Trends 2012 und 2013: Die richtige Kleidung für laue Sommernächte

Junge Frau mit wehendem Haar auf Sommerwiese

Im Sommer sollten Sie u.a. auf Cut-Outs, Muster und Mode im Dip Dye-Look setzen

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  • von Paradisi-Redaktion

Bald ist er wieder da - der Sommer! Raus aus der dicken Kleidung und hinein in luftige Kleider, Röcke, kurze Hosen, T-Shirts, Tops, Blusen und Hemden mit kurzen Ärmeln. Jeder sehnt sich nach lauen Sommernächten, in denen man unter freiem Himmel den Abend verbringen und genießen kann. 2012/13 gehört der Dip Dye-Look mit seinem hippen Farbverlauf beispielsweise zum Must-have. Ob Haare, Accessoire oder Kleidung, der Dip Dye-Look findet sich gerade überall wieder.

Haben Sie schon Ihr neues Sommer-Outfit im Schrank? Nein, dann wird es jetzt Zeit, sich über die neuesten Trends in Sachen Mode zu informieren und den Kleiderschrank mit modischen Kleidungsstücken zu bestücken.

Aktuelle Modetrends

In diesem Sommer ist bei den Damen farbenfrohe Kleidung angesagt. Große, grafische Designs und Muster liegen im Trend. Cut-Outs wie man sie aus der Hosenmode kennt, gewähren Einblicke bei schlichten Kleidern in

  • Schwarz,
  • Grau oder
  • Weiß.

Auch in diesem Sommer sind Vintage-Kleider und Shirts total angesagt, aber auch Seiden- und Tüllstoffe werden wir in diesem Jahr häufiger sehen.

Immer wieder schön sind Blümchenkleider und Blusen, sie betonen das Mädchenhafte und sind wahre Hingucker bei Partys in lauen Sommernächten. Dabei dürfen es kurze Kleider mit weit schwingendem Rock aber auch lange Kleider sein, die bis zum Knöchel reichen.

Hochwertige Stoffe in Naturfarben sind in dieser Saison bei der eleganten Mode ein Thema. Zudem kommt Asiatisch angehauchte Mode und Designs in Seiden- und Satinstoffen wieder ganz groß heraus. Wer es mag, findet auch wieder asymmetrische Schnitte - eine Anlehnung an die 1990er Jahre.

Der Look für die Sommernacht

Für laue Sommernächte eignen sich alle leichten, fließenden Stoffe bestens. Die Farben

  • Pink,
  • Grün und
  • Flieder

dominieren im Sommer bei der Damenmode. Nicht nur Kleider auch

bestimmen die Sommermode. Frauen mit top Figur tragen wieder Minirock oder knappe Shorts und zeigen damit viel Bein, ein sommerliches Shirt oder Top dazu und das Outfit ist perfekt.

Wer sich für länger Röcke, Kleider oder Dreiviertel-Hosen entscheidet sollte mit einem knappen Oberteil punkten. Kleider oder Tops mit Spaghettiträger sind auch in diesem Jahr wieder absolut angesagt, es gibt ja auch kaum etwas Schöneres und Luftigeres, was dazu auch noch bequem ist.

Sollte es in lauen Sommernächten doch etwas kühler werden, helfen leichte Strickjacken oder Bolerojäckchen, den Oberkörper und die Arme warm zu halten. Im Allgemeinen ist anzumerken: Getragen wird was gefällt und worin sich die Trägerin wohl fühlt.

Dezent in Pastell

Wer kein Fan von grellen Knallfarben ist, kommt ganz dezent in Pastellfarben daher. Als Kombipartner bietet sich Weiß bzw. dessen Schattierungen wie Champagner oder Elfenbein an. Besonders edel wird das Sommeroutfit, wenn Weiß mit natürlichen Tönen wie

  • Ecru,
  • Taupe,
  • Parma oder
  • Sand

kombiniert wird. Als Accessoires passen dann Schmuckstücke aus kolonialfarbenem Holz, die ruhig etwas klobiger ausfallen können; ebenso geflochtene Strohhüte, Basttaschen und -sandalen. Auch Caramel ist ein großer Sommertrend, immer wieder unterbrochen von Weiß.

Zart wird mit wild gemixt

Waren im Frühjahr noch Lila- und Violetttöne das große Thema in der Mode, lockert sich dieser Trend im Sommer 2012 in Richtung Flieder. Hauptsache zart!

Um keinen zu mädchenhaften Eindruck zu erwecken, darf dafür bei den Mustern kräftig zugelangt werden. Wilde Blüten- und Paisleymuster lassen die Flower-Power-Zeit der späten Sechziger- und frühen Siebzigerjahre wieder aufleben.

Dabei müssen sich die Muster nicht mehr auf den Textildruck beschränken; vielmehr sind sie auch plastisch als Applikationen auf den Kleidungsstücken zu finden. Aufgenähte Blüten und verspielte Stickereien dominieren die Sommermode.

Schößchen und Volants

Trends im Überbrlick
2012 und 2013 sollten Sie auf diese Trends im Sommer setzen

Verspielt und sehr weiblich ist auch die Schnittführung. So erlebt das sogenannte Schößchen, ein an der Taille angesetztes Stoffteil bei Jacke oder Bluse, eine richtiggehende Renaissance. Das Schößchen lässt sie Silhouette extrem weiblich wirken, da es auf eine schlanke Taille und ein gebärfreudiges Becken fokussiert.

Wer allerdings bereits von Natur aus mit kräftigen Hüften gesegnet ist, sollte die Hände vom Schößchen lassen, da es zusätzlich aufträgt.

Hier soll lieber zu Volants an anderer Stelle gegriffen werden - und im Sommer 2012 fällt die Auswahl da nicht schwer, da Volants und Rüschen fast überall zu finden sind.

Oder Frau freundet sich mit der dezenten Variante des Schößchens an - dem ausgestellten Bund. Vorausgesetzt, dass das Oberteil die richtige Länge hat, schmeichelt dieser jeder Figur.

Longshirts und Hängerchen

Im Allgemeinen gilt, dass die meisten Oberteile nach wie vor mindestens hüftlang sind - Bauchfreies muss auch im Sommer 2012 im Schrank bleiben. Longshirts und Tunikas dominieren.

Diese müssen auch nicht unbedingt tailliert oder sonstwie figurbetont sein, vielmehr kommen sie 2012 im Stil der Flapper-Hängerchen aus den Zwanziger-Jahren daher, das heißt mit lockerer, tief sitzender Taille und Fransen, die bei jeder Bewegung mitschwingen.

Mode im Dip Dye-Look - der Hingucker für den Sommer

Ein dunkler Haaransatz galt lange als ungepflegt und wurde schnellstmöglich nachgefärbt. Mit dem Trend zur einheitlichen Haarfarbe ist nun aber Schluss, der Dip Dye-Look ist momentan total angesagt. Die Haarspitzen erhalten für diesen Trend eine andere Farbe als das restliche Haar, dabei sind alle Farben erlaubt.

Wer gerne auffallen möchte, taucht die Haarspitzen in blaue, grüne oder pinke Haarfarbe. Beliebt sind auch Schattierungen in Rotbraun oder Gold, bei mehrfarbigen Nuancen spricht man auch vom Ombre Hair.

In diesem Sommer werden nicht nur die Haare im Dip Dye-Look getragen, auch bei angesagten Outfits ist der Trend zum Dip Dye-Look nicht zu übersehen. Die spannenden Farbverläufe waren noch gestern ein Geheimtipp, heute findet man sie auf den Laufstegen und bereits in angesagten Läden. Ob

  • Kleid,
  • Rock,
  • Hose,
  • Short,
  • Shirt oder
  • Bluse,

alle Kleidungsstücke werden im hippen Dip Dye-Look - auch bekannt als Ombre Color-Look - angeboten. Immer wieder anders, immer wieder neu!

Wie entsteht der modische Dip Dye-Look?

Um diese außergewöhnlichen Farbverläufe auf die Kleidung zu bekommen, wird ein Stück des bereits gefärbten Stoffs im nassen Zustand (meistens nur der Ansatz) in ein Färbebad mit einer anderen Farbe getaucht, sodass ein sanfter Farbverlauf entsteht. Ein verspieltes Ergebnis wird so erzielt. Mit diesem Verfahren können die Outfits mehrere unterschiedliche Farben erhalten, die ineinander übergehen.

  • Vom Color-Blocking in Grün, Blau, Orange und Rot
  • bis hin zu sanften Übergängen mit schwarz-weißem Dip-Dye-Effekt.
  • Aber auch sonnengelbe Sommerkleider mit Farbverlauf zum Saum liegen im Trend.

Ein weiteres Verfahren ist das Dip-Bleach, also das Bleichen der Kleidung. Aus einem einfarbigen Kleidungsstück entstehen beim Bleichen individuelle Outfits, denn exakte Farbverläufe lassen sich nur sehr schwer erzielen und sind auch nicht gewünscht. Der Dip Dye-Look lebt von seiner Einzigartigkeit.

Der selbstgemachte Dip Dye-Look

Der super trendige Dip Dye-Look lässt sich auch ganz einfach selbst herstellen. Mit Hilfe eines chlorhaltigen Reinigers, wie zum Beispiel Klorex, können farbige Stoffe gebleicht werden. Aus einer einfarbigen, schon nicht mehr ganz so schönen Jeans kann mit dem Bleichmittel eine trendige Dip Dye- Jeans entstehen.

  1. Hierfür wird das Kleidungsstück an den Stellen nass gemacht, wo sie heller werden soll.
  2. Nun den Reiniger in einen Eimer geben und das zu bleichende Teil nur ein Stück hineinhängen. Die nassen Partien saugen das Bleichmittel auf und ziehen es nach oben, so lässt sich der Grad des Verlaufs beeinflussen.
  3. Ist das Teil hell genug, wird es herausgenommen und gründlich ausgespült, erst danach darf es in die andere Wäsche.
  4. Nach dem Trocknen hat man ein einzigartiges Outfit im Dip Dye-Look.

Grundinformationen und Tipps zur Sommermode

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Sommerwind © drubig-photo - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: White Paper Notes © Giraphics - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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