6. Januar 2010
Vor allem im Winter ist er unentbehrlich, aber auch bei Regenwetter schwören viele Menschen auf ihn, um sich vor der Witterung zu schützen. Mäntel gibt es heute in einer großen Zahl von modischen Varianten. Welche Mantel Modelle es gibt und Wissenswertes über ihre Geschichte haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Einen Dufflecoat erkennt man ziemlich schnell, denn als einziges klassisches Mantelmodell weist er eine Kapuze auf. Ebenso charakteristisch für diesen Mantel, sind große aufgesetzte Pattentaschen und die typischen Knebelverschlüsse. Traditionell wird der Dufflecoat aus warmen Wollstoff geschneidert, es gibt jedoch auch moderne Varianten aus Cord oder anderen Stoffen.
Dieser Mantel ist ein sehr robustes, traditionelles Kleidungsstück, das im Bereich der Trachtenmode und der Landhausmode eine große Rolle spielt. Ausgangsmaterial für die Herstellung des Lodenmantels ist gewalkte und gekämmte Wolle. Der Loden wird erst aus Wolle gewirkt und dann unter heißem Wasser in handarbeit gewalkt. Dadurch entsteht ein sehr dichtes Gewebe an dem auch Regen gut abperlt. Ein Lodenmantel ist lang, er reicht bis zu den Fußknöcheln und weit geschnitten. Im Rückenbereich hat er eine lange, vertikale Kellerfalte. Typisch für diesen Mantel ist auch der Umlegekragen.
Diese Saison erst wiederentdeckt, ist er heute schon ein unentbehrlicher Begleiter. Seinen Namen hat der Raglanmantel vom britischen Feldmarschall Fitzroy James Henry Sommerset, dem späteren Baron Raglan. Dieser hatte aufgrund einer Kriegsverletzung nur noch einen Arm. So trug er gerne die nach ihm benannte Mantelform. Denn diese ist durch die schräg verlaufenden Armnähte besonders leicht an- und auszuziehen.
Unentbehrlich bei Regen und Schnee ist dieser Mantel. Traditionell wird er aus gummiertem Baumwollgewebe hergestellt. Diese Mantelform wird auch als Friesennerz bezeichnet und ist typischerweise Gelb. Heute werden die meisten Regenmäntel jedoch aus synthetischen Stoffen hergestellt, die mit einer Klimamembran ausgestattet werden. Diese bieten den Vorteil, dass sie atmungsaktiv sind und man kaum in ihnen schwitzt.
Im Schnitt ist diese Mantelform an die Uniformen im Ersten Weltkrieg angelehnt. Er ähnelt einem engen Blazer oder Sakko, vor allem im Revers. Dieses kann nach Außen umgeschlagen, oder körpernah getragen werden. Die heute angebotenen Ledermäntel orientieren sich in ihrer Form aber eher am beliebten Trenchcoat. Vor allem weil der Ledermantel mit dem Offiziersschnitt, oft mit dem Dritten Reich in Verbindung gebracht wird.
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