17. Januar 2012
Was bei Männern erwünscht ist, ist bei Frauen gar nicht gern gesehen, es sei denn, es handelt sich um Profi-Schwimmerinnen oder russische Gewichtheberinnen: breite Schultern, breites Kreuz und dazu proportional nicht ausgewogene schmale Hüften.
Ideal für diese Körperform ist eine körpernahe Schnittführung der Oberteile, versehen mit möglichst auffälligen und raffinierten Extras wie Applikationen, angedeutete Gürtel, feminine Ausschnitte. Ein breites Kreuz erscheint durch eine Bluse mit Kragen schmaler, wobei diese nicht bis oben zugeknöpft werden sollte.
Breite Schultern verschwinden auch unter Oberteilen im Achtzigerjahre-Stil, also beispielsweise Ärmel mit Fledermausschnitt, asymmetrische Ausschnitte und so fort, während Rollkragenpullover leider sehr ungünstig sind. No Go im Sommer: Spaghetti-Träger.
Betont werden sollte hingegen die untere Körperhälfte. Dies kann einerseits durch Farben geschehen – die untere Hälfte wird dabei hell und bunt gekleidet, während die Oberteile in gedeckten Farben gehalten werden -, andererseits durch den Ausgleich der Linien.
Die Beine können ruhig betont werden, beispielsweise durch das Tragen kurzer Röcke. Auch Stufenröcke oder Röcke mit ausgestelltem Saum schmeicheln der umgekehrten Dreiecksform. Bei den Hosen kann sie auf gerade geschnittene Hosen mit aufgesetzten Taschen oder aber auf großzügig geschnittene Palazzo-Hosen setzen.
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