23. März 2009
Eine gesunde Haarfärbung, gibt es die überhaupt? Diese Frage wird in unserer Zeit immer lauter, wo Allergien und Unverträglichkeit zunehmen.
Fast jede Frau träumt von einer anderen Haarfarbe, sei es, weil sie mit der eigenen Naturhaarfarbe unzufrieden ist oder weil sich die ersten grauen Haare zeigen. Doch leider ist das Haarefärben an sich eine sehr belastende Strapaze für das Haar. Denn bei einer permanenten Haarfärbung wird die oberste Schuppenschicht des Haares regelrecht aufgebrochen. Denn sonst könnten die Farbpigmente nicht in das Innere des Haares eindringen. Zwar wird diese Schuppenschicht wieder geschlossen, sie ist aber durch diese Behandlung anfälliger.
Tückisch ist vor allem sehr häufiges Haare färben, da so die Struktur des Haares nachhaltig geschädigt werden kann. Das Haar wird trocken und anfällig für Haarbruch und Spliss. Zusätzlich verliert es durch die Belastung der Schuppenschicht an Glanz. Wenn die Haare gefärbt wurden, sollten sie hinterher mit speziellen Pflegeprodukten für gefärbtes Haar gepflegt werden. Wichtig ist hierbei, dass die verwendete Pflege ein Höchstmaß an Feuchtigkeit und pflegenden Wirkstoffen enthält. Mindestens einmal die Woche sollte eine spezielle Haarkur durchgeführt werden, die mindestens 10 Minuten auf das Haar einwirken sollte, bevor sie ausgespült wird.
Weniger belastend für das Haar sind die sogenannten Pflanzenhaarfarben, welche das Haar mit rein natürlichen Zutaten wie Henna färben. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn das Haar vor der Anwendung von Pflanzenhaarfarben schon einmal mit chemischen Haarfarben gefärbt wurde. Das Färbeergebnis kann dann unerwartet anders ausfallen, weil die Pflanzenhaarfarbe mit den Resten der chemischen Haarfarbe reagiert. Ein großer Nachteil der Pflanzenhaarfarben ist zudem, dass keine großen Farbveränderungen mit ihrer Hilfe vorgenommen werden können. Die Naturhaarfarbe wird immer nur ein paar Nuancen aufgehellt oder verdunkelt. Wer eine extreme Veränderung möchte, der muss also zu chemischen Haarfarben greifen.
Sehr schonend für das Haar ist die sogenannte Tönungshaarfarbe. Bei dieser Haarfärbung dringen die Farbmoleküle nicht in das Haar ein sondern legen sich als zarter Mantel um das eigene Haar. Große Farbveränderungen sind mit Haartönungen jedoch auch nicht zu erreichen. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich die Haartönung relativ schnell auswäscht.
Alle Haarfarben, egal ob chemischen oder pflanzlichen Ursprungs, bergen zudem das Risiko einer allergischen Reaktion auf die Färbemittel. Deswegen sollten Haarfarben immer erst an einer unauffälligen Stelle, wie etwa der Armbeuge aufgetragen werden. Zeigt sich drei Stunden nach dem Auftragen keine Reaktion, kann man die Haarfarbe bedenkenlos verwenden.
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10.02.12 | |
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20.01.12 | |
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14.01.12 | |
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10.01.12 | |
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