15. April 2010
Latexkleidung ist extravagant und total angesagt. Da das Material jedoch nicht atmungsatktiv ist, muss es regelmäßig gereinigt werden. Bei mangelnder Hygiene haben Bakterien und andere Erreger leichtes Spiel.
Latexkleidung wird von vielen Menschen mit starkem Schwitzen in Verbindung gebracht. Tatsächlich ist das Material wenig atmungsaktiv und lässt daher den Schweiß nicht nach außen dringen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Latex das richtige Material für kalte Tage wäre. Es hält den Körper absolut nicht warm und verhält sich eher wie eine zweite Haut. Es empfiehlt sich also dringend, Kälte im Latexoutfit zu meiden.
Während der Körper Kälte schlecht verträgt, ist es beim Latex die Wärme, die ihm zu schaffen macht. Niemals sollte man seine Latexkleidung daher starkem Sonnenlicht aussetzen. Sie könnte ausbleichen und sich unschön verformen. Das Trocknen im Freien nach der Wäsche sollte daher lieber vermieden werden.
Bevor man das gute Stück zum Trocknen aufhängen kann, muss man es jedoch erst einmal waschen. Maschinenwäsche sollte man gar nicht erst in Erwägung ziehen, das die Latexteile darin garantiert kaputt gehen würden. Schon Fingernägel und Schmuckstücke sind eine Gefahr für das Latex, eine Waschmaschine würde das Aus fürs Latexoutfit bedeuten.
Die beste Möglichkeit, Latexkleidung zu reinigen, ist eine leichte Handwäsche bei dreißig Grad. Als Reinigungsmittel kann Duschgel oder Shampoo verwendet werden. Was der Haut nicht schadet, ist auch gut für das Latex.
Nach der Wäsche sollten die Stücke an einem trockenen, dunklen Ort aufgehängt werden. Zur Erinnerung: Sonnenlicht ist ein absolutes Tabu!
Das große Problem bei Latexbekleidung ist häufig, dass sie sehr schwer anzuziehen ist. Sie soll möglichst eng sitzen, was natürlich dazu führt, dass das Material ständig auf der Haut kleben bleibt.
Um trotzdem problemlos in die Bekleidung hineinzukommen gibt es einen kleinen Trick: nach dem Trocknen werden alle Stücke auf links gestülpt und dick mit Babypuder eingestäubt. So hat man nachher eine trockene Schicht zwischen Haut und Latex, die das Gleiten ungemein erleichtert. Dieser Trick lässt sich übrigens nicht nur nach der Wäsche anwenden. Auch im Sommer leistet das Puder gute Dienste für Zwischendurch.
Ab und an ist es ratsam, ein wenig Latexpflegemittel auf die Bekleidung aufzutragen. So bleibt das Material geschmeidig und glänzend.
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