9. Dezember 2003
Regelmäßige Fußpflege ist unerlässlich, wenn Sie auch im hohen Alter noch von gesunden Füßen getragen werden möchten. Ihre Füße sind schließlich jeden Tag im Einsatz und verrichten absolute Höchstleistungen.
Jeder kennt dicke Hornhautstellen an den Füßen, vor allem unter der Ferse, da gerade dort besonders viel Druck ausgeübt wird und somit reichlich Hornhaut entsteht. Zu dicke Hornhautschichten sollten Sie vermeiden, da die gehornte Haut leicht einreißen kann. Befreien Sie Ihre Füße daher regelmäßig von überschüssiger Hornhaut mit einer üblichen Hornhauthobel oder noch besser mit einem Bimsstein oder einer Feile.
Um schmerzhafte Hühneraugen zu vermeiden, sollten Sie stets auf zu enges oder stark drückendes Schuhwerk verzichten. Druckstellen sind nämlich der Auslöser für diese Hornhautschwielen, die sich gerne in tiefere Hautschichten bohren, auf Nerven stoßen und dadurch den starken Schmerz verursachen. Leiden Sie trotzdem einmal unter Hühneraugen, können Sie es mit Hühneraugenpflaster oder speziellen Tinkturen aus der Apotheke behandeln. Diese Mittel beinhalten allesamt Salicylsäure, die wirklich nur auf die entsprechende Stelle aufgetragen werden darf, da Sie sehr ätzend ist und normale Haut stark reizen würde.
Achten Sie beim Schneiden Ihrer Fußnägel unbedingt darauf, dass Sie die Nägel nicht zu rund oder zu kurz, sondern möglichst gerade schneiden. Ansonsten wächst der Nagel ins Nagelbett ein, wo er oft schmerzhaften Druck ausübt. Eingewachsene Zehennägel können sich im schlimmsten Fall auch entzünden und müssen spätestens dann operativ aus dem Nagelbett herausgeschnitten werden. Zu empfehlen sind bei der Nagelpflege sogenannte Nagelknipser oder spezielle Nagelzangen. Schneiden Sie Ihre Nägel am besten nach dem Baden oder Duschen, da Sie dann aufgeweicht sind und sich wesentlich leichter abknipsen oder schneiden lassen und nicht einreißen.
Nicht wenige Menschen leiden unter juckendem Fußpilz, genauer gesagt ist fast jeder Dritte von ansteckenden Pilzsporen befallen. Auslöser für Fußpilz sind enge oder feuchte Schuhe, Saunen oder Schwimmbäder, also Orte wo viele Menschen regelmäßig barfüßig ein- und ausgehen und somit ihre eventuell vorhandenen Pilzsporen verteilen können. Die größten Feinde von Pilzsporen sind große Hitze oder Kälte. Leiden Sie unter Fußpilz, dann legen Sie Ihre Schuhe einige Tage in die Eistruhe und waschen Sie Ihre Socken auf mindestens 60 Grad. Tragen Sie in öffentlichen Bädern oder Saunen Badeschlappen und gönnen Sie Ihren Füßen ausreichend Luft. Fragen Sie notfalls in Ihrer Apotheke nach speziellen Cremes oder Tinkturen, um hartnäckigen Fußpilz loszuwerden.
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