Problemzonen durch passende Kleidung kaschieren

Das schwarz schlank macht und Längsstreifen strecken, wusste schon Tante Helga. Geschicktes Kaschieren von sogenannten Problemzonen ist keine Erfindung unserer Zeit – schließlich gab es früher keine Konfektion "von der Stange" zu kaufen, sondern man ging zum Schneider, dessen Aufgabe es auch war, die Figur seines Kunden möglichst vorteilhaft zu präsentieren. Schließlich machen Kleider Leute!

Anstatt mit den eigenen Makeln zu hadern, sollte man seine Schokoladenseiten betonen

Den eigenen Körper gekonnt in Szene setzen

Die positive Außenwirkung, die sich durch geschicktes Schummel-Styling erreichen lässt, hat aber noch einen anderen Vorteil: Man fühlt sich viel selbstbewusster und geht optimistischer durchs Leben, wenn man weiß, dass man gut aussieht.

Dabei geht es auch überhaupt nicht um Modelmaße und Co. – vielmehr soll dem eigenen Körper, so wie er ist, geschmeichelt werden. Denn genau dies ist die Grundlage von jeder Typberatung: Sich nicht mit den eigenen "Makeln", die manchmal auch nur eingebildet sind, befassen, sondern die Schokoladenseite betonen.

Stylingtipps

Hat zum Beispiel jemand eine auffallend große Nase, ist es schwierig, diese zu verstecken. Wird der Blick des Betrachters hingegen durch geschickte Betonung auf die überraschend schönen Augen gelenkt, verschwendet dieser keinen Gedanken mehr an die Nase.

Genau so wird auch mit den Körperteilen verfahren, die Frau nicht an sich mag. Diese werden so unauffällig wie möglich präsentiert, während man den Blick des Betrachters auf die Vorzüge lenkt. Möglich ist dies zum Beispiel durch folgende Kleidungsauswahl:

1. Kurven kaschieren

Durch lockere Raffungen in der Taille und einen V-Ausschnitt wirken die Hüften gleich schmaler. Auf Satin besser verzichten – der dünne Stoff ist unbarmherzig.

2. Hütten-Zauber

Wer über zu wenig "Holz vor der Hütt'n" klagt, tauscht tiefe Ausschnitte gegen Volants und Rüschen auf der Brust – die vergrößern den Busen optisch um eine Körbchengröße.

3. Po–Problem

Ein ausladendes Hinterteil ist die meistgenannte Problemzone – die angesagte Ballonform von Röcken und Kleidern versteckt den Allerwertesten.

4. Wander-Wadeln

Gegen kräftige Unterschenkel und Fesseln ist zwar kein Kraut gewachsen, aber Stiefel mit kniehohem Schaft oder trendy Overknees helfen auch.

5. Bambi–Beine

Extra hohe Pumps zaubern bekanntermaßen lange Beine. Von Ankleboots besser die Füße lassen – diese verkürzen optisch.

6. Busen–Boom

Ein üppiger Busen ist zwar meist kein Grund zur Beschwerde, allerdings sehen üppige Rundungen in tief ausgeschnittenen Tops mit schmalen Trägern oft unvorteilhaft aus. Besser: lange Ärmel und Abnäher unter der Brust, die für einen guten Halt sorgen.

7. Starke Schenkel

So bequem unsere Lieblingshose auch sein mag – Jeansstoff trägt auf. Schwarze Stoffhosen schummeln jedes Bein um ein bis zwei Kilo leichter.

8. Arm-Alarm

Bei molligen Oberarmen sind Blusen oder Kleider mit kleinen Puffärmeln genau das Richtige – sie sehen feminin aus und von wackeligen Oberarmen ist nichts mehr zu sehen.

9. Bauch–Boykott

In Kleidern und Röcken mit hoher Empire Taille verschwindet ein kleiner Rettungsring ratz-fatz unter dem Stoff.

Auf den folgenden Seiten haben wir weitere Tipps für Sie, um Problemzonen gekonnt zu kaschieren.

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  • Joyful plus size girl © Konstantin Sutyagin - www.fotolia.de

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