21. Mai 2006
Von Andreas Neubert
For ever young – da ist kein Platz für Falten. Kleinere Fältchen ab dem 30. Lebensjahr sind die Vorboten des Alters. Manche tragen sie gelassen, manche – vor allem viele Frauen – stören sich daran. Was tun gegen die Alterszeichen im Gesicht und im Halsbereich? Neben speziellen Cremes und Lotions gibt es auch härtere Methoden im Kampf gegen das sichtbare Altern – wie das Injezieren.
Das Altern beginnt mit der Geburt. Doch erst ab dem 30. Lebensjahr wird der Verfall der Haut, dem größten Organ des Menschen, mit bloßem Auge erkennbar – bei dem einen mehr als bei dem anderen. Um Augen und Mund sowie auf der Stirn werden erst einige wenige Fältchen sichtbar. Mit zunehmendem Alter vermehren sie sich und treten immer deutlicher hervor.
Beim Altern trocknen die oberen Schichten aus, vielfach in Verbindung mit Schuppenbildung. Fettstoffe und Feuchtigkeit nehmen ab, Oberhaut und die darunter liegende Lederhaut werden immer dünner. Ebenso wie das Bindegewebe, so dass Wasser auch immer schlechter gebunden werden kann. Die Elastizität der Haut lässt nach und damit auch die Gewebespannung, die Haut fällt in Falten.
Hautalterung ist unvermeidlich. Dennoch kann man den Prozess verlangsamen. Grundsätzlich wichtig ist eine gesunde Lebensweise. Alkohol und Nikotin vermeiden. Ausgewogene Kost. Wenig Stress und viel Schlaf, denn in dieser Zeit reanimieren sich geschädigte Hautzellen. Auch zuviel Sonne lässt die Haut durch UVA- und UVB-Strahlen schneller altern.
Ein Mittel gegen Falten ist die Injektions-Flächen-Behandlung mit Hyaluronsäure. Der körperidentische Stoff trägt durch eine optimale Wasserbindung zur Straffung der Haut bei und glättet so Fältchen aus. Nach der ersten Behandlung ist je nach Hauttyp und –alter eine Wiederholung notwendig – etwa nach vier bis sechs Wochen.
Gegen Falten im Stirnbereich wird häufig der Wirkstoff Botulinumtoxin A angewendet. Er legt die Muskelgruppen lahm, die die Stirn Runzeln macht. Aber auch andere Falten, die durch Aktivierung der Gesichtsmuskulatur entstehen, lassen sich damit aufhalten – wie zum Beispiel Krähenfüße.
Laser sind gleichfalls eine Waffe gegen Faltenbildung. Dabei wird eine hauchdünne Hautschicht einfach verdampft, so dass die kollagenen Fasern schrumpfen und die Haut straffer wird. Angezeigt ist diese Methode bei oberflächlichen Falten um Auge und Mund.
Kosmetische Cremes sind die Eingriffe der leichteren Art gegen Falten. Mittel mit Vitamin A bewirken einen Schäleffekt und richten sich gegen Radikale. Auch die Stoffe Retinol und Retinaldehyd fangen freie Radikale ab und sollte in den Cremes enthalten sein. Feuchtigkeitsspende Masken helfen ebenfalls die Haut im Gesicht und Dekolletee jünger aussehen zu lassen.
Vielen Dank für den schönen Artikel!
Es muss ja auch nicht immer gleich der Laser sein...
Wer es etwas sanfter probieren möchte:...
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