frauen vorhandene Testosteron sowie zahlreiche diffuse Ursachen verantwortlich sein. Zu solchen diffusen Gründen gehören eine Fehlernährung inklusive einem Nährstoffmangel, eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse, Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt, hormonelle Umstellung bedingt durch eine Schwangerschaft oder den Wechseljahren, Stress, bestimmte Belastungen durch Schadstoffe und Medikamente (Beta-Blocker, Blutdrucksenker u.ä.) oder auch mechanische Gründe aufgrund zu fest gebundener Zöpfe, zu starkes Trockenrubbeln und heißes Föhnen.
Bei einem anlagebedingten Haarausfall, kann es helfen, wenn man Kapseln mit natürlichem Progesteron unter ärztlicher Begleitung einnimmt. Hier hilft es zunächst einen Hormonstatus erstellen zu lassen, damit man nicht mit Kanonen auf Spatzen schießt. Bei einem diffusen Haarausfall bewährt es sich einen möglichen Nährstoffmangel auszugleichen. Eisen, Kupfer, Zink, Cystein und Vitamine als Kur eingenommen, können bei dem haarigen Problem für Abhilfe schaffen.
Hinsichtlich der Ernährung sollte man es einmal mit einer Umstellung versuchen, die Zucker, Weißmehlprodukte, phosphathaltige Limonaden, viel tierisches Eiweiß, Kaffee und Alkohol auslassen sollte. Dagegen ist es zu empfehlen, sich mit viel frischem Obst und Gemüse zu ernähren und zu einem ergänzenden Säure-Basen-Gleichgewicht ein Basenpulver als Kur zur Anwendung zu bringen. Viel trinken und eine Entschlackung durch Brennnesseltee und Schachtelhalm, unterstützen zudem effektiv bei der Aktion "gesunde Haare ohne Haarausfall".
Hallo Halawa,
generell sollte eine ausgewogene Ernährung täglich auf der Prioritätenliste stehen. Ein Nährstoffmangel ist besonders auc...
Ist die Ernährung wirklich so wichtig dabei? Sollte man sich einen richtigen Plan machen ?
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