13. Januar 2010
Westen lassen sich schnell überwerfen und gelten damit als sehr bequeme Kleidungsstücke. Doch wenn die Weste nicht richtig passt, kann auch sie auf die Dauer ganz schön unangenehm werden.
In der Regel werden Westen nicht alleine getragen. Darunter befindet sich fast immer noch eine Bluse oder doch zumindest ein T-Shirt. Das sollte man beim Kauf der Weste stets beachten. Im Zweifelsfall ist es sogar ratsam, die nächst größere Kleidergröße zu wählen. Westen werden meist aus einem ziemlich festen Stoff hergestellt, sie dehnen sich also längst nicht so gut aus wie Sweatjacken zum Beispiel. Diese Eigenschaft wird einem spätestens dann bewusst, wenn man beim Essen einmal über die Stränge geschlagen hat. Das ist natürlich besonders ärgerlich, wenn die Weste dazu gedacht ist, geschlossen getragen zu werden. Läuft man zum Beispiel mit einer offenen Kellnerweste herum, so werden die meisten Betrachter sofort merken, welcher peinliche Umstand sich dahinter verbirgt.
Häufig gibt es Fälle, in denen eine Weste wie angegossen zu sitzen scheint. Sie schmeichelt den eigenen Formen, macht eine wunderbare Silhouette und um mindestens eine Kleidergröße schlanker. Das böse Erwachen kommt meist erst dann, wenn man das gute Stück zum ersten Mal ausführen möchte. Man möchte einen alten Bekannten zur Begrüßung umarmen oder eine Konservendose vom Küchenregal herunter holen, da zwickt es plötzlich schmerzhaft an der Schulter und am Oberarm. Die Weste ist am Kreuz und an den Armausschnitten einfach zu eng. So etwas bemerkt man natürlich nicht, wenn man aufrecht in der Umkleidekabine steht. Daher sollte man ruhig ein wenig in der neuen Weste "herumhampeln", bevor man sie kauft. Es zahlt sich tatsächlich aus.
Doch nicht nur die Passform entscheidet darüber, ob man mit einer neuen Weste auf die Dauer glücklich wird. Sie muss natürlich auch zum eigenen Stil passen. Dazu lohnt es sich, einmal einen Blick in den eigenen Kleiderschrank zu werfen. In welche Stilrichtung gehen die Stücke, die man am liebsten trägt? Welche Farben sind vorherrschend und wie charakterisiert sich der ganz persönliche Stil, Dinge miteinander zu kombinieren?
In Modegeschäften ist die Ware häufig bereits nach Stilen geordnet. So findet man in der einen Ecke eher rockige Stücke, während es in der anderen sehr romantisch und verspielt zugeht. So hat man bereits eine passende Vorauswahl, in der man anschließend nach Herzenslust stöbern kann.
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