Aromalampen - Merkmale, Nutzen und Tipps zur Reinigung der Duftlampe

Aromalampen bzw. Duftlampen eignen sich immer hervorragend zur Erfrischung der Raumluft mit einem angenehmen, schönen Duft. Klassischerweise wrid dabei eine Öl-Wasser-Mischung durch eine Kerze bzw. ein Teelicht erwärmt. Es gibt auch Duftlampen, die eine reinigende Wirkung mitbringen. Wichtig ist die Verwendung passender Öle sowie die richtige Platzierung. Lesen Sie alles Wissenswerte rund um die Aromalampen und holen Sie sich Tipps, um selbst eine Duftlampe herzustellen.

Wissenswertes rund um Aroma- und Duftlampen

Aromalampen - Merkmale und Einsatzgebiete

Bei Aromalampen bzw. Duftlampen handelt es sich um Vorrichtungen zur Verdampfung von ätherischen Ölen durch eine Wärmequelle. Sie sind in der Regel wie ein Stövchen aufgebaut und bestehen aus einer Schale, in der man das Öl, meist in Form von wenigen Tropfen im Wasser, hineingibt.

Unter dieser Schale befindet sich die Wärmequelle, aber klassischerweise als Teelicht oder Kerze genutzt wird. Sobald das Wasser-Öl-Gemisch eine bestimmte Temperatur erreicht hat, verdampft es und füllt den Raum mit dem entsprechenden Duft.

Elektrische Aromalampen

Neben den klassischen Aromalampen gibt es noch elektrische Modelle. Statt der Kerze wird hierbei eine Glühbirne eingesetzt.

Die Duftlampen mit elektrischem Antrieb funktionieren wie folgt: das Öl wird auf einem Gazestreifen aufgebracht. Bei Raumtemperatur wird es mithilfe eines Ventilators verdunstet.

Katalytische Duftlampen

Neben den Aromalampen, die lediglich für die Verbreitung eines angenehmen Dufts im Raum konzipiert sind, gibt es auch so genannte kalaytische Duftlampen, die zudem die Luft reinigen sollen. Ihnen wird eine antibakterielle Wirkung nachgesagt; zudem sollen sie unangenehme Gerüche beseitigen.

Dabei kann es sich beispielsweise um Gerüche nach dem Kochen oder solche von Zigaretten handeln. Solche Duftlampen verfügen über einen speziellen Aufbau.

Sie arbeiten mit einem Docht. Man füllt eine bestimmte Duftflüssigkeit in den Flakon und steckt in diese den Docht.

Hat dieser sich vollgesogen, zündet man ihn an und lässt ihn etwa zwei Minuten lang brennen. Dann löscht man die Flamme wieder. Zuletzt wird eine spezielle Kappe auf die Lampe gesetzt, und es kommt zur Reinigung der Raumluft via Katalyse.

Duftlampen mit Buddha

Besonders beliebt sind Aromalampen, die einen fernöstlichen Touch aufweisen und beispielsweise mit Buddhafiguren versehen sind. Diese passen sich gut an einen entsprechend gewählten Wohnstil an. Dabei ist die Figur meist sitzend platziert und streckt dabei ihre Arme über der Schale aus.

Verwendungsmöglichkeiten von Duftlampen

Die Verwendungsmöglichkeiten der Duftlampen sind vielfältig. Neben dem privaten Gebrauch kommen sie auch

  • im Wellnessbereich
  • im esoterischen Bereich sowie
  • in der Aromatherapie

zum Einsatz.

Keramik, Glas, Holz und Co. - Materialien einer Duftlampe

Aromalampen können aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Zu diesen zählen

  • Metall
  • Glas oder
  • Keramik.

Das Angebot an Duftlampen ist groß und lässt sich jeder Einrichtung und jedem Geschmack anpassen. Häufig bestehen einige Teile der Lampe auch aus Holz, was die Duftlampe in den meisten Fällen besser ins wohnliche Ambiente passen lässt.

Anforderungen an eine Aromalampe

Am besten verwendet man Aromalampen, die aus Steinzug bestehen. Die Schale sollte komplett glasiert sein.

Auch der Abstand zwischen Flamme und Wasseroberfläche ist wichtig: er sollte bei 12 bis 18 Zentimetern liegen. Die Schale sollte so viel Wasser fassen können, dass etwas der Flüssigkeit übrig bleibt, wenn das Teelicht erloschen ist.

Ebenfalls ist ein dicht gebrannter Ton zu empfehlen, was bei Temperaturen ab 1200 Grad Celsius der Fall ist. Dann sind die Poren im Material gut verschlossen und ein Eindringen des Öls in den Ton ist nicht mehr möglich. Die Glasur sollte lebensmittelecht und schwermetallfrei sein.

Die Aromalampe sinnvoll platzieren

Aromalampen bieten sich immer hervorragend an, möchte man einen angenehmen Duft im Raum schaffen, der das Wohlbefinden steigert und für viel Entspannung sorgt. Damit dies jedoch auch optimal gelingt und der Duft sich voll und bestmöglich entfalten kann, empfiehlt es sich, die Aromalampe sinnvoll zu platzieren.

Die goldene Mitte

Um die Aromalampe möglichst sinnvoll zu platzieren, sollte man sich zunächst einmal eine Stelle aussuchen, die nahezu in der Mitte des Raumes liegt, da sich an einem solchen Platz der Duft schlichtweg am besten ausbreiten kann. Von der Mitte her verteilt sich dieser dann gleichmäßig im gesamten Raum. Stellt man die Aromalampe hingegen in eine Ecke des Raumes, verbreitet sich der Duft in erster Linie dort und benötigt dementsprechend auch viel mehr Zeit, um sich gleichmäßig im Raum zu verteilen.

Abstand wahren

Zudem ist es auch empfehlenswert, die Aromalampe nicht unmittelbar neben seinem eigenen Aufenthaltsort im Raum zu positionieren, da der Geruch des Aromas in der unmittelbaren Nähe der Aromalampe schnell einmal zu intensiv werden kann und man in diesem Fall die Düfte auch dauerhaft direkt einatmen würde. Etwa zwei bis drei Meter sollten daher immer zwischen der eigenen Position und dem Platz der Aromalampe liegen.

Die richtige Anwendung einer Aromalampe

Die Duftlampe sollte vor der Anwendung immer gut gereinigt werden. Tipps zur Säuberung geben wir im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Die Schale der Lampe wird bis zum Rand mit Wasser befüllt; dann fügt man einpaar Tropfen des gewünschten ätherischen Öls hinzu.

Wie viele Tropfen Öl gibt man in eine Duftlampe?

Wie viele Tropfen Öl man wählt, ist abhängig von der Art des Öls sowie von der Raumgröße. Generell gilt die Empfehlung, bei einem Raum von 16 Quadratmetern zwei bis sieben Tropfen zu nehmen.

Hierbei ist zu unterscheiden, ob man Kopfnoten oder Basisnoten verwendet. Kopfnoten dosiert man etwas höher - dabei kann es sich etwa zum Zitrusöle handeln. Bei Basisnoten wie Sandelholz oder Patchouli dosiert man etwas sparsamer.

Sparsam sollte man ohnehin zunächst vorgehen, denn eine Nachdosierung ist ja immer noch möglich. Nach etwa 10 Minuten wird man den Duft weniger wahrnehmen. Dann sollte man den Raum einmal verlassen und nach ein paar Minuten zurückkehren; so wird man am ehesten herausfinden, ob man noch nachdosieren sollte.

Alternativen zur Aromalampe

Es gibt einige Alternativen, die man anstelle der Aromalampe verwenden kann. Möglich ist beispielsweise das Aufstellen eines Aromabrunnens. Dieser sollte ebenfalls aus dicht gebranntem Ton bestehen und die bereits erwähnte Glasur aufweisen. Es sollten keine Stellen mit stehendem Wasser vorhanden sein; zudem muss die Pumpe für ätherische Öle geeignet sein.

In eine Aromakugel füllt man Baumwollwatte. Diese beträufelt man mit dem Öl seiner Wahl und dreht die getränkte Stelle nach innen. Eine synthetische Watte eignet sich nicht; sie wird von dem Öl zersetzt.

Des Weiteren gibt es Aromaspender. Sie bestehen aus zwei Teilen: einem Unterteil, welches in Sachen Material und Glasur die Bedingungen der Aromalampe erfüllen muss, sowie einem porösen Stein, in das das Öl eindringen kann. Möchte man ein anderes Aromaöl verwenden, sollte der Stein gewechselt werden.

Tipps zur Reinigung der Duftlampe

Als stilvolles und für Entspannung sorgendes Wohnaccessoire erfreuen sich Aromalampen immer größerer Beliebtheit, denn sie verbreiten im Handumdrehen einen wohligen Duft im gesamten Wohnraum, der das allgemeine Wohlbefinden steigert und für eine ausgeglichene Stimmung sorgt. Insbesondere, wenn sie noch nicht lange zum Einsatz kommen, sehen sie dabei auch noch besonders schön aus und können sich als Dekorationsobjekt immer sehen lassen.

Nach einiger Zeit verändert sich dieses Bild jedoch oftmals, da sich schnell Rückstände an der Aromalampe bilden können, die das ansprechende Gesamtbild stören und unter Umständen auch die Funktion der Lampe beeinträchtigen können. Dementsprechend ist es entscheidend, Aromalampen gründlich von Rückständen zu befreien.

Die Aromalampe in der Spülmaschine reinigen

Aromalampen befreit man optimal von Rückständen aller Art, seien es die Rückstände des verwendeten ätherischen Öls, die sich oftmals an den Wänden der Schale absetzen, oder aber schlichtweg Schmutz und Staub, indem man die Schale der Lampe, um die es schließlich im Wesentlichen geht, zunächst einmal in einer handelsüblichen Spülmaschine reinigt. Bei diesem maschinellen Waschgang wird die Schale grob gereinigt und von Schmutz und Staub befreit.

Die Aromalampe per Hand reinigen bzw. Rückstände per Hand entfernen

Nicht jede Aromalampe eignet sich für die Reinigung in der Spülmaschine. Und natürlich befindet sich nicht in jedem Haushalt ein Geschirrspüler. In diesen Fällen muss man bei der Reinigung selbst Hand anlegen.

Um Staub und kleinere Verschmutzungen zu entfernen, ist die Säuberung der Duftlampe mit warmem Wasser und einem milden Spülmittel die beste Lösung. Doch oftmals stellen Ablagerungen durch zuvor verwendete Öle das größere Problem dar.

Am besten reinigt man die Lampe in diesem Fall, wenn sie noch warm ist, bzw. während der Anwendung. Man kann ein wenig Zitronensaft oder Essig in die Schale füllen und erwärmen lassen. Dadurch lassen sich Ablagerungen lösen.

Möglich ist auch die Verwendung eines intensiven Kalkreinigers oder Fettentferners, da sich in der Regel ein etwas schmieriger Fettfilm in der Schale gebildet hat, der sich nur mit diesen Putzmitteln und kräftigem Abwischen mit einem Spülschwamm oder ähnlichem wieder beseitigen lässt. Ebenso kann es aber auch hilfreich sein, die Schale vorher eine Zeit lang in einer Lauge aus heißem Wasser und etwas Spülmittel einwirken zu lassen.

DIY-Aromalampen: Duftlampen selbst machen

Aromalampen liegen in letzter Zeit immer mehr im Trend, und dies ist vor allem mit ihrer entspannenden Wirkung zu erklären. In jedem Wohnraum verwendbar sorgt sie mit ihren wohlriechenden Düften immer für eine Steigerung des Wohlbefindens und eine entspannte, stimmungsvolle Atmosphäre.

Aufgrund ihrer zunehmenden Popularität sind dementsprechend auch viele verschiedene Varianten dieser speziellen Lampen im Handel erhältlich. Allerdings sollte man dabei beachten, dass es gar nicht unbedingt eine solch käuflich erworbene Lampe sein muss. Ebenso kann man nämlich auch selber eine ganz individuelle Aromalampe für sich zu Hause herstellen und auf diese Weise ein wahres Original kreieren, das garantiert kein anderer hat.

Schritt für Schritt zur eigenen Aromalampe

Um die individuelle Aromalampe herzustellen, benötigt man lediglich etwas Zeit, Geschick und nur wenige Materialien. Dazu zählt zunächst einmal eine runde Schale, die ausreichend Platz für das später zur Anwendung benötigte Wasser bieten sollte. Zu empfehlen ist hierbei die Verwendung einer schönen Glasschale, aber auch Schalen aus Metall machen durchaus etwas her.

Halterung kaufen oder selber basteln

Hat man ein schönes Exemplar gefunden, benötigt man nur noch eine Halterung, in der die Schale sicher liegen kann. Häufig sind diese zwar im Handel erhältlich, ebenso kann man aber auch selber eine Halterung fertigen, indem man beispielsweise ein schönes Gestell aus Holz oder einem festen, dicken Draht baut.

Auf diese Weise ist das Grundgerüst einer Aromalampe bereits fertig und wenn man möchte, kann man dann selbstverständlich noch eine schöne, flache Schale unter das Gestell stellen, auf der das Teelicht optimal zur Geltung kommt.

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