Mann in Rock

Gast
Jochen63

Mein Kollege trägt Rock, dass als Mann und im Büro! Wie geht man mit sowas um? Ehrlich gesagt bin ich etwas überfordert, kann das gar nicht einordnen! Seit ihr schon mal mit sowas konfrontiert worden? Wie geht man da mit um, ich kann den nicht mehr wirklich für vollnehmen wenn der mir im Rock gegenübersteht!

Gast
E.H.H.

Jochen sollte mal prüfen, ob er sich selbst vielleicht nicht ernst nim, denn nur der wahre Mann trägt Rock. Und das ist sehr gesund für die Haut zwischen den Beinen!

Gast
HH

Der wahre Mann trägt Rock, so sehe ich das auch. Was aber wenn der langjährige Partner damit nicht einverstanden ist. Was könnt ihr dazu sagen.

Gast
Frank

Hallo,dein Kollege scheint ein selbstsicherer, weltoffener Mensch zu sein.Welches Problem hast du damit, dass ein Mann einen Rock trägt?
Du solltest mal in dich gehen und reflektieren ob es der Rock am Mann oder deine eingeschränkte Sichtweise ist die ein Problem darstellt

Gast
Petra

Mann in Rock

Wieso bist du überfordert, wenn dein Köllege Rock trägt?
Dein Kollege ist einer der wenigen mutigen Männer die Röcke auch in der Öffentlichkeit tragen.
Wir sollten endlich von den alten Klieschees abkommen, daß Röcke nur für Frauen sind.
Nehme deinen Kollegen ernst wenn es für dich im Moment auch noch ungewohnt ist ihn im Rock zu sehen.

Gast
MHR

Mann im Rock

Ich kann mich meinen vorangegangenen Kommentaren meistens anschliessen. Eine Ergaenzung an den Frager: Wie soll man mit Maennern in Hosen umgehen? Soll man diese fuer voll nehmen?
Also, wo ist der "Hut"? Die Kleidung? Na, dann lies mal "Kleider machen Leute" (G. Keller) und interpretiere es richtig.
Alles in allem scheinst du Probleme zu haben wie du anderen gegenueber stehst.

Gast
Jürgen

Mache keinen Streß!

In den 70ern gab es bei uns den Streß gerade andersrum.Mädels wollten Jeans tragen,keine Röcke mehr.Heute lächelt man darüber,hat sich alles geregelt.Heute ist es eben umgekhrt.Versuche jeden so zu nehmen wie er ist,andere versuchen es ja auch.Habe übrigens selbst einen Schottenrock,trägt sich sehr angenehm-einfach nur so ohne irgendwelche Hintergedanken.Ich fühle mich wohl -und Tschüß!

Gast
Stefan

Mann im Rock

Hallo zusammen,

ich bin seit einigen Wochen auch überzeugter Rockträger. Solange es kälter ist auch mit FSH. Ich habe nun eine Frage an Euch? - Rasier Ihr Euch die Beine? Oder sagt Ihr Euch, ein Mannn hat nun mal beharte Beine?

Viele Grüße

Stefan

Gast
martinus

Mit was umgehen?...

..... mit dem Rock, miot dem Mann, oder dem Mann im Rock?
Fuer mich ist deine Frage sehr unklar. Mit wem oder was willst du denn umgehen? Willst du den Rocktraeger einladen, daten oder was?
Es muss also doch irgendwie eine engere Beziehung bestehen, oder?
Wenn nicht, brauchst du ja nicht damit umgehen, der Mann trraegt Rock anstatt Hose. Wo bitte schoen, ist da das Problem? Oder hast du selbst ein Problem?
Gruss

Gast
proud

Ueberforderung?

Hallo Jochen 63;
Womit bist du denn ueberfordert? Mit dem taeglich sich erneuernder Technik, der Umwelt oder das geringste aller Dinge, der Kleidung?
Ich werde des oefteren mit dem Problem konfrontiert, dass Menschen nicht wissen was sie tun sollen, weil sie von Familie oder Beruf ueberfordert werden, und das ist verstaendlich. In einer sich staendig vorwaerts bewegenden Entwicklung, auch in der Gesellschaft, muss man wirklich anpassungsfaehig sein, Verstaendnis zeigen und Kreativitaet beweisen.
Ein Mann in einem Rock ist heutzutage schon fast eine "Normalitaet", also gar nichts Besonderes mehr. Die Besonderheit beginnt jetzt schon mit viel groesseren Dingen, die alle betreffen: Umweltschutz und zukunftsweisende Techniken. Das trifft bei dem Maennern im Rock in der Sache Rock nicht zu, denn das koennte ich allenflls als Renaissance bezeichnen. Allerdings wird die Welt damit etwas interessanter, vielleicht auch schoener.

Gast
Silixflox

Akzeptanz

Das mit der Normalität ist so eine Sache. Ich selber finde den Rock auch beim Mann ein Hingucker, trage ich doch selber für mich gerne mal ein offenes Beinkleid. Aber wenn die Familie das nicht toleriert, aufgrund irgend welchen Vorurteilen und altertümlichen Weltanschauungen, dann ist das very Bad.
Ein Rock sollte zum tragenden Mann passen, nicht dass er einen trägt, nein sondern den den er trägt sollte zu ihm passen. Ich habe schon einige lustige Pics im Netz gesehen.....:) Ich selber bevorzuge nichts über den Knien, dann stimmt es für mich. Eine gute Freundin attestierte dass sie es schick an mit fände. Ich habe extra für sie mal einen angezogen. Und sie meinte meine Beine können sich sehen lassen. Zu sagen ist, dass ich mir die Beine rasiere, auch schon aus dem Grund, dass ich das seit Jahren aus Radsportgründen mache. Also haben wir auch diese Frage gelöst. Ich fände man sollte es einfach tun können, Die Modenschöpfer sollten einfach eine vernünftige Kollektion führen, dann etabliert sich das automatisch über Europa.

Gast
martinus

Akzeptanz?

Hallo zusammen und natuerlich auch Silixflox,
Akzeptanz ist eine Sache, die sich relativ leicht erreichen laesst. An dem wuerde es sicher nicht liegen, dass mehr Maenner Rock anstatt Hose anziehen. Es ist mehr die Schwelle b ei den meisten Maennern, etwas Neues zu wagen, auch vielleicht etwas "abzugeben" von der "Herr-"lichkeit. Bei vielen besteht immer noch das eingeimpfte Denken dass ein Rock etwas Herabwuerdigendes sei. Bei vielen, leider zu vielen Maennern ist dies noch durch die Kinderstube im Hinterkopf vorhanden weil sie mit Rollenschuhen durch die gerade vergangene Zukunft gerast sind.
Mitr geht es aehnlich wie dir, meistens die Reaktion: Komme ich in einer Hose, muedes Laecheln, in einem Rock, nettes Strahlen ueber das ganze Gesicht.
Mir sagte einmal eine Kollegin: Sie haben eine Figur fuer einen Rock, in Hosen sehen Sie dagegen besch......n aus. Das sagt alles aus, nur probieren muiessen es die Maenner schon selber. Alles theoretische Geplapper muss einfach durch Realirtaet ersetzt werden.

Gast
martinus

Womit wir dann....

..... wieder bei dem alten Thema sind. Einige sind ueberfordert mit einem Mann umzugehen, der Rock traegt, Der andere getraut sich nicht, weil er seine Person in Frage sgestellt sieht, und die letzten 'Mohekaner' haben noch nichts von dem neuen Trend, vielleicht auch totalen Wechsel der Maennerkleidung gehoert und haben demanch nicht anderes zu tun ales in den ueberalterten Klamottenkisten nach passenden Ausreden oder dummen Spruechen zu kramen.
Lasst doch erst einmal die Maenner aniehn was sie wollen, der Stil bildet sich dann selbst heraus, und ein Mensch veraendert sich sowieso nicht durch die Kleidung, die Kleidung allerhoechstens definiert mehr die Person nach G. Keller's Aussage.
Nett dass es Frauen gibt die so ehrlich sind und dem Mann ein Kompliment geben, was voraussetzt, dass auch der Mann Frauen gegenueber mehr Komplimente geben sollte. Aber meistens gehen die Leute eben achtlos aneinander vorbei.

Gast
Andy

Der andere Aspekt

Ich möchte hier noch einen anderen Aspekt einbringen.
Ich bin ein Mann der eine verebte Venenschwäche, sprich "Krampfadern und Ödeme", hat. Mir hat mein Dermatologe schon in jungen Jahren geraden Kompressionstrumpfhosen zu tragen. Nun, anunfürsich nichts tragisches in der heutigen Zeit. Aber bei Temperaturen über 20 Grad unter Hosen nicht zum Aushalten. Daher habe ich vor einiger Zeit mal einen günstigen Rock den ich im Ausverkauf erstanden habe, angezogen. Dadurch dass dieser aus Feincord und schwarz ist, bis etwas übers Knie reicht, absolut nicht auffällig. Es wäre für mich zumindest ein Lösungsansatz. Leider gibt es diese verdammten Vorurteile und Dresscodes. Auch meine Frau kann sich nicht dafür begeistern, dass ich wenigstens in meiner Freizeit "nicht die Hosen abhabe"
Und jetzt kommt ein wichtiger Aspekt der nie genannt wurde. "Das Geschwafel und Gehänsel" in kleinen Wohngemeinden. Wir haben Kinder welche in die Grundstufe der Schule gehen. Ich persönlich möchte meine Frau und meine Kinder davor bewahren, dass diese gehänselt oder angesprochen werden wie und was da bei mir abgehen würde. Daher hat dies nichts mit Mut oder Courage, sondern mehr mit Rücksicht und Vorsicht zu tun, warum ich auf ein bequemes Accecoire verzichte, und mit den Schweiss aus dem Leib schwitze, oder keine KSH trage. Man kann heute schon von Emanzipation, Toleranz und dergleichen schreiben, aber wir Menschen sind von Natures Wegen mit gewissen Eigenschaften gespickt die vieles verunmöglichen. Eigenschaften welches auch Positives in unserer Entwicklung, aber auch Kriege ausgelöst haben. Hypothetisch, wenn ich nicht verheiratet wäre, keine Kinder hätte und ggf. auch nicht einen Beruf hätte, welchen mich allzusehr ins Rampenlicht rückt, dann könnte ich vielleicht sagen: "Es ist mir egal welche Gemüter sich über meine Erscheinung erregen". Auch ganz offene und ehrliche Gespräche mit Frauen sowie Männer über das Thema "Rocktragende Männer" haben eigentlich lustigerweise nur positives an den Tag gebracht. Hart aber war, diese Gespäche fanden auch mit Leute eines gewissen Niveaus statt, welche dann auch den Hintergrund meiner Frage kannten. Somit ist die Antwort natürlich etwas beeinflusst, es gibt einen Grund dafür. Nur, müssen wir uns immer rechtfertigen für was wir tun oder nicht? Wenn D.B. oder eine andere metrosexuelle Promifigur sich mehrheitlich im Rock zeigen würde, könnte ich mir teilweise ein Umdenken der Menschen in Europa vorstellen. Ich selber habe bei einem auslandsaufenthalt den Rocktest gemacht, und dabei gute Erfahrungen, natürlich auch die entsprechenden Blicke, einfangen können. Also appelieren wir doch an D.B. M.S. und all die coolen Männer, tragt hin und wieder einen Rock, dann ist das Thema sicher bald vom Tisch. Oder Frauen animiert die Männer dazu es hin und wieder in der Freizeit ausserhalb des normalen Umfeldes zu tun. Dann ist dieses Gespächsthema bald verwaist. Bleiben wir auf dem Kurs, werden natürlich weitere Treads folgen. Ich grüsse euch rockgeplagten Mitdenkerinnen und Mitdenker.

Gast
martinus

Nichts Neues mehr

Hallo Andy;

Vielleicht hat das Interesse nachgelassen, vielleicht weiss keiner eine richige Antwort. Es gibt immer noch Vorurteile, je nachdem wie die Bildungsstufe gelagert ist.
Aber diese Vorurteile lassen mehr und mehr nach, manche gewoehnen sich an den Mann im Rock, und das auch durch das Internet.
Die 'alten' Vorurteile gab es durch Menschen, die sich es nicht vorstellen konnten, einen Mann im Rock zu sehen, andere, die den dummen Spruechen unreflektiert gefolgt sind, andere, weil sie sich in der Form gar nicht umstellen koennen, also im alten Stefel steckengeblieben sind.
Ich kenne dein Problem, denn ich habe das gleiche medizinische Problem, allerdings nicht angeboren, sonden durch einen Unfall verursacht. Zuerst haben die Leute geguckt, wenig Kommentare zuerst, aber dann kamen immer mehr, positiv. Mit der Zeit war es dann so, wenn ich wirklich mal eine Hose trug, wurde dies abfaellig kommentiert: "Im Rock siehst du viel besser aus, maennlicher. Da weiss man wirklich nicht mehr was man sagen soll.

Es scheint wie so vieles in der Welt, alles eine frage der Gewohnheit, oder besser gesagt, eine Frage der Umgewoehnung zu sein. Umgewoehnung schliesst aber auch Achtung vor dem Anderen ein, ein Anerkennen, dass es Individuen gibt, die eben etwas anderes sind als die Masse.

Gast
franco

Macht einfach den Praxis-Test!

Wer als Mann einen Rock trägt, zeigt letztlich nur modisches Selbstbewusstsein - weiter passiert Nichts!

Da ich selbst diese Erfahrung schon gemacht habe, kann ich allen Männern nur sagen: Probiert es einfach aus! Ihr werdet nicht aufgefressen! 95 Prozent der Menschen, die Euch begegnen interessiert es schlicht und ergreifend nicht. Nur weit weniger als ein Zehntel Prozent zeigt eine sichtbare und aktive Reaktion (Ansprechen, Ablehnung oder Zustimmung äußern). Die restlichen 4 komma 9 plus x Prozent werden zwar durch einen Blick Erstaunen zeigen, aber letztlich auch nichts unternehmen.

Anders sieht es natürlich mit den Menschen aus, die man kennt und rocktragend trifft. Da sind die Reaktionen schon vielfältiger, je nachdem wie gut man den Betreffenden kennt. Da kann zwischen begeisterter Zustimmung und Unverständnis fast Alles passieren! Es ist daher keine Schande, den Rock erst mal in einer fremden Stadt auszuprobieren.

Was aber das Wichtigste ist: Ehefrauen oder Partnerinnen der rocktragenden Männer stehen erfahrungsgemäß häufig ablehnend dem Wunsch Ihres Partners gegenüber. Und daher meine Bitte an alle Frauen: Unterstützt Eure Männer, wenn sie Röcke tragen wollen! Letztlich habt ihr mit einem rocktragenden Mann ein ziemlich progressives individuum abbekommen, der mit dem Thema Emanzipation ganz offen umgeht. Denn die jahrelange Erfahrung mit dem Thema Rock habt natürlich ihr Frauen. Also: Nutzt sie und lasst Eure modebewussten Männer nicht im Stich! Es ist eine Chance für Euch!

Gast
Michael

Vor 500 Jahren

Hallo,

vor 500 Jahren war es für die konservativen Leute in Deutschland ein Skandal, dass Männer damit anfingen, Hosen ohne einen Rock darüber zu tragen. Heute meinen die meisten Männer, sie seien nur richtige Männer, wenn sie Hosen ohne Rock darüber tragen.

Also ich mein, es ist doch Mumpitz, sich in seinem Männlichkeitsgefühl von sowas eineingen zu lassen. Rock oder Hose, ist doch wie Hemd und T-Shirt: Geschmackssache, nichts weiter. Frauen haben das schon lange kapiert.

LG,
Michael

Gast
Silixflox

Rock oder Hose

Ist doch egal!
Wichtig ist, dass es zusammenpasst.
Gerade jetzt wo die Temperaturen wieder etwas gegen 2cm- gehen.
Ich trage schwarze fast blickdichte Strumpfhosen dazu. Natürlich experimentiere ich letztendlich auch mit Rocklängen, wobei ich im Moment einen Knielangen Feinkordrock in schwarz trage mit schwarzen Schaftstiefeln, natürlich ohne oder fast ohne Absätzen. Einfach die welche es so zu kaufen gab und nicht gleich in den Weibertopf hineingeworfen werden. Vor ein paar Wochen fragte mich mal eine gute Freundin um Rat bei der Klamottenwahl. Dadurch dass die Rocktragenden Männer auch hier gegenüber ihren Hosentragenden Gesinnungsgenossen die Nase vorn haben, konnte ich ihr fein helfen. Auch ich hole mir manchmal bei einer guten Freundin Rat, da meine Frau das Rocktragen überhaupt nicht toleriert. Dann kommt sie mit, schaut sich mich bei der Anprobe an und gibt gute Tipps. Ich berate sie dann ebenso wieder. Was gibt es schöneres als sich gegenseitg zu unterstützen. Aber als Mann fühle ich mich lustigerweise in hautfarbenen Strumpfhosen nicht wohl. Habe es aber bewusst mal einen Tag probiert und die Reaktionen waren genau gleich, als wenn es schwarze gewesen wären.
ICH UND VIELE MEINER BEKANNTEN FINDEN RÖCKE, SOFERN PASSEND, AN EINEM MANN SCHICK. Es müssen nicht immer diese Bodenwischer sein, knielange sind sogar manchmal eleganter und auch viel bequemer.

Mitglied uwe_hamburg ist offline - zuletzt online am 08.12.08 um 14:11 Uhr
uwe_hamburg
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Röcke,super

Ich trage als Mann zu Hause nur Röcke,aber auch unterwegs.Zu Hause ziehe ich gern Mini- oder Faltenröcke an.Unterwegs lange Röcke.Ich trage auch Strumpfhosen,Stringtanga,und im Sommer nichts unter dem Rock.Sollen die Leute doch schauen und lästern,wenn es mir Spaß macht!Was gehen mich fremde Leute an?

Gast
Horst

Trage selbst Rock

Hallo

Ich trage selbst ein Rock. Für mich kommen aber nur Faltenröcke in Frage. Gehe damit auch an die Öffentlichkeit, sowie in Läden etc.
Habe keine Probleme damit. Finde ich einfach gut, daß man auch als
Mann einen Rock trägt.

Gast
Uschi

Ehrlich bleiben !

Eigentlich ist das ein interessantes Thema - aber wie mir scheint, wohl nur für Männer. Denn bis auf einen Beitrag, der da von einer Frau - oder zumindest von einem Frauen-Nick eingestellt wurde, haben hierzu nur Männner geantwortet.

... Ein Mann in einem Rock ist heutzutage schon fast eine "Normalitaet", also gar nichts Besonderes mehr. Die Besonderheit beginnt jetzt schon mit viel groesseren Dingen ... da kann ich nur lachen. Also Leute kommt zurück auf den Boden der Tatsachen. Fakt ist, daß man(n) keine Röcke trägt, mal abgesehen von den obligatorischen Besserwissern, die jetzt immer mit den Trachtenröcken anrücken.

Aber aus eigener Erfahrung heraus weiß ich, daß es ganz schön spannend, lustig und eben auch erotisch sein kann, wenn ein Mann einen Rock trägt. Und da wir dann schon einmal dabei sind... eben dazu auch noch ein paar andere Sachen, die nicht unbedingt als Männerkleidung gelten. Klar, es gibt auch Strumpfhosen für Männer, Röcke mit einem Männertouch a la Gaultier, aber normal ist das alles mit Sicherheit nicht. Vielleicht irgendwann mal.

Wer hier behauptet Röcke seien praktischer als Hosen der träumt wohl gerne. Denn die Jeans haben sich bei den Frauen nicht durchgesetzt, weil die Frauen unbedingt männliche Kleidung tragen wollten, sondern ganz einfach weil sie in vielen Fällen praktischer sind.

Ich empfehle hier mal allen Männern, die hier so gerne Röcke tragen, sich mit ihrer Partnerin einmal zusammen zu setzen und dieses Thema anzusprechen. Die meisten wird die Relalität sofort einholen und vielleicht haben ein paar wenige dann auch das Glück, so wie in meiner Partnerschaft, daß die Gegenseite es einfach akzeptiert oder so wie ich es eigentlich handhabe, auch darauf achtet, daß es paßt. Denn nichts ist für eine Frau schlimmer als einen Partner zu haben, der eine Witzfigur darstellt und weit von dem entfernt ist, was Frau sich da so als Mann vorstellt.

Will hier niemand zu nahe treten, aber so denke ich wohl nicht alleine - und das aus der Sicht einer Frau

Gast
Gast

Ehrlich bleiben

Hallo Uschi,

Du hast vollkommen recht. Für Männer sind Röcke nach den allgemein geltenden Vorstellungen ungewöhnlich, wenn nicht verboten.
Das ist Realität. Dieselbe Realität mit Verbotsregeln gab es bis vor ein paar Jahrzehnten auch für Frauen, die gerne Hosen tragen wollten.

Ich glaube, dass die hier schreibenden Männer eine Vision haben.
Ob diese jemals eintreffen wird kann ich nicht vorhersagen.

Auch ich ziehe ab und zu einen Rock in der Öffentlichkeit an.
Negative Erfahrungen habe ich bis jetzt nicht gemacht.
Es muß natürlich zum Typ passen.

Dein Appell, mit der eigenen Frauen darüber zu sprechen finde ich im Prinzip gut. Aus eigener leidvoller Erfahrung rate ich aber davon ab.

Auch das ist Realität.
Schade eigentlich

Gast
Jürgen64

Eine Frage der Person

Hallo Uschi,

vieles ist ungewöhnlich, und mancher stört sich auch an dem Pickel auf der Nase - ja und? Muß man(n) denn immer angepaßt unauffällig sein?

Warum ich Dir aber antworte hat einen anderen Grund: ich gehöre auch zu denen, die den Rock als weitaus bequemer empfinden, und das kannst auch Du mir nicht ausreden. Mag sein, daß Du die Hose bequemer empfindest, für mich hingegen ist die nur in bestimmten Situationen praktischer. Ansonsten freue ich mich über die gewonnene "Beinfreiheit" (nein, ich will das hier nicht präzisieren).

Wenn meine Frau mich "ihren Vorstellungen anpassen" wollte, wäre sie nicht meine Frau; ließe ich mich anpassen, wäre ich nicht ich. Pardon, aber dann hätte sie gleich jemanden heiraten müssen, der so ist wie sie ihn will oder der so formbar ist ... nur, ist das noch ein Mann? Ich denke jedenfalls, meine Frau hat mich geheiratet weil ich so bin wie ich bin. Mit einem Möchtegern-Macho (große Klappe, nix dahinter) kann sie vermutlich eher weniger anfangen.

Gruß
Jürgen

Gast
Martin

Unsere Gesellschaft

Hallo,
ich würde auch sehr gerne eine Rock in der Öffentlichkeit tragen. Selbst bin ich der Meinung, das jeder das tragen sollte, was er möchte.
Nur ist es einfach so, das wenn Mann Rock anzieht und damit in der Öffentlichkeit läuft, wird er hinterhergeguckt wie als wärs ein Außerirdischer.
Bei Gruppen kommt dann Gruppenkichern. Sein nun diese Personen geistig eingeschränkt oder nicht - Fakt ist: in unserer Gesellschaft gilt nur der Standard. Das gilt auch für sonstiges Aussehen, Figur oder Interessen.
Deshalb sind das für mich alles Standis. Standis !!! Standardtypen - Ob Frau oder Mann.
Ich sage nur abfällig: Standis

Gast
Wertmann

Mann im Rock und die Frau?

So nun mal kurz ein paar Zahlen zum Mann im Rock.
Bergamnn (Zürich) hatte bereits im Jahre 1998 für eine Schweitzer Modeschule untersucht, ob Röcke für Männer zu einem Modetrend werden könnten.
In seiner Studie bezog er sich jedoch nur auf die Meinung männlicher Probanten.
Das Ergebnis war eindeutig. 87% der männlichen befragten konnten sich nicht vorstellen, dass Röcke für Männer sich durchsetzen würden.
Im Jahre 2005 wurde im Rahmen einer Disatation dieses Ergebnis nochmals untersucht.
Dabei wurden an drei deutschen Hochschulen Studentinnen und Studenten im Alter zwischen 18 und 27 Jahren mittels Fragebogen befragt.
Das Ergebnis war schon Überraschend.
Nur 3% der befragten männlichen Probanten konnten sich vorstellen einen Rock zu tragen.
6% antworteten mit eventuell.
11% hatte keine Meinung dazu.
Und der größte Teil der männlichen befragten mit 80% antwortete mit nein auf keinen Fall.

Nun zu den weiblichen Probanten:
Hier antworteten immerhin mit 56% der befragten Probanten, sie könnten sich vorstellen das ihr Partner auch Röcke tragen würden.
9% hatte keine Meinung dazu und 35% antworteten mit nein.
Zu einem ähnlichem Ergebnis kam man bei einer weiteren Untersuchung im Jahre 2007.

Dabei stellte sich heraus, dass wie bereits Glynius bei den Gladiatoren beschreiben, der Mann im kurzen Rock während den Kampfvorführungen eine durchaus sexuelle Stimulierung bei den weiblichen Zusehauerinnen hervorruft.
Ähnlich sieht man dieses Phänomen heute bei einigen Popstars auf die weiblichen Fans.

Fazit: Der Mann im kurzen Rock lässt sich bei den Männern nicht etablieren, jedoch stehen der größte Teil der Frauen ehr positiv dem gegenüber.

Gast
Jürgen64

Statistik ausgewertet

Hallo Wertmann,

neulich saß ich in Koblenz/Rhein in einem Straßencafe und habe die Frauen gesamt und die, die einen Rock (oder auch Kleid) trugen gezählt. Ergebnis: weniger als 16 % der Frauen trugen Rock oder Kleid, und das bei Temperaturen über 30 Grad!

Deine Statistiken ausgewertet, komme ich auf 13 % der Männer die wohl gerne Rock tragen würden. Das ist kein spürbarer Unterschied zu den Frauen! Berücksichtigt man jetzt noch, dass bei den "Nein"-Sagern einige dabei sind, die sich das nur nicht trauen weil sie keine anderen Männer im Rock sehen, dann dürfte sich die Quote real schnell erhöhen wenn schon nur 5 % der Männer Rock tragen.

Ergo: an alle richtigen Männer: zeigt, dass Ihr keine Weicheier seid, sondern auch nach Ablegen der Hose noch immer Mann!

Gast
Gast: Quark22

Guten Tag :-)

Guten Tag, :-)

Um diese Runde etwas abwechslungsreicher zu gestalten erlaube ich mir sogar als einer „vom anderen Ufer“ meine persönliche Meinung zu äußern. :-) :-)

Ich persönlich trage nicht nur aus Leidenschaft sogar im Sommer lange, klassisch geschnittene Jeans oder Anzughosen, sondern auch wegen des optischen Reizes und des Tragegefühls.
Aber auch an anderen, selbstverständlich „gut aussehenden“ Männern – leider gibt es da nur sehr wenige von - sehe ich klassisch geschnittene Hosen nicht ungern.

Es ist einfach die Freude an männlichen, schlanken und dennoch leicht athletischen Beinen, die durch den langen Stoff der Hose zwar gänzlich verhüllt, und dennoch unerhört betont werden.
Ebenso bereitet mir ein kleiner, knackiger Hintern kombiniert mit einer naturgegebenen, jedoch sehr dezenten Ausbuchtung an der männlichen Hosenfront große Freude.
Mündet ein schlichtes weißes Hemd, unter dem sich ausgeprägte Schultern gut erahnen lassen in die meist dunkelblaue oder schwarze, klassisch geschnittene Hose deren Bund von einem schwarzen Gürtel betont wird, bringen mich diese – zumindest meinem Empfinden nach - äußerst harmonischen Schwingungen aus Farbe, Form und Proportion fast in Rage.
Die Besonderheiten des Tragegefühls die für mich unverzichtbar sind werde ich aus verschiedenen Gründen für mich behalten.

Auch wenn ich erst 22 Jahre alt bin lässt sich mein Geschmack und Empfinden wohl kaum auf Pubertät oder geistige Unausgereiftheit zurückführen.
Ebenso kann ich von mir – wenn auch rein subjektiv - nicht behaupten besonders verklemmt oder langweilig zu sein, nur weil ich keinen Rock tragen will.
Es geht mir einfach nicht darum was andere denken wenn sie mich auch im Hochsommer in langen, dunkelblauen bis schwarzen Jeans sehen. Ich bin einfach so wie ich bin und ich trage das was mir gefällt bzw. meinen Vorlieben an Tragegefühl gerecht wird.

Wegen der Gesundheit habe ich keine Bedenken weil ich hautenge Hosen und Karottenhosen sowohl vom Tragegefühl als auch optisch gänzlich ablehne.
Ebenso hätte sich eine gewisse Generation aufgrund der Mode nicht mehr fortpflanzen können, wenn es sich tatsächlich so dramatisch verhält wie es die Wissenschaft behauptet.

Ich möchte hier zwar niemanden von etwas überzeugen, es geht mir jedoch darum dass ein Mann der „nur“ lange Hosen – sprich keinen Rock tragen will auch nicht annäherungs – oder gar zwanghafter Weise
mit „Prolet, Macho, Imponiergehabe, Unselbstbewusstsein, Feigheit, Unkreativität, Intoleranz, unreflektiertem Denken, sexueller Devianz, Konventionen, Katholizismus, generellem Desinteresse an Mode, Dummheit, etc…“ gleichgesetzt werden sollte,
nur weil er schlichtweg nicht das Bedürfnis hat rein optisch als etwas scheinbar Besonderes – aus meiner persönlichen Sicht ist jeder Mensch, egal ob auf den ersten oder zweiten Blick etwas Besonderes - aus der breiten Masse hervorzustechen oder sich einfach nicht nach der Mode richtet sondern seinen eigenen Weg geht. :-)

lG.:

Quark22 :-)

Gast
Rocky

Mann im Rock

Ich finde Deinen Kollegen sehr mutig und selbstbewusst. Respektiere ihn so wie er ist. Frage ihn doch einfach, was ihn dazu bewegt. Ich finde es an der Zeit, klassische Rollenbilder von Mann und Frau nicht länger über die Kleidung zu definieren.
Jede(r) soll tragen können, was ihr oder ihm gefällt. Ein Rock kann an einem Mann genauso gut oder genauso schlecht aussehen wie bei einer Frau. Das ist alles Geschmackssache und sollte einem selbst überlassen bleiben.

Gast
blubb

Ich hätte gerne ...

... Positiv- und Negativ-Beispiele gesehen. Keine Ahnung, warum die meisten Männer in der 1ten Welt nur Hosen tragen, aber Röcke sind für mich einfach einröhrige Bekleidungsstücke. Da ich bis jetzt nur einen im Schottenrock gesehen habe (nicht in Schottland!), der aufjedenfall ein Positiv-Beispiel war, kann ich kaum nachvollziehen, bei wem es schlecht aussehen würde.

Mitglied olioli ist offline - zuletzt online am 17.01.12 um 22:01 Uhr
olioli
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Rock

Hi!
in plankstatd (rhein-neckar-kreis) gibt es eine recht bekannte brauerei. einenr der bierkutscher hat angefragt, ob er denn im sommer nicht einen rock tragen darfwegen der hitze.
das wurde diskutiert und es gibt nun einen offiziellen dienstrock für die bierfahre dieser brauerei. natürlich nur auf wunsch des fahrers und nicht zwingend für alle.
ioch habe bisher 2 gesehen.

Gast
Gast

Unmöglich

Ich finde es unmöglich, wenn ein Mann im Büro einen Rock trägt.
Das fällt in die gleiche Kategorie wie tiefer Auschnitt, Minirock, Extrem-Stöckel oder Kriegsbemalung bei Frauen.
Sowas hat, wenn's denn sein muss, im Privat- und Nachtleben seinen Platz, aber nicht im Beruf.

Gast
Gast

Rock

Ich (männlich) würde gern den Mut besitzen einen Rock zu tragen. In anderen Kulturen ist es normal (Indien, Arabien, Schottland), nur wir machen ein Drama daraus. Meine Anerkennung gebührt jedem der sich gegen die konservativen Ansichten stellt und lebt, wie es ihm gefällt.

Gast
Tavi

Andere Kulturen sind andere Kulturen

Wir leben aber nunmal in Deutschland.
In keiner Kultur tragen normale Männer Frauenkleidung. Was jeweils als Männer- bzw. Frauenkleidung angesehen, variiert. Ein Schotte im Rock oder ein Araber im Kaftan trägt eben keine Frauen-, sondern Männerkleidung.
Kleidung hat eine Signalwirkung für die Mitmenschen.
Jeder darf leben, wie es ihm gefällt und sich auch so kleiden, wie es ihm gefällt.
Aber im Beruf, vor allem mit Kundenkontakt, hat er (oder sie) sich so zu kleiden, dass er damit signalisiert: "Ich bin seriös und nehme meinen Beruf ernst". Es ist dabei ein Unterschied, ob ich auf dem Markt Mittelalterkleidung verkaufe, in einem Beerdigungsinstitut Kunden betreue, als Kellner im Luxushotel, als Verkäufer im Autohaus oder als Arzt arbeite.
Wenn du als Mann gerne Rock tragen möchtest, ist die Frage:
Warum eigentlich ? Willst du dich wie eine Frau fühlen/anziehen ? Oder willst du einfach die Vorteile genießen, die ein Rock bei großer Wärme hat (diesbezüglich tun die Männer mir im Sommer immer leid) ?
Wenn letzteres: Zieh doch einfach einen Kilt oder Kaftan an. Dann hast du deinen "Rock", ohne dich als Frau zu verkleiden.

Gast
Tavi

Da gibt es Unterschiede

Das Hosenverbot für Frauen hatte seine Gründen in gesellschaftlichen Machtverhältnissen (der Mann hat die Hosen an !) und in der Sexualisierung des weiblichen Körpers.
Frau hatte sich gefälligst zu bedecken ! Die Anfänge des Frauensports waren für die Aktiven ein Alptraum - sie mussten beim Springreiten im wackeligen Damensitz ihren Hals riskieren oder dank der absurden Badegewänder beim Schwimmen fast absaufen - denn in der Öffentlichkeit Beine zeigen oder gar spreizen ging ja nun gar nicht !
Peu-a-peu haben sich diese strengen Sitten gelockert, bis zu dem Punkt, an dem Frauen sich endlich auch die praktische, bequeme, wärmende Hose erobert haben.
Es macht daher keinen Sinn zu sagen: Die nach dem Rock strebenden Männer sind jetzt genau in der Situation wie die Frauen damals.
Sie sind es nicht, denn sie streben nicht nach einem Kleidungsstück, dass Stärke symbolisiert und einfach praktisch ist, sondern nach einem, das seinen Träger verletzlicher gegen die Tücken des Alltags macht und in manchen Situationen ohne den Beistand eines Kavaliers in Verlegenheit bringt.

Gast
Sebald

Da gibt es Unterschiede

Was für ein Quatsch, Rock ist wesentlich bequemer!
Wo soll einem der Rock in Verlegenheit bringen?
Hosen sind geschichtlich gesehen relativ neu und wurden für Krieger erfunden um besser Reiten zu können. Heutzutage brauchen wir das nicht mehr und das militärisch benötigte Kleidungsstück "Hose" hat sich überlebt!

Gast
Jimmy

Trage lieber Röcke im Sommer

Von meiner Freundin leihe ich mir gerne wenn es draußen schon warm ist den Jeans Faltenrock aus, eine Hose klemmt nur unten ein, in einem Rock passiert mir das halt nicht. Habe schöne Beine, kaum Haarwuchs und eine feminime Figur daher paßt ein Rock und auch ein schönes Top ideal zu mir. Und Tops für Männer in Pink oder Rosa gibt es auch schon lange. Frauen tragen Hosen oder Anzuge, viele sehen dann wie Kerle aus, da sehe ich kein Problem im Rock oder Kleid aus dem Haus zu gehen und Nachbarn sind mir eh schnuppe, denn die Platzen nur vor Neid. Gruß Jimmy

Gast
Jenny

Mein Freund trägt gerne Röcke

Da muß ich Jimmy echt recht geben, eine Hose klemmt nur unten ein, auch wenn bei mir das gewisse extra fehlt. In einem Rock passiert mir das halt nicht. Auch mein Freund hat schöne lange Beine, und die passende schöne schlanke feminime Figur, und fast weniger Haare wie ich und fast keinen Bart. Wir haben etwa die gleiche Konfektionsgröße, daher kann er problemlos meine Röcke tragen, und vorallen hat er sich in meine Carmen Blusen verliebt. Er hat durch den Sport viel Brust oben das er wie eine Frau mit kleinem Busen aussieht. So gehen wir als Päärchen in die Stadt zum shoppen, es ist bisher nie aufgefallen da er keine Frau ist, wir gehen auch zusammen in die Damenankleide. Ich finde das shoppen mit Ihm ist ein Erlebniss da wir den gleichen Stil haben. Männer traut Euch. Liebe Grüße Jenny

Gast
Keck

Jenny Du träumst

Macht aber nix. Ohne Traum kein Leben.

Gast
keck

Die alten Labertaschen

Leider hier auch wieder die alten Labertaschen wie Jürgen und Martin...
Die sollten einen Maulkorb kriegen, damit sie nicht die neuen Leute wegbeißen.

Gast
Fleck

Das geht gar nicht

Männer in Röcken haben doch einen absoluten schwulen touch

Gast
peter

Minirock

Ich trage sogar jeansminiröcke...und ich meine wirklich mini.
meine frau besorgt sie mir sogar.
herrrrrrlich bei dem wetter.

Gast
nitram

Schuler Touch?

Also das wusste ich noch gar nicht was du da von der Stange gibst. Maenner im Rock haben einen schwulen Touch???? Sag das doch bitte mal einem Schotten, einem Asiaten, einem Afrikaner oder Maenner aus Arabien. Kann ich nur noch sagen: Wohl bekomm's.
Wie sieht es dann eigentlich nach deiner Theorie mit den rund 1,1 Milliarden Maennern aus die aus kulturellen und gesundheitlichen Gruenden, auch in der heutigen Zeit, Rock tragen?
Die tragen naemlich Roecke in allen Schattierungen, lang und mini-kurz.
Ach so, die meisten homosexuellen Maenner legen allergroessten Wert auf ein auesseres Wertbild, tragen naemlich keine Roecke.
Transvestiten haben gar keine Hemmungen Rock zu tragen weil sie so selbstbewusst sind und genau wissen was sie tun.

Gast
Klaus

Warum nicht?

Warum sollte ein Mann keinen Rock tragen?
Ich trage auch gern mal einen Rock und fühle mich wohl darin. Die gesellschaftliche Akzeptanz dafür fehlt aber leider weitestgehend. Machoverhaltensweisen von Männern sind dagegen voll akzeptiert.
Was ist so schlimm an einem Mann im Rock? Wieso wird das sofort mit schwul assoziiert? Wieso kann nicht jeder das anziehen, worin er sich wohl fühlt?

Gast
pieet

@fleck

Wenn alle Männer mit dem Anziehen schwul werden würden, wären -logischerweise - alle Frauen in Hosen Lesben.
80% aller Frauen tragen keine Röcke mehr, aber max. 5%aller Männer gehen - so wie ich-auch mal im Rock auf die Strasse.

Gast
Ellen

Woher hast Du die Zahlen?

Du wirfst mit Prozentwerten um Dich, allerdings ohne Beleg.
Maximal 5% der Männer gehen im Rock auf die Strasse? Das kann auch 0,0001% bedeuten.
Selbst in der Politik bedeuten eine nicht zu berücksichtigen Minderheit.
Wenn Du „mal“ im Rock auf die Strasse gehst, warum nicht ständig? Wohin gehst du „mal“ in einem Rock auf die Strasse? Zu Deinen Eltern, zur Arbeit? Oder nur in einer fremden Stadt wo Dich keiner kennt und Du es nur für einen sexuellen Kick machst?
Für mich sind übrigens Männer im Rock keine Homosexuellen, sondern Transvestiten oder Fetischisten.

Gruß Ellen

Gast
blubb

@Ellen

Find ich schade, das Du so denkst. Die Welt wär doch wesentlich bunter, wenn es Röcke für beide Geschlechter gäbe, oder?

Mitglied Metro-Man ist offline - zuletzt online am 21.06.11 um 16:20 Uhr
Metro-Man
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@Ellen

Hast Du schon mal einen Mann im Rock gesehen?
Aber vermutlich würde Dir das auch nicht weiterhelfen/ Deinen Horizont erweitern.
Du hast Nitrams Beitrag offenbar geflissentlich überlesen. Tatsächlich sind Röcke am Mann in anderen Kulturen durchaus vorhanden und werden auch bei offiziellen Treffen getragen. Wenn Du meinst, diese Personen seien Transvestiten oder Fetischisten, dann bist Du einfach dumm und ignorant.

Dass hierzulande Männer im Rock eine Minderheit darstellen, bedeutet nicht, dass die alle einen an der Waffel haben und eigentlich auf die Couch gehörten. Es ist ein Zeichen von modischer und gesellschaftlicher Freiheit. Und in den seltensten Fällen passiert das aufgrund einer erotischen Komponente.

Mitglied hokulani ist offline - zuletzt online am 30.08.12 um 07:19 Uhr
hokulani
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Wenn...

...der Rock für den Männerkörper passend geschnitten ist, ist doch nichts gegen Männerröcke einzuwenden. In für einen klassischen Frauenkörper eng geschnittenen Röcken machen sich Männer natürlich lächerlich.

Die Frage ist: Wie wollt ihr die Röcke denn kombinieren? Mit einem eng anliegenden Männerhemd, einem Shirt oder sonstiger männlicher Kleidung, geht es doch bestimmt gut.
Solltet ihr aber Ambitionen haben, einen ausgestopften BH dazu zu tragen, verweise ich euch an das nächste Irrenhaus.

Wenn ihr etwas an der allgemeinen Einstellung zu Männerröcken ändern wollt, müsst ihr euch trauen, welche zu tragen und dieser Tatsache ein positives Image mitgeben. Tragt also bitte, bitte keine weiteren zur Zeit als besonders weiblich konnotierten Kleidungsstücke im Oberteilbereich dazu (; ich denke eine blickdichte Strumpfhose und hohe Schuhe (aber warum?) gehen gerade noch, aber für viele ist die Grenze da schon weit uberschritten). Und achtet darauf, dass ihr einen schönen schlanken sportlichen Körper habt, denn dann erkennen die Mitmenschen am ehesten, dass da positive Neuerungen im Gange sind. Hingegen taugen eher unansehnliche Figuren leider nicht als Werbeträger, also beachtet das, wenn ihr eurer Sache dienen wollt, also allgemein für die Akzeptanz von Männerröcken eintreten wollt und nicht nur für eure persönliche Freiheit.

Mitglied hokulani ist offline - zuletzt online am 30.08.12 um 07:19 Uhr
hokulani
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Geht...

...halt im Zweifelsfall zur Schneiderei und lasst euch den perfekten Rock machen, genau, wie ihr ihn wollt.
Dann können andere Männer sehen, dass es das eben auch gibt.
Legt dieses Geld eben mal an, genau passende Kleidung ist etwas sehr Tolles - und meckert nicht hier herum, dass es das in Kaufhäusern noch nicht gibt, sondern fragt dort einfach häufiger mal nach, steter Tropfen höhlt den Stein.

Ich habe viel Verständnis für Individualisten, denen es schwer gemacht wird auf ihr eigene Art zu leben ohne andere zu belästigen.
Was ich aber durchaus als belästigend empfinde ist, wenn Männer Sachen anziehen, die eindeutig für Frauenkörper gemacht sind wie BHs oder anderes wie z.B. dünne Spitzenhöschen. Dazu müssen die Genitalien eben innen liegen, das ist nicht für Druck gemacht. Und ihr Männer, denkt bitte daran, eure Sexualität nicht zu sehr durch eure Kleidungswahl zu betonen, das nämlich ist wirklich ein Privileg der Frauen, des verführerischen Geschlechts und wirkt bei Männern lächerlich. Wenn ihr derartige Bedürfnisse habt, macht das auf Veranstaltungen, wo ihr unter euch seid.

Gast
blubb

@hokulani

Schön geschrieben. :)

Übrigens, ich käme nie auf die Idee, nen BH anzuziehen XD Ich mein hallo, ich hab sowas nicht, also brauch ich auch keine Stützkleidung dafür. Zum Thema "Spitzenhöschen", also da gibt es ja wirklich verschiedenste Variationen und Arten und für mich sind zB die Hipster ganz passabel, vorausgesetzt, sie sind schön elastisch. Bei mir müssen sie auch seamless sein, die Abdrücke nerven mich sehr und gerade diese billigen Höschen haben nichtmal flachnahten, also das kann sich der Handel behalten. Bis jetzt bin ich ganz gut gefahren mit meiner Auswahl, nix drückt und engt ein. Boxer Shorts kämen für mich maximal als "Homewear" in Frage, es ist einfach zuviel Stoff unter Hose, ich weiß nicht, warum sich das soviele antun, aber gut.

Ja, passende Röcke für Männer wären super, aber ausser in Spezialläden gibts die nirgends. Ein/e Schneider/in hilft da natürlich aber ehrlich, ich könnt mir das nicht auf Dauer leisten, weil ich würd ja nicht nur ein Modell haben wollen. Ich denke, selbstbewusste Individualisten werden da wenig ausrichten, es müsste eine grossangelegte Werbetrommel gerührt werden und zumindest 1-2 Modelle in der Herrenabteilung angeboten werden und das Landesweit, aber halt auf ein vernünftiges Maß, so dass sich das Kostenrisiko in Grenzen hält. Vorbilder helfen auch sehr dazu, sprich jemand, der in der Öffentlichkeit steht und es gekonnt präsentiert.

Und weil ja Männer sich ach so ängstlich um Ihre Männlichkeit sorgen (ich denke, das ist der wahre Grund), müssten die Modelle etwas derber ausfallen, sowohl im Schnitt als auch in der Textur.

Ein slimfit Hemd würde tatsächlich gut dazu passen..

Gast
Marco

Meine Erfahrung...

Ich hab dieses Jahr an Karneval die Chance gepackt und bin (notabene ohne Perrücke oder Schminke und so Zeugs) im Rock losgezogen. Kurzer Jeansrock, Stiefel mit 6 cm Absätzen und ne Feinstrumpfhose mit Netzmuster. War äusserst witzig und kam gerade bei Girls super gut an. Habs letzten Freitag dann erstmals ausserhalb der Karnevalszeit in der Öffentlichkeit wiederholt: Jeansrock bis leicht über die Knie, Stiefel ohne Absätze und eine schwarze Feinstrumpfhose 20den. Die Reaktionen der Leute? Fast gar nicht und wenn dann positiv (und übrigens ausschliesslich von Frauen, von denen notabene die meisten auch selber berockt waren). Kann jedem raten, es mal auszutesten, muss ja nicht gleich in der Heimatstadt sein und halt allenfalls mit dickeren Strumpfhosen.

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