17. Januar 2012
Das schwarz schlank macht und Längsstreifen strecken, wusste schon Tante Helga. Geschicktes Kaschieren von sogenannten Problemzonen ist keine Erfindung unserer Zeit – schließlich gab es früher keine Konfektion "von der Stange" zu kaufen, sondern man ging zum Schneider, dessen Aufgabe es auch war, die Figur seines Kunden möglichst vorteilhaft zu präsentieren. Schließlich machen Kleider Leute!
Die positive Außenwirkung, die sich durch geschicktes Schummel-Styling erreichen lässt, hat aber noch einen anderen Vorteil: Man fühlt sich viel selbstbewusster und geht optimistischer durchs Leben, wenn man weiß, dass man gut aussieht.
Dabei geht es auch überhaupt nicht um Modelmaße & Co. – vielmehr soll dem eigenen Körper, so wie er ist, geschmeichelt werden. Denn genau dies ist die Grundlage von jeder Typberatung: Sich nicht mit den eigenen "Makeln", die manchmal auch nur eingebildet sind, befassen, sondern die Schokoladenseite betonen.
Hat zum Beispiel jemand eine auffallend große Nase, ist es schwierig, diese zu verstecken. Wird der Blick des Betrachters hingegen durch geschickte Betonung auf die überraschend schönen Augen gelenkt, verschwendet dieser keinen Gedanken mehr an die Nase.
Und genau so wird auch mit den Körperteilen verfahren, die Frau nicht an sich mag. Diese werden so unauffällig wie möglich präsentiert, während man den Blick des Betrachters auf die Vorzüge lenkt.
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