17. Mai 2011
Not macht bekanntlich erfinderisch. Und gerade im Bereich der Kosmetik muss man manchmal spontan zu kleinen Hilfsmitteln greifen, um ein perfektes Ergebnis erzielen zu können. So kann es zum Beispiel passieren, dass für das professionelle Auftragen des Augen-Make-ups ein passender Applikator fehlt. Sei es nun, dass vergessen wurde, ihn zu kaufen. Oder das der alte Applikator, der lange Zeit einen guten Dienst am Auge verrichtete, einfach nicht mehr zu gebrauchen ist. Wie dem auch sei – es muss Abhilfe her.
Da der Kreativität in solchen Situationen fast keine Grenzen gesetzt sind, greifen viele Frauen zum Wattestäbchen. Schließlich ist das auch schmal, hat einen weichen Kopf und nimmt Puder gut auf. Doch geht das so einfach? Und wie sieht das Ergebnis aus?
Auch wenn man es nicht gerne zugeben möchte: Ein Wattestäbchen kann einem guten Applikator nicht das Wasser reichen. Zum einen, weil es zwar Puder festhalten kann, aber nur einen Teil davon an das Augenlid abgibt. Der größere Teil des Puders bleibt in der Watte hängen. Zudem "franzt" die Watte aus. Sie bleibt nicht in Form und wird immer größer. Was den Nachteil hat, dass der Lidschatten oder das Creme Make-up nicht genau so exakt wie mit einem Applikator aufgetragen werden kann, da eine feine Kante an dem runden Wattestäbchenkopf fehlt. Alles in allem keine guten Voraussetzungen für eine saubere Arbeit.
Doch ein Positives muss man dem Wattestäbchen zuerkennen: Es ist ein schneller Helfer in der Not. Auch wenn sie kein präzises Arbeiten zulassen, so ist man doch damit in der Lage, ein wenig Lidschatten aufzutragen. Und das ist es, was zählt.
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