13. Oktober 2008
Von K. Schumann
Haarfärbemittel sind das Mittel der Wahl, wenn es darum geht sein Äußeres schnell zu verändern: aus blond wird schwarz und umgekehrt. Doch wenn man vor einem Regal mit Haarfärbemitteln steht, verliert man bei der großen Auswahl schnell den Überblick.
Haarfärbemittel werden nach ihrer Beständigkeit in 3 Gruppen eingeteilt:
Temporäre und semipermanente Haarfarben werden auch als nicht oxidativ bezeichnet, d.h sie ziehen nicht in das Haar ein, sondern lagern sich an das Keratin des Haares an oder dringen nur bis in die Schuppenschicht des Haares ein.
Permanente Haarfarben werden dementsprechend auch als oxidative Haarfarben bezeichnet. Sie bestehen zumeist aus zwei Komponenten: Einer Entwicklercreme und einer Colorcreme. Die Entwicklercreme enthält ein Oxidationsmittel (meist Wasserstoffperoxid), welches dafür zuständig ist, die natürlichen Farbpigmente des Haares zu zerstören. Die Colorcreme enthält die entsprechenden Farbbausteine. Kurz vor der Anwendung werden beide Cremes miteinander vermischt und auf das Haar aufgetragen. Durch komplizierte chemische Prozesse, die während der Einwirkzeit ablaufen, dringt die Farbe in das Haar ein und färbt es dauerhaft. Eine Blondierung verläuft ähnlich, nur wird dem Oxidationsmittel keine neue Farbe hinzugegeben. Die Haare werden mit dem enthaltenen Ammoniak aufgeweicht und die ursprüngliche Farbe durch das Wasserstoffperoxid entzogen.
Manche Stoffe in Haarfärbemitteln gelten als Allergieauslöser und teilweise sogar als krebserregend. Zudem ist eine Haarfärbung, auch mit auswaschbaren Haarfarben, immer eine Strapaze für das Haar. Deshalb sollten Sie Ihren Haaren danach besondere Aufmerksamkeit schenken und sie mindestens einmal wöchentlich mit einer Kur pflegen.
Wer aufgrund des Risikos und der Nebenwirkungen lieber auf Chemie verzichten möchte, kann auch auf Pflanzenhaarfarben, die meist auf Henna basieren, zurückgreifen. Diese Farben schädigen das Haar nicht, im Gegenteil, die natürlichen Inhaltsstoffe wirken pflegend. Die Haare hiermit aufzuhellen ist allerdings aufgrund des fehlenden Oxidationsmittels nicht möglich.
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10.02.12 | |
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20.01.12 | |
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14.01.12 | |
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10.01.12 | |
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