8. Juli 2010
Immer mehr Menschen haben Probleme mit den Füßen. Häufig kommen unsere Füße auch einfach nur zu kurz und rächen sich mit schlimmen Blasen, Schrunden, überschüssiger Hornhaut, Pilzen oder gar Fehlstellungen. Hier kommt die medizinische Fußpflege zum Tragen. Sie kennt Mittel und Wege, wie wir diese Beschwerden wieder loswerden und uns mit unseren Füßen wieder wohlfühlen können.
Der Unterschied zu gewöhnlicher Fußpflege liegt darin, dass medizinische Fußpflege - oder Podologie - in erster Linie nicht gegen kosmetische Mängel kämpft, sondern für Fußgesundheit und raschen Heilung diverser Beschwerden sorgt.
Eingewachsene Nägel, Hühneraugen und tiefe Risse auf der Fußsohle sind nicht nur nicht schön anzusehen, sondern verursachen häufig auch schlimme Schmerzen. Die medizinische Fußpflege kämpft mit Fußbädern, Fußpeelings, Massagen und speziell auf die Probleme abgestimmten Cremes gegen die Beschwerden und führt häufig rasch zur Heilung. Voraussetzung ist allerdings der regelmäßige Besuch in einem Fußpflegestudio, sowie eine weiterführende Pflege zu Hause. Sie dürfen nicht erwarten, dass hartnäckige Hühneraugen oder Schrunden nach der ersten Behandlung bereits verschwunden sind.
Gegen Pilze diverser Art hat die medizinische Fußpflege ebenfalls Mittel. Mit verschiedenen Wirkstoffen werden die Pilze abgetötet, kranke und überschüssige Haut entfernt und die Symptome bekämpft. Die Inhaltsstoffe spezieller Fußbäder töten Keime, Bakterien und Pilze ab, während Fußcremes und Fußgels dafür sorgen, dass sich keine neuen Keime auf den Füßen ansiedeln.
Zu den Aufgaben eines Podologen oder einer Podologin gehören auch die Bekämpfung und Linderung der Symptome des so genannten Diabetischen Fußsyndroms. Hierbei kommt es zu Durchblutungsstörungen und in weiterer Folge zu Wunden, die meist nicht ohne medizinische Hilfe abheilen. Greift ein Podologe nicht ein, kann es sein, dass die Wunden immer tiefer werden. Außerdem besteht die Gefahr einer Blutvergiftung, die letztlich sogar zu Amputation des betroffenen Zehs führen kann.
Vor allem ältere Menschen neigen häufig auch zu Druckgeschwüren, die vom Podologen behandelt werden müssen.
Wie Sie sehen, steht im Mittelpunkt der medizinischen Fußpflege kein kosmetischer Aspekt, sondern vor allem die Gesundheit der Füße. Bekämpft werden Schäden, die durch Diabetes, mangelnde Hygiene oder diverse Krankheiten entstehen. Viele medizinische Fußpflegestudios bieten heutzutage aber auch schon kosmetische Behandlungen - beispielsweise Pediküre - an.
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